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Geld wird locker gemacht

Freitag, 24. November 2006, 14:54 Uhr
Nordhausen (nnz). Die Konrad-Adenauer-Stiftung beteiligt sich an der Begabtenförderung, die durch die Große Koalition neu in den Fokus gerückt wird. Begabte, leistungsbereite, gesellschaftlich engagierte und wertorientierte Abiturienten und Studenten aus Nordthüringen sollten sich jetzt bewerben, empfiehlt Manfred Grund, der Bundestagsabgeordnete der CDU in der nnz.


Neben Stipendien bis zu 525 Euro im Monat bietet die Stiftung ein umfangreiches Förderprogramm. Dazu gehören ein studienbegleitendes Seminarprogramm und der Erfahrungsaustausch mit ausgewiesenen Experten aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur. Angeregt werden die Teilnehmer zu Auslandspraktika und –semestern.

Ein Prozent aller Studenten soll künftig mit Stipendien unterstützt werden. Dazu werden bis Ende der 16. Legislatur des Bundestages (2005-2009) die Mittel für die Förderung von 80 auf 100 Millionen Euro erhöht. Die Konrad-Adenauer-Stiftung bietet darüber hinaus ein ideelles Netzwerk. Angesprochen fühlen sollen sich junge Menschen, die nicht nur schnell studieren und Spezialist werden, sondern über ein breites Wissen verfügen wollen, sagte der Abgeordnete am Freitag.

Die Bewerber sollen sich am christlichen Menschenbild und der sozialen Marktwirtschaft orientieren, den Wunsch nach Einbindung in die westliche Wertegemeinschaft verspüren und dem nachhaltigen Umgang mit Schöpfung und Umwelt einen hohen Stellenwert beimessen. So lernen sie in Stipendiatenkursen, die Grenzen eines Fachs zu überschreiten und relevante Gegenwarts- und Zukunftsaufgaben interdisziplinär zu erörtern. Dies qualifiziert für verantwortungsvolle Aufgaben in Wirtschaft, Staat und Gesellschaft, weiß Manfred Grund.

Bewerbungen können bis zum 15. Januar und zum 1. Juli 2007 bei der Konrad-Adenauer-Stiftung abgegeben werden. Studenten dürfen noch nicht weiter als im dritten Fachsemester sein. Das Programm unterteilt sich in die Studentenförderung, ein journalistisches Nachwuchsförderprogramm sowie die Graduiertenförderung von Doktoranden. Die KAS fördert selbst- und pflichtbewusste, kritisch und verantwortlich denkende Menschen –
keine Karrieristen.

Weitere Infos sowie die Bewerbungsunterlagen gibt es online.
Autor: nnz

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