Gemeinsam statt einsam
Montag, 27. November 2006, 11:38 Uhr
Nordhausen (nnz). Es gibt verschieden Möglichkeiten, sein Leben miteinander zu verbringen: Gemeinsam mit einem anders- oder gleichgeschlechtlichen Partner, mit einem Haustier oder mit Kindern. In Thüringen ist das ein wenig anders. Noch...
Im Jahresdurchschnitt 2005 gab es in Thüringen 235.000 Eltern-Kind-Gemeinschaften mit Kindern unter 18 Jahren, davon 148.000 Ehepaare mit Kindern, rund 37.000 Lebensgemeinschaften mit Kindern und rund 51 Tausend allein erziehende Mütter und Väter.
Mit einem Anteil von 63 Prozent sind die Ehepaare mit Kindern nach wie vor die dominierende Familienform. Ihr Anteil ist aber gegenüber 1996 zugunsten der alternativen Familienformen um 12 Prozentpunkte zurückgegangen (1996: 75 Prozent).
Bei einem Rückgang der Familienzahl insgesamt um 29 Prozent nahm die Zahl der Ehepaare mit Kindern nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik um 40 Prozent ab. Nach den Ergebnissen des Mikrozensus, der jährlichen repräsentativen Haushaltsbefragung in Deutschland, liegt Thüringen mit dieser Entwicklung im Trend der neuen Bundesländer (einschließlich Berlin). Hier sank die Zahl der Familien insgesamt seit 1996 um 25 Prozent und die Zahl der Ehepaare mit Kindern um 39 Prozent. Im früheren Bundesgebiet (ohne Berlin) stieg die Zahl der Familien um 0,5 Prozent leicht an. Die Zahl der Ehepaare sank um 7 Prozent.
Die Zahl der Lebensgemeinschaften und Alleinerziehenden stieg von 1996 bis 2005 in Thüringen um 9 Prozent, in den neuen Bundesländern (einschließlich Berlin) um 10 Prozent und früheren Bundesgebiet (ohne Berlin) um 38 Prozent.
Autor: nnzIm Jahresdurchschnitt 2005 gab es in Thüringen 235.000 Eltern-Kind-Gemeinschaften mit Kindern unter 18 Jahren, davon 148.000 Ehepaare mit Kindern, rund 37.000 Lebensgemeinschaften mit Kindern und rund 51 Tausend allein erziehende Mütter und Väter.
Mit einem Anteil von 63 Prozent sind die Ehepaare mit Kindern nach wie vor die dominierende Familienform. Ihr Anteil ist aber gegenüber 1996 zugunsten der alternativen Familienformen um 12 Prozentpunkte zurückgegangen (1996: 75 Prozent).
Bei einem Rückgang der Familienzahl insgesamt um 29 Prozent nahm die Zahl der Ehepaare mit Kindern nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik um 40 Prozent ab. Nach den Ergebnissen des Mikrozensus, der jährlichen repräsentativen Haushaltsbefragung in Deutschland, liegt Thüringen mit dieser Entwicklung im Trend der neuen Bundesländer (einschließlich Berlin). Hier sank die Zahl der Familien insgesamt seit 1996 um 25 Prozent und die Zahl der Ehepaare mit Kindern um 39 Prozent. Im früheren Bundesgebiet (ohne Berlin) stieg die Zahl der Familien um 0,5 Prozent leicht an. Die Zahl der Ehepaare sank um 7 Prozent.
Die Zahl der Lebensgemeinschaften und Alleinerziehenden stieg von 1996 bis 2005 in Thüringen um 9 Prozent, in den neuen Bundesländern (einschließlich Berlin) um 10 Prozent und früheren Bundesgebiet (ohne Berlin) um 38 Prozent.
