Tarifverhandlungen bei Schachtbau
Gute Zahlen, schlechte Stimmung
Mittwoch, 14. Mai 2025, 14:33 Uhr
Auf der Betriebsversammlung Ende vergangener Woche wurden durch die Geschäftsführung die positiven Betriebsergebnisse des Jahres 2024 und die gute Auftragslage für 2025 vorgestellt. Unter den Beschäftigten ist die Stimmung hingegen mehr als getrübt...
Man werde nicht wertgeschätzt und sieht sich Benachteiligt. Die Tarifverhandlungen gestalten sich weiter schwierig, kritisiert die Gewerkschaft. Auch der Tarifverhandlungsführer der IGBCE, hatte die Gelegenheit den bisherigen schwierigen Tarifverhandlungsverlauf mit zwei Warnstreiks und den jeweiligen Arbeitgeberangeboten vorzustellen. Die Angebote des Arbeitgebers sind weit von den Tarifforderungen der IGBCE Tarifkommission entfernt.
Die IGBCE Tarifkommission hat dem Hauptgesellschafter und Verhandlungsführer, Herrn Alfons Doblinger noch vor der Betriebsversammlung ein abschlussfähiges Tarifangebot gemacht, was weit unter den bisherigen Forderungen liegt. Die Reaktion hierauf, es wurden zwei Varianten eines Tarifabschlusses als Gegenangebot unterbreitet, die noch unter dem abschlussfähigen Tarifangebot der Tarifkommission liegen.
Damit verschärft sich der Konflikt in der diesjährigen Tarifrunde und die IGBCE wird ihre Mitglieder am Donnerstag, 15. Mai zu einem weiteren ganztägigen Streik bei Schachtbau aufrufen. Sollte der Arbeitgeber nicht einlenken, werden die Streikmaßnahmen auf die bundesweiten Baustellen der Schachtbau ausgedehnt. Damit werden auch wichtige Sanierungsaufträge in Verzug kommen, worauf sich die Auftraggeber der Schachtbau Nordhausen einrichten sollten.
Die Betriebsversammlung mit den Aussagen des Überraschungsgastes und Vorstandsvorsitzendender BAUER AG, Herrn Peter Hingott, hat bei den Beschäftigten großes Unverständnis geweckt, wie der Arbeitgeber Verluste des Konzerns aus der Vergangenheit, die nichts mit der bisher erfolgreichen Arbeit der Beschäftigten zu tun haben, in den Tarifverhandlungen anzurechnen versucht. Darüber hinaus werden auch Tarifabschlüsse aus dem Jahr 2023 und 2024 in der diesjährigen Tarifverhandlung vom Arbeitgeber angerechnet.
Ebenso ist nicht nachvollziehbar, warum mit einer höheren tariflichen Arbeitszeitregelung im Schachtbau bei gleicher Arbeitsleistung noch so große Verdienstunterschiede in der BAUER AG zwischen Nordhausen und Schrobenhausen bestehen. Es gebietet sich diesen Wettbewerbsvorteil zu Lasten der Beschäftigten und der Region endlich abzuschaffen.
Autor: redMan werde nicht wertgeschätzt und sieht sich Benachteiligt. Die Tarifverhandlungen gestalten sich weiter schwierig, kritisiert die Gewerkschaft. Auch der Tarifverhandlungsführer der IGBCE, hatte die Gelegenheit den bisherigen schwierigen Tarifverhandlungsverlauf mit zwei Warnstreiks und den jeweiligen Arbeitgeberangeboten vorzustellen. Die Angebote des Arbeitgebers sind weit von den Tarifforderungen der IGBCE Tarifkommission entfernt.
Die IGBCE Tarifkommission hat dem Hauptgesellschafter und Verhandlungsführer, Herrn Alfons Doblinger noch vor der Betriebsversammlung ein abschlussfähiges Tarifangebot gemacht, was weit unter den bisherigen Forderungen liegt. Die Reaktion hierauf, es wurden zwei Varianten eines Tarifabschlusses als Gegenangebot unterbreitet, die noch unter dem abschlussfähigen Tarifangebot der Tarifkommission liegen.
Damit verschärft sich der Konflikt in der diesjährigen Tarifrunde und die IGBCE wird ihre Mitglieder am Donnerstag, 15. Mai zu einem weiteren ganztägigen Streik bei Schachtbau aufrufen. Sollte der Arbeitgeber nicht einlenken, werden die Streikmaßnahmen auf die bundesweiten Baustellen der Schachtbau ausgedehnt. Damit werden auch wichtige Sanierungsaufträge in Verzug kommen, worauf sich die Auftraggeber der Schachtbau Nordhausen einrichten sollten.
Die Betriebsversammlung mit den Aussagen des Überraschungsgastes und Vorstandsvorsitzendender BAUER AG, Herrn Peter Hingott, hat bei den Beschäftigten großes Unverständnis geweckt, wie der Arbeitgeber Verluste des Konzerns aus der Vergangenheit, die nichts mit der bisher erfolgreichen Arbeit der Beschäftigten zu tun haben, in den Tarifverhandlungen anzurechnen versucht. Darüber hinaus werden auch Tarifabschlüsse aus dem Jahr 2023 und 2024 in der diesjährigen Tarifverhandlung vom Arbeitgeber angerechnet.
Ebenso ist nicht nachvollziehbar, warum mit einer höheren tariflichen Arbeitszeitregelung im Schachtbau bei gleicher Arbeitsleistung noch so große Verdienstunterschiede in der BAUER AG zwischen Nordhausen und Schrobenhausen bestehen. Es gebietet sich diesen Wettbewerbsvorteil zu Lasten der Beschäftigten und der Region endlich abzuschaffen.
