Gedenken an das Kriegsende vor 80 Jahren
Tag der Befreiung, Tag der Mahnung
Donnerstag, 08. Mai 2025, 11:25 Uhr
Heute vor 80 Jahren endete der Zweite Weltkrieg. Was als Tag der Befreiung in Deutschland gefeiert werde, müsse auch ein Tag der Mahnung sein, hieß es dazu heute auf dem Nordhäuser Ehrenfriedhof...
Vor einem Monat herrschte auf dem neu gestalteten Ehrenfriedhof der Stadt Nordhausen großer Andrang, zum 80. mal jährten sich die Bombardierung der Stadt und die Befreiung des KZ Mittelbau-Dora.
Mit der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht am 8. Mai 1945 fand der Krieg hierzulande ein Ende. Dieser Tag der Befreiung sei auch ein Tag der Mahnung, sagte am Vormittag Bürgermeisterin Alexandra Rieger auf dem Ehrenfriedhof. So wie man Nordhausen unter den Zerstörungen litt, so waren es zuvor die Menschen in London, Liverpool, Coventry und Antwerpen, die mit Waffen aus Nordhausen um Leib und Leben gebracht wurden.
Gedenkveranstaltung zum Ende des Zweiten Weltkrieges vor 80 Jahren auf dem Nordhäuser Ehrenfriedhof (Foto: agl)
Der Krieg der von Deutschland und Nordhausen ausgegangen war, kehrte letztlich zurück. Ursache und Wirkung dieser Ereignisse dürfe man nicht aus den Augen verlieren, sagt Rieger, schuldig sei man es den eigenen Kindern und Enkeln, die man vor dem Leid der Eltern und Großeltern bewahren müsse.
Darüber hinaus gedenke man an diesem Tag auch allen anderen Opfern von Gewalt und Krieg und sei dankbar, in Frieden leben zu können.
Nach der Kranzniederlegung am Mahnmal durch die Verterter fast aller Parteien sowie einiger Bürger zog man weiter zum sowjetischen Ehrenfriedhof um auch hier Blumen niederzulegen.
Angelo Glashagel
Autor: redVor einem Monat herrschte auf dem neu gestalteten Ehrenfriedhof der Stadt Nordhausen großer Andrang, zum 80. mal jährten sich die Bombardierung der Stadt und die Befreiung des KZ Mittelbau-Dora.
Mit der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht am 8. Mai 1945 fand der Krieg hierzulande ein Ende. Dieser Tag der Befreiung sei auch ein Tag der Mahnung, sagte am Vormittag Bürgermeisterin Alexandra Rieger auf dem Ehrenfriedhof. So wie man Nordhausen unter den Zerstörungen litt, so waren es zuvor die Menschen in London, Liverpool, Coventry und Antwerpen, die mit Waffen aus Nordhausen um Leib und Leben gebracht wurden.
Gedenkveranstaltung zum Ende des Zweiten Weltkrieges vor 80 Jahren auf dem Nordhäuser Ehrenfriedhof (Foto: agl)
Der Krieg der von Deutschland und Nordhausen ausgegangen war, kehrte letztlich zurück. Ursache und Wirkung dieser Ereignisse dürfe man nicht aus den Augen verlieren, sagt Rieger, schuldig sei man es den eigenen Kindern und Enkeln, die man vor dem Leid der Eltern und Großeltern bewahren müsse.
Darüber hinaus gedenke man an diesem Tag auch allen anderen Opfern von Gewalt und Krieg und sei dankbar, in Frieden leben zu können.
Nach der Kranzniederlegung am Mahnmal durch die Verterter fast aller Parteien sowie einiger Bürger zog man weiter zum sowjetischen Ehrenfriedhof um auch hier Blumen niederzulegen.
Angelo Glashagel












