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Jazzfestzugabe

Mittwoch, 08. November 2006, 16:04 Uhr
Nordhausen (nnz). Wenn es am schönsten wird, dann sollte man aufhören, so ein kluger Spruch, oder: Es gibt eine Zugabe. Letztes dachten sich auch die Macher vom Nordhäuser Jazzkclub.


Unter dem Titel „After-Jazz“ präsentiert der Jazzclub Nordhausen am 18. November 2006 um 20.00 Uhr in der Cyriaci Kapelle DANIEL ERDMANNS WONDERLAND. Als „Zugabe“ zum 23. Nordhäuser Jazzfest werden internationale Künstler (Daniel Erdmann (D) - sax, Nicolas Humbert (F) - Film, Martin Otter (D) - Film, Edward Perraud (F) - dr, Hasse Poulsen (DK) – g) Nordhausen aus ihrer Sicht filmisch und musikalisch porträtieren.

Seit 2002 arbeitet das europäische Trio „Das Kapital“ an der Entwicklung einer neuen Musik welche im Bezug steht zu den Stilistiken Jazz, Neue Musik und Improvisierte Musik. „Das Kapital“ spielte auf zahlreichen europäischen Bühnen (Berlin, Köln, Paris, Mulhouse, Kopenhagen etc). Diese Konzertreisen ließen bei den Musikern die Idee reifen ein ambitioniertes Projekt ins Leben zu rufen welches Musik und Film verbindet.

Nach einem Treffen mit dem bekannten Schweizer Filmemacher Nicholas Humbert konnte diese Idee konkretisiert werden. Tagsüber werden Filmaufnahmen in der Stadt gemacht, die in Echtzeit sortiert während des Konzerts auf zwei Leinwände projiziert werden, um sich so mit der Musik aus Jazz, Neue Musik und Improvisierte Musik zu vermischen.

Alle Ereignisse und Personen, denen das Team begegnet können einbezogen werden. Ein soziales Portrait von einem künstlerischen Blickpunkt aus. Gleiches geschieht in 2 weiteren Städten Thüringens. Die Vergleiche werden interessant sein, auch für die Zukunftskultur der Städte.
Autor: nnz

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