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Antworten gesucht

Freitag, 10. November 2006, 14:24 Uhr
Nordhausen (nnz). Wie weiter mit den Kitas und Grundschulhorten? Dieser Frage will der Trägerkreis „Volksbegehren für eine bessere Familienpolitik“ nachgehen. Wann und wo vielleicht Antworten gefunden werden, das hat jetzt die nnz erfahren.


Der Trägerkreis des Landkreises Nordhausen „Volksbegehren für eine bessere Familienpolitik“ lädt alle Interessierten ein, Brandaktuelles zu dem Thema am 23. November, um 17.00 in Ottos Steakhouse, Nordhausen oder um 19.00 Uhr in der Grundschule Sollstedt ein. Zu dem Thema: Wie geht es weiter mit dem Volksbegehren? spricht Mitinitiator des Thüringer Volksbegehrens, Peter Häusler, aus Jena. Die Landesregierung versuche, ohne die inhaltliche Auseinandersetzung zu führen, nun mit einer Verfassungsklage das Volksbegehren auszubremsen. „Wir werden das Volksbegehren weiter fortführen, denn sonst wäre der Weg frei für die Abschaffung der Grundschulhorte, die Abschaffung der Lernmittelfreiheit, die Einführung von Studiengebühren u.v.m.. Ein schwelendes Volksbegehren hingegen schafft ein Klima, das es schwer macht, solche Vorhaben umzusetzen. Die ersten Auswirkungen der Familienoffensive bekommen viele Eltern und Erzieherinnen in Form von Beitragserhöhungen und Stundenreduzierungen schon zu spüren und weitere werden folgen“, so Elke Fallay und Doris Apel vom Nordhäuser Trägerkreis.

Am 8. Dezember, dem ersten Jahrestag der von Eltern und Verbänden kritisierten Beschlüsse des Thüringer Landtages zur Familienoffensive, rufen alle in Thüringen von Kürzungen Betroffenen wie Kita, Schulen, Theater und Studenten um 16.00 Uhr zu einer Demonstration vor der Staatskanzlei in Erfurt auf. Wer kostenlos mit zu der Demo nach Erfurt fahren will, trägt sich am 23.11. in die ausliegenden Buslisten ein oder meldet sich telefonisch unter 03631/465370.
Autor: nnz

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