Ausstellung über den Umgang mit Gedenkorten
Vorsicht zerbrechlich?
Dienstag, 01. April 2025, 17:44 Uhr
In und um Nordhausen weisen viele Orte auf die Verbrechen im Nationalsozialismus hin. Aber welchen Stellenwert haben diese Zeichen heute? Diese Frage greift die Ausstellung auf, die demnächst vor der Frauenbergkirche gezeigt wird...
Vor 80 Jahren wurde das Konzentrationslager Mittelbau-Dora befreit. In Stadt und Umland gibt es zahlreiche Orte, an denen die Nationalsozialisten Verbrechen begangen haben. An vielen dieser Stellen, aber nicht überall, gibt es heute Gedenkzeichen. Sie machen die Verbrechen sichtbar und ermöglichen ein Erinnern an die Opfer des NS. Es stellt sich jedoch die Frage, wie mit diesen Zeichen heute umgegangen wird. Dies wollen wir in unserer Ausstellung aufgreifen.
Es gibt eine große Bandbreite an Verhaltensweisen gegenüber Gedenkorten. Menschen kümmern sich um Gedenksteine und richten neue Informationsorte ein. Dadurch wird ein Erinnern oftmals erst ermöglicht. Zugleich werden andere Gedenkzeichen aber auch vernachlässigt oder sogar angegriffen. Gerade in den letzten Jahren kommt es vermehrt zu aktiver Ablehnung des Erinnerns an die Opfer des NS. Gedenksteine werden beschmiert oder gar zerstört. Dieses Spektrum an Verhaltensweisen wird in der Ausstellung mit vielen Beispielen aus den letzten Jahren dargestellt.
Nur durch eine aktive Zivilgesellschaft mit vielen Engagierten und Kreativen wird das Erinnern auch in Zukunft lebendig bleiben. Es ist integraler Bestandteil einer offenen und demokratischen Gesellschaft in Deutschland. Sie wird an vielen Stellen gebraucht.
Die Ausstellung Vorsicht zerbrechlich? Erinnern um Nordhausen wird vom 06.04.2025 bis zum 16.05.2025 vor der Frauenbergkirche gezeigt. Am 06.04.2025 wird die Ausstellung mit einer Veranstaltung um 17 Uhr eröffnet. Wir laden alle Interessierte zu der Eröffnung und dem Besuch der Ausstellung ein.
Weitere Informationen zu der Ausstellung finden Sie auch auf Instagram: @jugendfuerdora.
Autor: redVor 80 Jahren wurde das Konzentrationslager Mittelbau-Dora befreit. In Stadt und Umland gibt es zahlreiche Orte, an denen die Nationalsozialisten Verbrechen begangen haben. An vielen dieser Stellen, aber nicht überall, gibt es heute Gedenkzeichen. Sie machen die Verbrechen sichtbar und ermöglichen ein Erinnern an die Opfer des NS. Es stellt sich jedoch die Frage, wie mit diesen Zeichen heute umgegangen wird. Dies wollen wir in unserer Ausstellung aufgreifen.
Es gibt eine große Bandbreite an Verhaltensweisen gegenüber Gedenkorten. Menschen kümmern sich um Gedenksteine und richten neue Informationsorte ein. Dadurch wird ein Erinnern oftmals erst ermöglicht. Zugleich werden andere Gedenkzeichen aber auch vernachlässigt oder sogar angegriffen. Gerade in den letzten Jahren kommt es vermehrt zu aktiver Ablehnung des Erinnerns an die Opfer des NS. Gedenksteine werden beschmiert oder gar zerstört. Dieses Spektrum an Verhaltensweisen wird in der Ausstellung mit vielen Beispielen aus den letzten Jahren dargestellt.
Nur durch eine aktive Zivilgesellschaft mit vielen Engagierten und Kreativen wird das Erinnern auch in Zukunft lebendig bleiben. Es ist integraler Bestandteil einer offenen und demokratischen Gesellschaft in Deutschland. Sie wird an vielen Stellen gebraucht.
Die Ausstellung Vorsicht zerbrechlich? Erinnern um Nordhausen wird vom 06.04.2025 bis zum 16.05.2025 vor der Frauenbergkirche gezeigt. Am 06.04.2025 wird die Ausstellung mit einer Veranstaltung um 17 Uhr eröffnet. Wir laden alle Interessierte zu der Eröffnung und dem Besuch der Ausstellung ein.
Weitere Informationen zu der Ausstellung finden Sie auch auf Instagram: @jugendfuerdora.
