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DER AUFSCHREI: KEINE WINDRÄDER AM HUFHAUS

Ein Plädoyer für Niels Neu

Mittwoch, 02. April 2025, 18:15 Uhr
Niels Neu ist Unternehmer, Jäger, vor allem aber ist er Naturschützer. Sein Herz schlägt für die Vielfalt des Lebens in der Natur, für den Schutz seltener Arten. Der Wald ist der Lebensraum von Hirsch, Reh, aber auch von Bussard, Rotmilan und Schwarzstorch. In ihrem Bestand schon derart gefährdet, hat für Letztere der Schutz oberste Priorität...


Aber just dort, wo die Könige der Lüfte ihren Einstand haben, plant die Firma WPD die Installation von acht Windrädern. Oberhalb vom Hufhaus. Die Ungetüme würden den Wald an Höhe überragen, ihn geradezu in den Schatten stellen. Für die Kolosse bedarf es zudem stabiler Beton-Fundamente, was den Waldboden zusätzlich belastet.

Als Waidmann, der sich dem Schutz bedrohter Arten wie Milan und dem ausschließlich in Wäldern brütenden Schwarzstorch verschrieben hat, sieht Neu diese Raritäten in großer Gefahr. Er und seinesgleichen setzen auf die Vernunft der neuen Landesregierung in Thüringen. Hier haben, gottlob, die Grünen nichts mehr zu melden. Ihr grüner Anstrich war mit der Zeit ohnehin einem leeren Grau gewichen.

2,2 Prozent der Flächen hat die Bundesregierung als Vorranggebiete für Windenergie ausgewiesen. Hierzulande ist das Ziel erreicht. Es reicht! Nicht der Gewinn sollte bei der Planung von Windenergie die erste Geige spielen. Kolosse am Hufhaus, mitten in der grünen Lunge? Unvorstellbar! Bei dieser Vorstellung sollte der Aufschrei des Forstamtsleiters und jedes Grünrocks zu hören sein.
Anton Adlerauge
Autor: psg

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