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Im Februar 2,9 Prozent über dem Vorjahresniveau

Bauleistungspreise für Wohngebäude sind gestiegen

Sonntag, 30. März 2025, 07:38 Uhr
Die Preise für den Neubau von Wohngebäuden (Bauleistungen am Bauwerk), einschließlich Umsatzsteuer, lagen im Februar 2025 um 2,9 Prozent über dem Vorjahresniveau. Im Vergleich zum vergangenen Berichtsmonat (November 2024) ein. weiterer Anstieg...

Die Kosten verteuerten sich nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik beim Bau von Wohngebäuden um 1,8 Prozent und erreichten einen Indexstand von 143,9 (Basis 2021=100). Die aktuellen Preissteigerungen lassen sich nach Angabe der Berichtspflichtigen auf Lohnanpassungen, Materialpreissteigerungen sowie Veränderungen der Marktlage zurückführen.

Im Bereich Rohbauarbeiten erhöhten sich die Preise im Vergleich zum Februar 2024 um 1,6 Prozent. Am stärksten verteuerten sich hier die Preise für Zimmer- und Holzbauarbeiten (+4,8 Prozent), für Erdarbeiten (+4,5 Prozent), für Abdichtungsarbeiten (+4,2 Prozent) sowie für Ramm-, Rüttel- und Pressarbeiten (+3,7 Prozent). Preissenkungen konnten für Gerüstarbeiten (-6,8 Prozent) und Entwässerungskanalarbeiten (-2,4 Prozent) beobachtet werden.

Bei den Ausbauarbeiten erhöhten sich die Preise gegenüber dem Vorjahreszeitraum um durchschnittlich 3,9 Prozent. Deutliche Preisanstiege verzeichneten Arbeiten an Blitzschutz-, Überspannungsschutz- und Erdungsanlagen (+7,0 Prozent), Elektro-, Sicherheits- und Informationstechnischen Anlagen (+6,9 Prozent), Maler- und Lackierarbeiten – Beschichtungen (+6,8 Prozent) sowie Arbeiten an Gas-, Wasser- und Entwässerungsanlagen innerhalb von Gebäuden (+6,7 Prozent).

Ein Preisanstieg gegenüber dem Vorjahr von 2,0 Prozent wurde im Bereich Straßenbau beobachtet. Dieser lässt sich hauptsächlich auf die wachsenden Preise des Verkehrswegebaus, insbesondere der Oberbauschichten aus Asphalt (+2,7 Prozent) zurückführen. Für die Preiserhöhung der Brücken im Straßenbau (+1,4 Prozent) waren vorrangig Preissteigerungen der Betonarbeiten (+2,1 Prozent) verantwortlich.

Die Preise der Instandhaltungsarbeiten von Wohngebäuden lagen um 3,6 Prozent über dem Vorjahresniveau, die Preise für Schönheitsreparaturen in einer Wohnung um 5,4 Prozent.

Gegenüber dem Vorjahr mussten die Thüringerinnen und Thüringer für den Bereich Außenanlagen für Wohngebäude 4,0 Prozent mehr finanzielle Mittel investieren. Die Preise für Landschaftsbauar- beiten erhöhten sich um 8,8 Prozent. Weiterhin machten sich Preissteigerungen des Verkehrswege- baus im Bereich Pflasterdecken, Plattenbeläge und Einfassungen (+4,0 Prozent) in diesem Gewerk bemerkbar.

Der Neubau von Bürogebäuden verteuerte sich im Vergleich zum Februar 2024 um 3,0 Prozent, der Neubau von gewerblichen Betriebsgebäuden um 2,6 Prozent.
Autor: red

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