Der Weg des Rolands
Mittwoch, 29. November 2006, 08:27 Uhr
Nordhausen (nnz). Der Roland gehört zu Nordhausen wie der Korn. Nicht umsonst wird im kommenden Jahr gemeinsam gefeiert. In der kommenden Woche wird der Weg der Rolande in Europa beschrieben. Auch der des Nordhäuser Rolands. Als Anreiz zum Zuhören soll es Kräuterschnaps geben.
Am Donnerstag nächster Woche (7. 12.) findet um 18 Uhr im Bürgersaal des Neuen Rathauses die Buchpräsentation Rolands europäische Wege statt. In dem Buch beschäftigen sich zwölf Autoren aus vier Ländern mit den europäischen Rolanden. Dabei spielt in mehreren Kapiteln auch der Nordhäuser Roland eine Rolle. Herausgeber des Buches ist das Europahaus Dubrovnik.
Nach der Begrüßung durch Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) und dem Gesandten in der Botschaft der Republik Kroatien in Berlin, Slavko Novokmet, werden einige der Buchautoren wie die Vorsitzende des Europahauses Dubrovnik e.V. und Chefredakteurin des Buches, Adriana Kremenjaš-Danicic, und Alfred Hartenbach, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium der Justiz, mit Videomaterial anschaulich ihre Beiträge erläutern.
Darüber hinaus wird Dr. Dieter Pötschke in seiner Eigenschaft als Mitglied des Vorstandes des Harz-Vereins für Geschichte und Altertumskunde und der Brandenburgischen Historischen Kommission, Potsdam, das Netzwerk der Roland-Städte mit einer Power Point Präsentation vorstellen.
In den einzelnen Beiträgen, die im Buch in Deutsch, Französisch, Englisch, Italienisch, Kroatisch übersetzt sind, spiegelt sich die Vielfalt und Lebendigkeit des Rolandgedankens im europäischen Kontext wider. Die kulturgeschichtlichen Abhandlungen betrachten die Rittergestalt nicht als rein nationales Kulturgut, sondern lassen darin die vielen Teile eines europäischen Mosaiks erkennbar werden. So lebt der Roland heute weiter als Puppenspielfigur der sizilianischen Theatergruppen oder als Namenspatron für die Streifenwagen der Bremer Polizei, während der Roland von Dubrovnik noch immer ein Freiheitssymbol Dubrovniks darstellt, über dem während der Dubrovniker Sommerfestspiele stolz eine Fahne mit der Aufschrift LIBERTAS weht.
Im Anschluss können die Besucher Kräuterschnaps und einige süße Spezialitäten aus Dubrovnik verkosten oder das Buch käuflich erwerben. Interessierte sind herzlich zu der Veranstaltung eingeladen. Der Eintritt ist frei.
Autor: nnzAm Donnerstag nächster Woche (7. 12.) findet um 18 Uhr im Bürgersaal des Neuen Rathauses die Buchpräsentation Rolands europäische Wege statt. In dem Buch beschäftigen sich zwölf Autoren aus vier Ländern mit den europäischen Rolanden. Dabei spielt in mehreren Kapiteln auch der Nordhäuser Roland eine Rolle. Herausgeber des Buches ist das Europahaus Dubrovnik.
Nach der Begrüßung durch Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) und dem Gesandten in der Botschaft der Republik Kroatien in Berlin, Slavko Novokmet, werden einige der Buchautoren wie die Vorsitzende des Europahauses Dubrovnik e.V. und Chefredakteurin des Buches, Adriana Kremenjaš-Danicic, und Alfred Hartenbach, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium der Justiz, mit Videomaterial anschaulich ihre Beiträge erläutern.
Darüber hinaus wird Dr. Dieter Pötschke in seiner Eigenschaft als Mitglied des Vorstandes des Harz-Vereins für Geschichte und Altertumskunde und der Brandenburgischen Historischen Kommission, Potsdam, das Netzwerk der Roland-Städte mit einer Power Point Präsentation vorstellen.
In den einzelnen Beiträgen, die im Buch in Deutsch, Französisch, Englisch, Italienisch, Kroatisch übersetzt sind, spiegelt sich die Vielfalt und Lebendigkeit des Rolandgedankens im europäischen Kontext wider. Die kulturgeschichtlichen Abhandlungen betrachten die Rittergestalt nicht als rein nationales Kulturgut, sondern lassen darin die vielen Teile eines europäischen Mosaiks erkennbar werden. So lebt der Roland heute weiter als Puppenspielfigur der sizilianischen Theatergruppen oder als Namenspatron für die Streifenwagen der Bremer Polizei, während der Roland von Dubrovnik noch immer ein Freiheitssymbol Dubrovniks darstellt, über dem während der Dubrovniker Sommerfestspiele stolz eine Fahne mit der Aufschrift LIBERTAS weht.
Im Anschluss können die Besucher Kräuterschnaps und einige süße Spezialitäten aus Dubrovnik verkosten oder das Buch käuflich erwerben. Interessierte sind herzlich zu der Veranstaltung eingeladen. Der Eintritt ist frei.
