Gedenken an Pogromnacht
Donnerstag, 09. November 2006, 16:33 Uhr
Nordhausen (nnz). Auch nach 68 Jahren wird noch an die Greueltaten der NS-Zeit gedacht. Am neunten November legen die Verantwortlichen aus Politik und Gesellschaft Kränze für die jüdischen Opfer nieder. In der Nacht vom neunten zum zehnten November 1938 brannte auch in Nordhausen die Synagoge.
Zahlreiche Kränze wurden am Gedenkstein am Standort der ehemaligen Synagoge am Pferdemarkt niedergelegt. Bürgermeister Matthias Jendricke erinnerte daran, daß die Verbrechen der sogenannten Reichskristallnacht nicht vergessen werden dürfen. Diese Nacht sei ein Test der Nazis gewesen, sie wollten sehen, ob die Deutschen Verbrechen gegen jüdische Mitbürger zulassen.
Und das haben sie getan. Deshalb rief der Bürgermeister zu mehr Zivilcourage und Eintreten gegen Fremdenfeindlichkeit auf. Angesichts aktueller Studien, die bei rund elf Prozent der Deutschen antisemitische Einstellungen feststellt, sollten die Bürger verhindern, daß Haß und Gewalt gegen Minderheiten in der Gesellschaft akzeptiert werden.
Autor: nnzZahlreiche Kränze wurden am Gedenkstein am Standort der ehemaligen Synagoge am Pferdemarkt niedergelegt. Bürgermeister Matthias Jendricke erinnerte daran, daß die Verbrechen der sogenannten Reichskristallnacht nicht vergessen werden dürfen. Diese Nacht sei ein Test der Nazis gewesen, sie wollten sehen, ob die Deutschen Verbrechen gegen jüdische Mitbürger zulassen.
Und das haben sie getan. Deshalb rief der Bürgermeister zu mehr Zivilcourage und Eintreten gegen Fremdenfeindlichkeit auf. Angesichts aktueller Studien, die bei rund elf Prozent der Deutschen antisemitische Einstellungen feststellt, sollten die Bürger verhindern, daß Haß und Gewalt gegen Minderheiten in der Gesellschaft akzeptiert werden.

