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nnz-Rückspiegel: Demonstriert und gesoffen

Donnerstag, 30. November 2006, 06:45 Uhr
Nordhausen (nnz). Vor einem Jahr wurde in Thüringen wieder einmal zu einer Demo aufgerufen. Worum es dabei ging und was an diesem 30. November 2005 noch alles im Landkreis Nordhausen los war, das erfahren Sie mit nur einem Klick.


Auf zur Demo
Das geplante Thüringer Familienfördergesetz ist eine Offensive gegen und nicht, wie verkündet, für die Familien. Daran ändere auch die peinliche populistische Kampagne „Danke Dieter“ nichts, meint die linke Landtagsabgeordnete Johanna Scheringer Wright. Ein solches Gesetz lehnt die Fraktion der Linkspartei.PDS im Thüringer Landtag ab, und weigert sich, das Inkrafttreten dieses Gesetzes durch Änderungsanträge zu legitimieren. Nach der Sitzung des Sozialausschusses im Thüringer Landtag stellte Tamara Thierbach, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion der Linkspartei.PDS und Vorsitzende des Sozialausschusses fest: „Es bleibt trotz der zahlreichen Paragraphen, die auf Antrag der CDU-Fraktion nun geändert werden sollen dabei, dass an den Einsparungen festgehalten wird und Erzieherinnen um ihre Arbeitsplätze bangen müssen.“ Die Landtagsabgeordnete aus dem Eichsfeld ruft auf, durch die Demonstration am 8. Dezember 2005 um 16.00 Uhr vor dem Thüringer Landtag gegen die Verabschiedung dieses höchst unsozialen, unausgereiften und rückwärtsgewandten Gesetzes zu protestieren.


Gemeinsames Haus
In Hochstedt gibt es keinen Gaststätte und keinen Vereinsraum. Das wird sich ab morgen ändern. „Und ist ein Ort geschaffen worden, wo man sich treffen und das örtliche Gemeinschaftsgefühl leben kann – da sind wir auf die ehemalige Schmiede in der Günzeröder Straße gestoßen“, sagte der Hochstedter Aribert Güntzel. Das Gebäude stamme aus dem 17. Jahrhundert und habe auch als Spitzenhaus gedient, ein Raum sei eine Gefängniszelle gewesen. Seit April, so Güntzel, hätten sich immer freitags rund 10 Hochstedter getroffen, um beim Innenausbau der ehemaligen Schmiede selbst anzulegen: So entstanden im Zeitlauf neue Toiletten und eine Küchenzeile mit Tresen. Darüber hinaus habe man neue Decken und Fußböden eingezogen, eine Holzterrasse vor dem Haus angelegt, Fensterläden eingebaut und das Umfeld in Ordnung gebracht...ausführlich im nnz-Archiv


Gestohlen und gesoffen
Es gibt Geschichten, die kann eigentlich nur das Leben schreiben. Auch wenn Sie mit der Polizei zu tun haben. In einem Autohaus der Autohaus-Peter-Gruppe gibt es ein ganz besonderes Lager. Da werden keine Ersatzteile für mobile Untersätze gelagert, sondern geistliche Köstlichkeiten. Zu ihnen gehören hochprozentige Flüssigkeiten aus Nordhausen ebenso wie Liköre, Sekt oder Wein. Schon mehrfach war im Autohaus bemerkt worden, dass die alkoholischen Bestände im Lager „außerplanmäßig“ abnahmen. Wo die Ursache des Verlustes zu finden ist, das wurde der Unternehmensleitung gestern klar. Ein Wachmann, der auch für den Objektschutz verantwortlich war und einen Schlüssel für den Lagerraum besaß, hatte sich vermutlich schon mehrfach „bedient“. In der Nacht vom Montag zum Dienstag war es wieder soweit ...ausführlich im nnz-Archiv


Nur ein Zehntel
In einem Leserbrief an die nnz-Redaktion wurde heute auf Zahlen des EC-BIC eingegangen. Die sollen so nicht richtig sein, meint BIC-Geschäftsführer Helmut Nüchter. In der Bilanz für das Jahr 2003 sei ein Verlust von rund 214.000 Euro ausgewiesen worden. Die über zwei Millionen Euro im Jahr 2003 seien der aufgelaufene Verlust seit Bestehens des Innovationszentrums. Nüchter betonte, dass 2003 das bislang schlechteste Jahr gewesen sei. In diesem Jahr sei eine positive Entwicklung zu verzeichnen ...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

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