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Abenteuer pur - die Besteigung des Aconcagua

Montag, 21. April 2025, 17:38 Uhr
Das Land Argentinien ist unendlich schön und bietet mitunter viele wundervolle Regionen, für Urlaube und aber auch Entdeckungstouren. Allem voran aber auch die Möglichkeiten Besteigungen der bekannten und begehrten Anden Argentiniens zu erklimmen und zu erleben. Ein ganz große Ziel vieler Bergsteiger und Expeditions-Fans ist dann...


...auch die Besteigung des gleich höchsten Gipfels, des Aconcagua, der mit 6961 Metern Höhe der höchste Berg Amerikas und auch gleich der höchste außerhalb Asiens ist. Um allerdings dieses Abenteuer in Angriff zu nehmen, bedarf es schon etwas mehr als nur eine kurze Vorbereitung.Viel Erfahrung, das passende Know-how und vor allem Kondition und die richtige Ausstattung sind für diese Expedition entscheidend und elementar.

Eine Erfahrung fürs Leben
Er ist schon gewaltig und wenn man ihn zum ersten Mal in Natura sieht, verschlägt es einem schon den Atem. Doch die Bezwingung und Besteigung des Höchsten der Anden, ist möglich und besonders für geschulte Bergsteiger und Fans der besonderen Expeditionen mit trainiertem Körper und stabiler Konstitution gut machbar. Allerdings muss man schon so einiges im Vorfeld wissen, um loslegen zu können. Von der Anreise nach Argentinien, bis hin zur letztlichen Expedition. Denn hiervon werden einige angeboten, die aber zu unterschiedlichen Konditionen und verschiedenen Durchführungen sehr divers sein können. Der Aconcagua ist der zweithöchste Berg Seven Summits.

Um in die Welt des Höhenbergsteigens zu kommen, ist beispielsweise die Guanacos-Traverse auf der abgelegenen Ostseite ebenso ein Erlebnis, wie aber auch der klassische Aufstieg über die Normalroute. Die Expeditionen werden in der Regel dort auch angeboten. Es gibt aber auch Ausnahmen für ganz sichere Bergsteiger. Mit drei Hochlagern und mehr ist dies sicherlich immer die beste Akklimatisationsstrategie am Berg direkt. Der Abstieg über Plaza de Mulas kann dennoch bei der sehr speziellen Route zu einem besonderen alpinistischen Erlebnis werden.

Was man noch wissen sollte:
Man muss eine gute Bergerfahrung in den Alpen und Seilfreies Begehen von Schnee- oder Eisflanken mit Steigeisen und Pickel beherrschen können. Die Erfahrung mit Pickel und Steigeisen umzugehen ist ein Muss. Auch die körperliche Fitness sollte auf Aufstiege von sechs bis acht Stunden nebst Übernachtungsgepäck ok sein. Der Aufstieg ist ohne größere technische Schwierigkeiten und führt auf Pfaden und Steigspuren. Temperaturen bis ca. -30° C und plötzliche Stürme und die große Höhe können den Aconcagua aber sehr schnell zu einem echten Abenteuer mutieren lassen, Kondition und psychische Stärke, Teamgeist und Hilfsbereitschaft sind hier gefordert.

Wichtig ist vor allem, dass man sein Gepäck auf jeden Fall aufs Notwendigste reduzieren kann und dennoch aber alles Wichtige an Bord hat. Bei den einzelnen Expeditionen werden auch regelmäßige Gesundheitsschecks in den Camps durch Mediziner vor Ort durchgeführt, darauf sollte man bei den Buchungen achten. Auch dass der Proviant ausreichend vorhanden ist und die Verpflegung gesichert ist. Der Backround muss stimmig sein, ansonsten kann der Aufstieg und auch Abstieg schnell einmal zur großen Qual oder auch Gefahr werden. Man sollte keinesfalls bei einem solch großen Unterfangen nicht am Cent sparen und auch günstige Anbieter setzen. Sicherheit, Seriosität und Erfahrungsberichten einzelner Anbieter weisen meist den richtigen Weg.
Autor: red

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