nnz-online
Schüleraustausch mit Frankreich

Ein Blick über den Tellerrand

Donnerstag, 03. April 2025, 11:23 Uhr
Mitte März reisten 12 Schülerinnen des Humboldt-Gymnasiums Nordhausen, für den 2. Teil des deutsch-französischen Schüleraustauschs, zur Partnerschule in Le Puy-en-Velay. Diese Reise bot nicht nur spannende Einblicke in eine fremde Kultur...

Sondern auch die Chance, die im Dezember geschlossenen Freundschaften zu festigen und wertvolle Erfahrungen zu sammeln.

Die Ankunft in der Region Auvergne-Rhône-Alpes war geprägt von Aufregung und Vorfreude. Nach einer langen Busfahrt wurden die 12 Humboldtianerinnen freundlich empfangen und verbrachten Samstagnachmittag und Sonntag mit ihren AustauschpartnerInnen in der Familie.

Für einige von den Mädchen hieß es am Montag nochmals die Taschen zu packen, da sie für die Woche im Internat untergebracht sein würden. Alle Mädchen konnten das Leben und den Schulalltag in Frankreich hautnah erleben und gewannen tiefe kulturelle Einblicke.

Neben dem Schulbesuch gab es zahlreiche Ausflüge zu kulturellen und historischen Sehenswürdigkeiten. Die französischen SchülerInnen führten uns durch ihre Stadt, wobei ein besonderes Highlight der Besuch der Marienstatue Notre-Dame de France war. Am Ende der Woche konnten die Schülerinnen das in der Region verwurzelte Klöppeln in einem Workshop selbst ausprobieren und hatten dabei eine Menge Spaß. Besonders nennenswert waren die Ausflüge nach Clermont-Ferrand, wo wir das Michelin-Museum besuchten und die Stadt erkundeten und der Ausflug zu der alten Festung in Polignac. 


Die Schüler führten in Gruppen ihre Arbeit am Projekt zum Thema „Klischees und Vorurteile“ von der gemeinsamen Woche in Deutschland weiter. Nachdem sie hier zu Vorurteilen gegen Franzosen recherchierten, beleuchteten sie nun den französischen Blick auf die Deutschen. Sie führten Interviews in der Stadt und es entstanden schöne Plakate und Präsentationen.



Die SchülerInnen vertieften ihr Wissen zur Entstehung von Klischees und Vorurteilen und sie suchten nach Ansätzen, um diese zu verhindern bzw. ihnen entgegenzuwirken. Alle waren sich einig, dass ein Schüleraustausch und gemeinsames Lernen eine sehr gute Möglichkeit darstellen Vorurteile abzubauen.
Am Ende der Woche fiel der Abschied schwer, doch die gewonnenen Freundschaften und wertvollen Erinnerungen werden noch lange bleiben.

Der Austausch hat gezeigt, wie wichtig interkulturelles Lernen ist und dass solche Begegnungen Brücken zwischen verschiedenen Ländern und Kulturen bauen und Vorurteile aus dem Weg räumen können.
Besonderer Dank gilt dem Erasmus+ Progamm, durch deren finanzielle Unterstützung die Austauschreise stattfinden konnte. Ein großer Dank gilt natürlich den französischen Familien für die Gastfreundschaft, sowie der Region Auvergne-Rhônes-Alpes für die Unterstützung dieser internationalen Begegnung.
Franziska Schenk
Autor: red

Drucken ...
Alle Texte, Bilder und Grafiken dieser Web-Site unterliegen dem Urherberrechtsschutz.
© 2026 nnz-online.de