Achten Sie auf Ihre Mitmenschen!
Hitzeaktionstag beim DRK Thüringen
Mittwoch, 04. Juni 2025, 14:31 Uhr
Zum Hitzeaktionstag rät das DRK Thüringen zur Vorsicht an heißen Tagen und bittet darum, auf Mitmenschen Acht zu geben. Mit dem Sommer kommen auch wieder Hitzetage. Hohe Temperaturen bedeuten für den Körper Anstrengung pur...
Deshalb sollte jeder auf sich und die Menschen in seiner Nähe achtgeben sowie individuelle Vorsichtsmaßnahmen treffen.
Darauf sollte geachtet werden:
DRK-Landesarzt Prof. Dr. Reinhard Fünfstück warnt: Älteren Menschen geht das Durstgefühl oft verloren und als Folge können Störungen des Mineral- und Flüssigkeitshaushaltes auftreten. Da das Durstgefühl oft beeinträchtigt ist, kann schon unter normalen Umständen eine geringe Anstrengung zu fatalen Folgen führen. Deshalb haben sie schon unter normalen Umständen kaum eigenen Antrieb zu trinken. Bei Hitze verschärft sich das Problem, denn es wird mehr Flüssigkeit durch Schwitzen ausgeschieden.
Kranke Menschen sind bei Hitze ebenfalls besonders gefährdet. Auch Alkoholkonsum stellt bei Jung und Alt einen zusätzlichen Gefährdungsfaktor dar, da Alkohol zu Störungen im Flüssigkeitshaushalt führt.
Vorsorglich sollte die Kleidung entsprechend gewählt werden. Es empfiehlt sich dünnes Gewebe, das den Schweiß aufnehmen kann und wärmedurchlässig ist. Der Schweiß muss auf der Haut verdunsten können.
Was tun bei Hitzenotfall?
Erste Hinweise für einen Hitzenotfall können Muskelkrämpfe besonders in den Beinen oder ein plötzlicher Kreislaufkollaps sein. Hier helfen gekühlte, elektrolythaltige Getränke wie Mineralwasser und leicht gesüßte Getränke wie z.B. Apfelsaftschorle. Durch Öffnen überflüssiger oder beengender Kleidung kann ein Wärmestau verhindert werden. Für zusätzliche Kühlung sorgen kalte Umschläge und das Zufächeln von Luft. Wenn sich der Zustand des Hitzeopfers durch die Erste-Hilfe-Maßnahmen nicht stabilisieren lässt, dann sollte der Rettungsdienst (Tel. 112) zu Hilfe gerufen werden.
Besonderes Vorsicht bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen
Vorsicht auch vor der direkten Sonneneinstrahlung. Säuglinge dürfen keinesfalls der direkten Sonne ausgesetzt werden. Kleinkinder und Senioren sowie hellhäutige Menschen sind sehr empfindlich und müssen sich besonders schützen.
Autor: emwDeshalb sollte jeder auf sich und die Menschen in seiner Nähe achtgeben sowie individuelle Vorsichtsmaßnahmen treffen.
Darauf sollte geachtet werden:
- täglich 1-2 Liter Flüssigkeit mehr trinken als sonst
- keine zu kalten Getränke und kein Alkohol zu sich nehmen
- leichte Kost, wie Obst, Salate, Gemüse verzehren
- die pralle Sonne vermeiden
- stets eine Kopfbedeckung tragen, die auch den Nacken mit abdeckt
- anstrengende Tätigkeiten und Leistungssport vermeiden
- Sonnencreme mit entsprechend hohem LSF auftragen
DRK-Landesarzt Prof. Dr. Reinhard Fünfstück warnt: Älteren Menschen geht das Durstgefühl oft verloren und als Folge können Störungen des Mineral- und Flüssigkeitshaushaltes auftreten. Da das Durstgefühl oft beeinträchtigt ist, kann schon unter normalen Umständen eine geringe Anstrengung zu fatalen Folgen führen. Deshalb haben sie schon unter normalen Umständen kaum eigenen Antrieb zu trinken. Bei Hitze verschärft sich das Problem, denn es wird mehr Flüssigkeit durch Schwitzen ausgeschieden.
Kranke Menschen sind bei Hitze ebenfalls besonders gefährdet. Auch Alkoholkonsum stellt bei Jung und Alt einen zusätzlichen Gefährdungsfaktor dar, da Alkohol zu Störungen im Flüssigkeitshaushalt führt.
Vorsorglich sollte die Kleidung entsprechend gewählt werden. Es empfiehlt sich dünnes Gewebe, das den Schweiß aufnehmen kann und wärmedurchlässig ist. Der Schweiß muss auf der Haut verdunsten können.
Was tun bei Hitzenotfall?
Erste Hinweise für einen Hitzenotfall können Muskelkrämpfe besonders in den Beinen oder ein plötzlicher Kreislaufkollaps sein. Hier helfen gekühlte, elektrolythaltige Getränke wie Mineralwasser und leicht gesüßte Getränke wie z.B. Apfelsaftschorle. Durch Öffnen überflüssiger oder beengender Kleidung kann ein Wärmestau verhindert werden. Für zusätzliche Kühlung sorgen kalte Umschläge und das Zufächeln von Luft. Wenn sich der Zustand des Hitzeopfers durch die Erste-Hilfe-Maßnahmen nicht stabilisieren lässt, dann sollte der Rettungsdienst (Tel. 112) zu Hilfe gerufen werden.
Besonderes Vorsicht bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen
Vorsicht auch vor der direkten Sonneneinstrahlung. Säuglinge dürfen keinesfalls der direkten Sonne ausgesetzt werden. Kleinkinder und Senioren sowie hellhäutige Menschen sind sehr empfindlich und müssen sich besonders schützen.

