SWG beendet Sanierungsarbeiten im Wohnblock in Salza
Mehr Komfort für Mieter
Mittwoch, 14. Mai 2025, 11:05 Uhr
Neue Bäder und Versorgungsleitungen, gestrichene Hausflure und Treppenaufgänge: Die Modernisierung des Wohnblocks Zuckerweg 5-19 ist abgeschlossen. Rund 2,6 Millionen Euro hat die Städtische Wohnungsbaugesellschaft (SWG) in den Standort in Nordhausen-Salza investiert...
Projektleiter Steffen Peter (links) im Gespräch mit Mieter Hartmut Schibb. Er freut sich über den Anschluss der Sanierungsarbeiten in dem Block im Zuckerweg 5-19 (Foto: SWG Nordhausen/S.Schedwill)
Wohnqualität verbessert Knapp 60 der insgesamt 80 Bäder wurden im Rahmen der zweiten Sanierungswelle modernisiert und barrierearm umgebaut; 16 Leerwohnungen komplett saniert. Für die Mieterinnen und Mieter hat sich die Wohnqualität deutlich verbessert. Annett Becker zum Beispiel wohnt seit 2001 mit ihrer Familie in einer 4-Zimmer-Wohnung. Das neue Bad ist toll, vor allem die bodengleiche Dusche, sagt die 59-Jährige. Und obwohl die knapp drei Quadratmeter großen Bäder nicht vergrößert wurden, haben die Mieter jetzt mehr Platz. Wir haben den gesamten Zuschnitt der Bäder unter der Prämisse verändert, möglichst viel Platz in den kleinen Bädern zu schaffen, erklärt Projektleiter Steffen Peter. Die Bäder verfügen über Fußbodenheizung, eine barrierefreie Dusche und wandhängende WCs, bei denen der Spülkasten jetzt im Schacht zur Küche eingebaut ist. Das schaffte ebenso Platz wie der neue Standort der Waschmaschine, die nun neben der Dusche und nicht mehr direkt im Eingang steht.
Erneuerte Trinkwasserleitungen für mehr Sicherheit In allen acht Hauseingängen wurde zudem eine Strangsanierung, also der Austausch der alten Leitungen, durchgeführt. Wir wissen, dass diese Arbeiten für alle Mieterinnen und Mieter belastend waren, aber sie waren dringend notwendig, um Rohrbrüche der in den 1990er Jahren verlegten Friatherm-Leitungen zu vermeiden, begründet SWG-Geschäftsführerin Inge Klaan die Arbeiten. Im Zuge dieser wurden alle Schmutz-, Regen-, Warm-, Kalt- und Zirkulationsleitungen erneuert. Mit der Firma Badmanufaktur Eberhardt wurde ein lokaler Partner für die Strang- und Badsanierung gefunden. Für die Planung zeichnete das Nordhäuser Ingenieurbüro Vopel verantwortlich. Mieter Hartmut Schibb wohnt in dem Block seit 1976: Er ist froh, dass die Arbeiten, bei der auch die Küche abgebaut werden muss, vorbei sind. Alles ist sehr schön geworden, auch die Treppenhäuser und Flure. Kein Vergleich mehr mit vorher, sagt der 78-Jährige.
Effizientere Energieversorgung senkt Kosten
Trotz der Modernisierung und der damit verbundenen etwas höheren Kaltmiete zahlen die Mieter mit 5,70 Euro pro Quadratmeter nur 50 Cent mehr als die für Nordhausen durchschnittlich 5,20 Euro pro Quadratmeter. Der etwas höheren Kaltmiete stehen jedoch sinkende Kosten für Heizung und Warmwasser gegenüber. So wurde die alte Fernwärme-übergabestation aus DDR-Zeiten demontiert und durch eine moderne ersetzt. Allein dadurch konnte die Anschlussleistung des Hauses deutlich reduziert werden, was den 80 Mietparteien jährlich 13.180 Euro pro an Grundgebühren für die Fernwärme erspart. Um die Wärmeverluste weiter zu reduzieren, wurden zusätzlich die Kellerdecke und die oberste Geschossdecke gedämmt.
Verbesserungen bis ins Treppenhaus Zusätzlich wurden alle Treppenhäuser gestrichen - Die Sockelfarbe wurde analog zu den farbigen Hauseingängen gewählt. Außerdem wurde die gesamte Treppenhaus- und öffentliche Kellerbeleuchtung auf LED umgestellt. Wir haben viel Geld in die Hand genommen. Jetzt ist es an den Mietern, das Geschaffene auch zu erhalten, appelliert die SWG-Chefin an die Bewohner.
Autor: osch
Projektleiter Steffen Peter (links) im Gespräch mit Mieter Hartmut Schibb. Er freut sich über den Anschluss der Sanierungsarbeiten in dem Block im Zuckerweg 5-19 (Foto: SWG Nordhausen/S.Schedwill)
Wohnqualität verbessert Knapp 60 der insgesamt 80 Bäder wurden im Rahmen der zweiten Sanierungswelle modernisiert und barrierearm umgebaut; 16 Leerwohnungen komplett saniert. Für die Mieterinnen und Mieter hat sich die Wohnqualität deutlich verbessert. Annett Becker zum Beispiel wohnt seit 2001 mit ihrer Familie in einer 4-Zimmer-Wohnung. Das neue Bad ist toll, vor allem die bodengleiche Dusche, sagt die 59-Jährige. Und obwohl die knapp drei Quadratmeter großen Bäder nicht vergrößert wurden, haben die Mieter jetzt mehr Platz. Wir haben den gesamten Zuschnitt der Bäder unter der Prämisse verändert, möglichst viel Platz in den kleinen Bädern zu schaffen, erklärt Projektleiter Steffen Peter. Die Bäder verfügen über Fußbodenheizung, eine barrierefreie Dusche und wandhängende WCs, bei denen der Spülkasten jetzt im Schacht zur Küche eingebaut ist. Das schaffte ebenso Platz wie der neue Standort der Waschmaschine, die nun neben der Dusche und nicht mehr direkt im Eingang steht.
Erneuerte Trinkwasserleitungen für mehr Sicherheit In allen acht Hauseingängen wurde zudem eine Strangsanierung, also der Austausch der alten Leitungen, durchgeführt. Wir wissen, dass diese Arbeiten für alle Mieterinnen und Mieter belastend waren, aber sie waren dringend notwendig, um Rohrbrüche der in den 1990er Jahren verlegten Friatherm-Leitungen zu vermeiden, begründet SWG-Geschäftsführerin Inge Klaan die Arbeiten. Im Zuge dieser wurden alle Schmutz-, Regen-, Warm-, Kalt- und Zirkulationsleitungen erneuert. Mit der Firma Badmanufaktur Eberhardt wurde ein lokaler Partner für die Strang- und Badsanierung gefunden. Für die Planung zeichnete das Nordhäuser Ingenieurbüro Vopel verantwortlich. Mieter Hartmut Schibb wohnt in dem Block seit 1976: Er ist froh, dass die Arbeiten, bei der auch die Küche abgebaut werden muss, vorbei sind. Alles ist sehr schön geworden, auch die Treppenhäuser und Flure. Kein Vergleich mehr mit vorher, sagt der 78-Jährige.
Effizientere Energieversorgung senkt Kosten
Trotz der Modernisierung und der damit verbundenen etwas höheren Kaltmiete zahlen die Mieter mit 5,70 Euro pro Quadratmeter nur 50 Cent mehr als die für Nordhausen durchschnittlich 5,20 Euro pro Quadratmeter. Der etwas höheren Kaltmiete stehen jedoch sinkende Kosten für Heizung und Warmwasser gegenüber. So wurde die alte Fernwärme-übergabestation aus DDR-Zeiten demontiert und durch eine moderne ersetzt. Allein dadurch konnte die Anschlussleistung des Hauses deutlich reduziert werden, was den 80 Mietparteien jährlich 13.180 Euro pro an Grundgebühren für die Fernwärme erspart. Um die Wärmeverluste weiter zu reduzieren, wurden zusätzlich die Kellerdecke und die oberste Geschossdecke gedämmt.
Verbesserungen bis ins Treppenhaus Zusätzlich wurden alle Treppenhäuser gestrichen - Die Sockelfarbe wurde analog zu den farbigen Hauseingängen gewählt. Außerdem wurde die gesamte Treppenhaus- und öffentliche Kellerbeleuchtung auf LED umgestellt. Wir haben viel Geld in die Hand genommen. Jetzt ist es an den Mietern, das Geschaffene auch zu erhalten, appelliert die SWG-Chefin an die Bewohner.
