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Fünf Jahre Corona

Riss durch Familien und Freundschaften

Freitag, 21. März 2025, 16:35 Uhr
Im März 2020 ging Deutschland in den Corona-Lockdown. Kontakteinschränkungen, Maskenpflicht und Impfungen prägten für mehr als zwei Jahre den Bevölkerungsalltag. Der Umgang mit der Pandemie blieb nicht unwidersprochen...

Grafik (Foto: infratest dimap, im Auftrag der ARD) Grafik (Foto: infratest dimap, im Auftrag der ARD)
Im Februar 2022 bewertete jeder dritte Bundesbürger die damals bestehenden Maßnahmen als zu weitgehend, darunter insbesondere jüngere. Die Diskussionen über die Corona-Einschränkungen reichten bis in die Familien. Rückblickend gibt fast jeder zweite Bundesbürger an, dass es im Zusammenhang mit der Pandemie zu ernsten Meinungsverschiedenheiten in ihrer Familie oder dem Freundeskreis gekommen ist.
Mit ihrer kritischen Sicht auf die Pandemie-Maßnahmen stießen Jüngere in den Corona-Jahren offensichtlich besonders auf Widerspruch. Sie berichten mehrheitlich von größeren Differenzen in ihrem engeren sozialen Umfeld. Für immerhin jeden vierten Bundesbürger waren entsprechende Meinungsunterschiede Anlass zum Kontaktabbruch, wenn auch in den meisten Fällen nur vorübergehend. Hauptgrund bildeten unterschiedliche Positionen bezüglich der Corona-Impfung.
Autor: psg

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