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Eingeklemmt in der Röhre

Mittwoch, 29. November 2006, 16:32 Uhr
Nordhausen (nnz). Auf den Flächen des Gewerbegebietes an der Helme gibt es eine Regenwasserentwässerung. Die Kontrollschächte müssen in regelmäßigen Abständen überprüft werden. Dabei ereignete sich heute Mittag ein Unglück. Polizei, Rettungskräfte und Feuerwehr waren ebenso vor Ort wie die nnz.


Vorab eine Entwarnung: Das eingangs geschilderte Szenario war eine Übung. Dabei wurde nachgestellt, dass ein Mitarbeiter des Stadtentwässerungsbetriebes in einen Kontrollschacht gestürzt war und das Bewusstsein verloren hatte. Sein Kollege alarmierte unverzüglich die Rettungsleitstelle. Nach wenigen Minuten waren die Rettungskräfte dann vor Ort, gefolgt von der Nordhäuser Berufsfeuerwehr und den Beamten der Polizeiinspektion, die nach 20 Minuten am Ort des Geschehens waren.

Professionell wurde die Lage eingeschätzt und alle notwendigen Maßnahmen getroffen, um die verletzte Person unbeschadet aus dem engen Kontrollschacht zu bergen. Nach rund 25 Minuten war es soweit.

„Unter Vollschutzausrüstung wurde heute getestet, wie die Rettungskette bei der Bergung eines „Verunglückten“ aus einem Regenwasserkontrollschacht funktioniert. Die Übung am Industrieweg war abgeschlossen, als die Bergung und die medizinische Erstversorgung im Rettungswagen erfolgte“, informiert Toralf Kanowski, technischer Leiter beim Stadtentwässerungsbetrieb. Die Ziel dieser Übung bestand auch darin, die Zusammenarbeit der einzelnen Rettungs- und Einsatzkräfte sowie der Mitarbeiter des städtischen Unternehmens zu überprüfen.

Auch dank der Arbeitsschutzrichtlinien und der regelmäßigen Unterweisungen des Personals hatte der Stadtentwässerungsbetrieb in den 13 Jahren seines Bestehens noch keinen schwerwiegenden Unfall zu verzeichnen. Damit das auch so bleibt, dafür engagieren sich alle Beteiligten.
Autor: nnz

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