Heimsieg bei freiem Eintritt und ohne Catering
Wacker kann noch gewinnen
Sonntag, 04. Mai 2025, 16:33 Uhr
FSV Wacker 90 Nordhausen - FSV Preußen Bad Langensalza 1:0 (1:0)
Das gibt es sicherlich auch nicht allzuoft in der Thüringenliga: der Veranstalter nimmt kein Eintrittsgeld und bietet im Stadion (heute der Kunstrasenplatz) keinerlei Verpflegung für die Besucher an. Möglich macht’s der zurückgetretene Wacker-Vorstand. Kein Vorstand - keine Einnahmen …
Die äußeren Umstände beeindruckten wenigsten die Nordhäuser Spieler heute Nachmittag nicht, als nur zwei Wochen nach dem verlorenen Hinspiel in der Kurstadt das Rückspiel in der Thüringenliga vom Sportfreund Geißler aus Rudolstadt angepfiffen wurde. Der hatte die Pfeife noch gar nicht wieder richtig verstaut, da musste er schon den Torpfiff absondern. Wacker war über die linke Seite durch die Abwehr der Langensalzaer marschiert und die anschließende Flanke veredelte in der Mitte Lucian Goutier in der sechsten Minute mit seinem ersten Saisontor.
In der Folge trafen erst die Preußen aus Abseitsposition, dann die Nordhäuser, die durchgehend die bessere Leistung zeigten in Durchgang eins. Aufreger dann in der 36. Minute bei einem Einwurf für die Preußen, als es zu Schubsereien und einer Rudelbildung kam, woraufhin Herr Geißler drei der insgesamt acht gelben Karten hintereinander zückte. Gegen die offensivschwachen Gäste ging die Halbzeitführung für den einheimischen FSV zu diesem Zeitpunkt absolut in Ordnung.
Auch in der zweiten Hälfte war Wacker das robustere Team, hatte in Felix Schwerdt und Hagen Pietsch die auffälligsten Spieler der Partie und schaukelte ohne groß zu glänzen den Heimsieg über die Zeit. Gegen Ende warfen die Gäste alles nach vorn und hätten in der achtminütigen Nachspielzeit fast durch den eingewechselten Prager den Ausgleich erzielt, aber dem versagten allein vor Gröger die Nerven. So blieb es beim verdienten, wen auch am Ende glücklichen Sieg. Wacker lebt also noch - auch wenn unklar ist, ob der Schiedsrichter am Ende bezahlt werden konnte. Die Spendenbox vom Eingangstor musste wohl dafür herhalten. Es kann nur besser werden!
Tor: 1:0 Goutier (6.)
Zuschauer: 230
FSV Wacker 90: Treiber (46. Gröger) - Goutier (84. Schlesier), Kohl, Kuhnhold, Schneider, Vopel, Klapproth (84. Hanselmann), Pietsch (72. Ostmann), Schwerdt, Schmidt, St. Louis (91. Strube)
FSV Preußen Bad Langensalza: Patzer - Dolzer, Engel (90. Seifert), Harnisch, Linz (82. Prager), Mönchgesang, Harbauer (80. Touray), Noak, Rösener (84. Schaffel), Schack, Fiß (73. Ferdinand Yoro)
Autor: redDas gibt es sicherlich auch nicht allzuoft in der Thüringenliga: der Veranstalter nimmt kein Eintrittsgeld und bietet im Stadion (heute der Kunstrasenplatz) keinerlei Verpflegung für die Besucher an. Möglich macht’s der zurückgetretene Wacker-Vorstand. Kein Vorstand - keine Einnahmen …
Die äußeren Umstände beeindruckten wenigsten die Nordhäuser Spieler heute Nachmittag nicht, als nur zwei Wochen nach dem verlorenen Hinspiel in der Kurstadt das Rückspiel in der Thüringenliga vom Sportfreund Geißler aus Rudolstadt angepfiffen wurde. Der hatte die Pfeife noch gar nicht wieder richtig verstaut, da musste er schon den Torpfiff absondern. Wacker war über die linke Seite durch die Abwehr der Langensalzaer marschiert und die anschließende Flanke veredelte in der Mitte Lucian Goutier in der sechsten Minute mit seinem ersten Saisontor.
In der Folge trafen erst die Preußen aus Abseitsposition, dann die Nordhäuser, die durchgehend die bessere Leistung zeigten in Durchgang eins. Aufreger dann in der 36. Minute bei einem Einwurf für die Preußen, als es zu Schubsereien und einer Rudelbildung kam, woraufhin Herr Geißler drei der insgesamt acht gelben Karten hintereinander zückte. Gegen die offensivschwachen Gäste ging die Halbzeitführung für den einheimischen FSV zu diesem Zeitpunkt absolut in Ordnung.
Auch in der zweiten Hälfte war Wacker das robustere Team, hatte in Felix Schwerdt und Hagen Pietsch die auffälligsten Spieler der Partie und schaukelte ohne groß zu glänzen den Heimsieg über die Zeit. Gegen Ende warfen die Gäste alles nach vorn und hätten in der achtminütigen Nachspielzeit fast durch den eingewechselten Prager den Ausgleich erzielt, aber dem versagten allein vor Gröger die Nerven. So blieb es beim verdienten, wen auch am Ende glücklichen Sieg. Wacker lebt also noch - auch wenn unklar ist, ob der Schiedsrichter am Ende bezahlt werden konnte. Die Spendenbox vom Eingangstor musste wohl dafür herhalten. Es kann nur besser werden!
Tor: 1:0 Goutier (6.)
Zuschauer: 230
FSV Wacker 90: Treiber (46. Gröger) - Goutier (84. Schlesier), Kohl, Kuhnhold, Schneider, Vopel, Klapproth (84. Hanselmann), Pietsch (72. Ostmann), Schwerdt, Schmidt, St. Louis (91. Strube)
FSV Preußen Bad Langensalza: Patzer - Dolzer, Engel (90. Seifert), Harnisch, Linz (82. Prager), Mönchgesang, Harbauer (80. Touray), Noak, Rösener (84. Schaffel), Schack, Fiß (73. Ferdinand Yoro)

