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Absage aus Erfurt

Mittwoch, 08. November 2006, 13:17 Uhr
Nordhausen (nnz). Im vergangenen Monat berichtete die nnz über einen “Trinkwasserstreit“ zwischen der Stadt Nordhausen und dem Trinkwasserzweckverband „Alter Stolberg“ in der Goldenen Aue. Mittlerweile gab es da eine erste Entscheidung...


Eine neue Aufbereitungsanlage wollte sich der Verband in Höhe von 430.000 Euro gönnen. Der größte Teil davon – so ist das bei Zweckverbänden durchaus üblich – würde durch Fördermittel abgedeckt werden. Doch die Förderpraxis hat sich selbst im Freistaat Thüringen in den zurückliegenden fünf Jahren grundlegend geändert. Die Verwalter des Allgemeinwesens schauen gründlicher hin, ob da etwa überhaupt gefördert werden muss.

Und das „Wasserwerk“ in der Goldenen Aue muß scheinbar nicht so förderwürdig sein. Das Innenministerium hat nach nnz-Informationen beschieden, einer solchen Investition keine Fördermittel zu gewähren, da eine Bezugsquelle von Trinkwasser quasi nebenan durch die Erde verlaufe.

Seitens der Stadt Nordhausen und des Trinkwasserzweckverbandes werde man nun den Verbandsverantwortlichen in der Goldenen Aue Gespräche anbieten, um letztlich ein einvernehmliche Lösung zu finden.
Autor: nnz

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