Effektiver für alle Seiten
Donnerstag, 23. November 2006, 11:44 Uhr
Nordhausen (nnz). Call-Center sind heute aus vielen Bereichen der Wirtschaft und Verwaltung nicht mehr wegzudenken. Auch die Arbeitsgemeinschaft des Landkreises Nordhausen hat gute Erfahrungen gesammelt.
Die Einrichtung eines eigenen Call-Centers hat sich nach Angaben der Arbeitsge-meinschaft des Landkreises Nordhausen (ARGE) bewährt. Hier können die Bürgerinnen und Bürger sich zum Beispiel einfache Fragen beantworten lassen, sie kön-nen vor allem jedoch Termine vereinbaren. Die Geschäftsleitung der ARGE musste allerdings in den zurückliegenden Wochen eine Zunahme der unangemeldeten Vorsprachen registrieren.
Die plötzlichen Vorsprachen lassen keinen kontinuierlichen Arbeitsablauf bei den Mitarbeitern der ARGE zu. Die Leidtragenden sind die Hilfebedürftigen, die sich einen Termin geholt haben und pünktlich zu diesem in der ARGE erschienen sind. So ergeben sich Wartezeiten von bis zu zwei Stunden.
Künftig werden Bürgerinnen und Bürger mit einer Terminabsprache auch zu diesem Termin mit dem Mitarbeiter sprechen können. Hilfebedürftige ohne vereinbarten Termin müssen sich dann gedulden. Diese Verfahrensweise schafft Vorteile für alle Seiten. So werden bei Terminvereinbarungen auch Anliegen oder Probleme im Call-Center mit erfasst und an den zuständigen Bearbeiter weitergeleitet. Der wiederum kann die entsprechenden Unterlagen einsehen und notwendige Vorbereitungen treffen, die eine abschließende Klärung des Anliegens am Termin für den Gesprächspartner sichern.
Unvorbereitete Beratungsgespräche ziehen häufig einen weiteren Termin nach sich, so dass hier die beabsichtigte sofortige Klärung für den vorsprechenden Bürger eigentlich mehr Zeit in Anspruch nimmt. Eine schnelle Hilfe in Problemfällen sowie kleine Warte- und Gesprächszeiten sind von Vorteil für die Bürgerinnen und Bürger und machen die Arbeit der ARGE effektiver.
In der Regel ist ein Termin bei einem ARGE-Mitarbeiter innerhalb einer Woche zu erhalten. In Notfällen und zeitlich nicht zu verschiebenden Fällen besteht weiterhin die Möglichkeit eines Gespräches ohne vorherige Terminvereinbarung. Das aber sollte künftig die Ausnahme sein.
Autor: nnzDie Einrichtung eines eigenen Call-Centers hat sich nach Angaben der Arbeitsge-meinschaft des Landkreises Nordhausen (ARGE) bewährt. Hier können die Bürgerinnen und Bürger sich zum Beispiel einfache Fragen beantworten lassen, sie kön-nen vor allem jedoch Termine vereinbaren. Die Geschäftsleitung der ARGE musste allerdings in den zurückliegenden Wochen eine Zunahme der unangemeldeten Vorsprachen registrieren.
Die plötzlichen Vorsprachen lassen keinen kontinuierlichen Arbeitsablauf bei den Mitarbeitern der ARGE zu. Die Leidtragenden sind die Hilfebedürftigen, die sich einen Termin geholt haben und pünktlich zu diesem in der ARGE erschienen sind. So ergeben sich Wartezeiten von bis zu zwei Stunden.
Künftig werden Bürgerinnen und Bürger mit einer Terminabsprache auch zu diesem Termin mit dem Mitarbeiter sprechen können. Hilfebedürftige ohne vereinbarten Termin müssen sich dann gedulden. Diese Verfahrensweise schafft Vorteile für alle Seiten. So werden bei Terminvereinbarungen auch Anliegen oder Probleme im Call-Center mit erfasst und an den zuständigen Bearbeiter weitergeleitet. Der wiederum kann die entsprechenden Unterlagen einsehen und notwendige Vorbereitungen treffen, die eine abschließende Klärung des Anliegens am Termin für den Gesprächspartner sichern.
Unvorbereitete Beratungsgespräche ziehen häufig einen weiteren Termin nach sich, so dass hier die beabsichtigte sofortige Klärung für den vorsprechenden Bürger eigentlich mehr Zeit in Anspruch nimmt. Eine schnelle Hilfe in Problemfällen sowie kleine Warte- und Gesprächszeiten sind von Vorteil für die Bürgerinnen und Bürger und machen die Arbeit der ARGE effektiver.
In der Regel ist ein Termin bei einem ARGE-Mitarbeiter innerhalb einer Woche zu erhalten. In Notfällen und zeitlich nicht zu verschiebenden Fällen besteht weiterhin die Möglichkeit eines Gespräches ohne vorherige Terminvereinbarung. Das aber sollte künftig die Ausnahme sein.
