Auf Werbetour
Mittwoch, 15. November 2006, 13:18 Uhr
Nordhausen (nnz). Nicht nur Unternehmen veranstalten ab und an eine Werbetour, zu gut deutsch auch Road-Show genannt. Im Landkreis Nordhausen ist jetzt ein Bürgermeister unterwegs. Der will für den Fortbestand einer Einrichtung werben.
In Sollstedt braucht Jürgen Hohberg (pl) für den Erhalt der Schwimmhalle, der einzigen im westlichen Landkreis Nordhausen, nicht zu werben. Hier hat er, gemeinsam mit seiner Verwaltung, die erste Weichen gestellt. Im ausgeglichenen Haushaltsentwurf der Gemeindeverwaltung sind unter anderem 65.000 Euro hineingeschrieben worden. Das ist die Hälfte des Geldes, das zum Betrieb der Schwimmhalle im kommenden Jahr benötigt wird. Das aber reicht nicht, und so hat Hohberg einen Brief an Winfried Theuerkauf geschrieben.
Darin bittet er den Aufsichtsratvorsitzenden der Service GmbH um Gespräche hinsichtlich einer Kofinanzierung der Einrichtung. Morgen wird Jürgen Hohberg nach Bleicherode fahren. Dort gewährt ihm der Hauptausschuß des Stadtrates das Rederecht. Hohberg wird, so sagte er heute der nnz, die Bedingungen für die Region darstellen, wenn diese am Erhalt der Schwimmhalle in Sollstedt interessiert sein soll. Er will auch finanzielle Details kundtun.
Die möchte natürlich auch Frank Rostek (CDU) gern erst einmal erfahren. Prinzipiell will der Bleicheröder Bürgermeister natürlich alles tun, damit die Schwimmhalle für die Region erhalten bleibt, doch Rostek verweist gegenüber der nnz auf die finanzielle Situation der Stadt, immer noch befinde man sich in der vorläufigen Haushaltsführung. Wenn Frank Rostek von der Region spricht, dann meint er damit nicht nur Sollstedt und Bleicherode, sondern auch die Gemeinden der Hainleite. Alle müßten an einem Strang ziehen. Es könne nicht sein, dass sich Freizeitangebote wie die Nutzung einer Schwimmhalle letztlich nur noch auf die Kreisstadt reduzieren ließen.
Wie Hohberg heute weiter sagte, wird die Gemeinde Sollstedt auch bereit sein, im kommenden Jahr unbedingt notwendige Investitionen an der Halle mit zu tragen. Einzige Bedingung: Der Erhalt ist über den 30. Juni 2007 hinaus gesichert. Vorsorglich erinnert der Sollstedter Bürgermeister noch an einen Kreistagsbeschluß zur Finanzierung der Schwimmhalle. Der ist bis heute gültig, weil nicht durch den Kreistag aufgehoben.
Autor: nnzIn Sollstedt braucht Jürgen Hohberg (pl) für den Erhalt der Schwimmhalle, der einzigen im westlichen Landkreis Nordhausen, nicht zu werben. Hier hat er, gemeinsam mit seiner Verwaltung, die erste Weichen gestellt. Im ausgeglichenen Haushaltsentwurf der Gemeindeverwaltung sind unter anderem 65.000 Euro hineingeschrieben worden. Das ist die Hälfte des Geldes, das zum Betrieb der Schwimmhalle im kommenden Jahr benötigt wird. Das aber reicht nicht, und so hat Hohberg einen Brief an Winfried Theuerkauf geschrieben.
Darin bittet er den Aufsichtsratvorsitzenden der Service GmbH um Gespräche hinsichtlich einer Kofinanzierung der Einrichtung. Morgen wird Jürgen Hohberg nach Bleicherode fahren. Dort gewährt ihm der Hauptausschuß des Stadtrates das Rederecht. Hohberg wird, so sagte er heute der nnz, die Bedingungen für die Region darstellen, wenn diese am Erhalt der Schwimmhalle in Sollstedt interessiert sein soll. Er will auch finanzielle Details kundtun.
Die möchte natürlich auch Frank Rostek (CDU) gern erst einmal erfahren. Prinzipiell will der Bleicheröder Bürgermeister natürlich alles tun, damit die Schwimmhalle für die Region erhalten bleibt, doch Rostek verweist gegenüber der nnz auf die finanzielle Situation der Stadt, immer noch befinde man sich in der vorläufigen Haushaltsführung. Wenn Frank Rostek von der Region spricht, dann meint er damit nicht nur Sollstedt und Bleicherode, sondern auch die Gemeinden der Hainleite. Alle müßten an einem Strang ziehen. Es könne nicht sein, dass sich Freizeitangebote wie die Nutzung einer Schwimmhalle letztlich nur noch auf die Kreisstadt reduzieren ließen.
Wie Hohberg heute weiter sagte, wird die Gemeinde Sollstedt auch bereit sein, im kommenden Jahr unbedingt notwendige Investitionen an der Halle mit zu tragen. Einzige Bedingung: Der Erhalt ist über den 30. Juni 2007 hinaus gesichert. Vorsorglich erinnert der Sollstedter Bürgermeister noch an einen Kreistagsbeschluß zur Finanzierung der Schwimmhalle. Der ist bis heute gültig, weil nicht durch den Kreistag aufgehoben.
