Die böse 13
Donnerstag, 09. November 2006, 07:30 Uhr
Nordhausen (nnz). Tief in den Archiven und Statistiken hat wieder unser Wacker-Chronist Klaus Verkouter gewühlt und dabei vor dem Spiel gegen Geisa Erstaunliches zu Tage gefördert.
Der jeweils 13. Spieltag in den letzten 13 Jahren war für den FSV Wacker 90 Nordhausen nicht gerade von vielen Erfolgen gekrönt. Nur dreimal verließen wir als Sieger den Platz (2004 in Walschleben 4:1, 2002 in Gebesee 5:1 und 1993 beim FC Sachsen Leipzig 1:0, was sogar zur Entlassung des Traineridols Eduard Geyers führte). 4 Unentschieden und 6 Niederlagen gegen 1. FC Sonneberg 04, FC Einheit Rudolstadt, FC Anhalt Dessau, FC Energie Cottbus-Amateure, FC Rot-Weiß Erfurt und Lok Altmark Stendal vervollständigen diesen kleinen Rückblick.
Im vergangenen Jahr bezog Wacker am 13. Spieltag (der wurde kurioserweise wegen der Wetterkapriolen erst nach dem 28. Spieltag ausgetragen) offiziell die erste Niederlage mit 3:5 in Sonneberg, das man neun Tage zuvor mit 6:1 wieder in den Thüringer Wald geschickt hatte.
Aber nicht nur der 13. Spieltag hat für uns einen eher negativen Beigeschmack. Auch an einem 11.11. haben wir in der 101-jährigen Vereinsgeschichte erst viermal gewonnen (1989 bei der TSG Ruhla 1:0, 1967 gegen Motor Gispersleben 8:0, 1951 gegen Chemie Großräschen 6:1 und 1944 gegen Hannovera Niedersachswerfen 3:1). Das kann ja wohl nicht am Faschingsauftakt gelegen haben. Verloren wurde an einem 11.11. u.a. gegen den FC Sachsen Leipzig, den 1. Suhler SV 06 und Motor West Karl-Marx-Stadt.
Hoffentlich gibt es keine Karnevalsnummer an diesem 11.11.2006 um 14 Uhr, dem 13. Spieltag der Thüringenliga. Der Gegner FSV Ulstertal Geisa 1866 konnte von Wacker noch nie besiegt werden.
Am 9. November 2002 reiste Wacker 90 Nordhausen erstmals nach Geisa, um dort deutlich mit 0:3 zu verlieren. Damals wurde den Südharzern besonders die robuste Zweikampfführung der Gastgeber zum Verhängnis.
Wacker lief in diesem Spiel mit Spielern aus vier Nationen auf. Neben J. Ludwig, Mook, Nebelung, M. Verkouter, Pistorius und Heise spielten die drei Polen Lenczewski, Puc und Kulbacki, der Ukrainer Dukhno und der Peruaner, dessen Namen nach Musik klang, Diego Armando Nalvarte. Später wurden noch Dornhofer und Schmidt eingewechselt.
Grobe Abwehrschnitzer führten zu dieser deutlichen Niederlage. Liest man die entsprechenden Spielberichte, so fallen erstaunliche Abwehr-Parallelen zu den drei letzten Auswärtsspielen in Weimar, Ilmenau und Weida auf.
Auch beim Rückspiel 2003 im Albert-Kuntz-Sportpark gelang Nordhausen kein Sieg. Mehrfach staunte die Wackerabwehr über die gekonnten Spielzüge der Gäste. So musste das 2:2-Unentschieden sogar als äußerst schmeichelhaft bezeichnet werden, kam es doch erst in der Nachspielzeit durch einen zweifelhaften Strafstoß, den Pistorius sicher verwandelte, zustande.
Klaus Verkouter
Autor: nnzDer jeweils 13. Spieltag in den letzten 13 Jahren war für den FSV Wacker 90 Nordhausen nicht gerade von vielen Erfolgen gekrönt. Nur dreimal verließen wir als Sieger den Platz (2004 in Walschleben 4:1, 2002 in Gebesee 5:1 und 1993 beim FC Sachsen Leipzig 1:0, was sogar zur Entlassung des Traineridols Eduard Geyers führte). 4 Unentschieden und 6 Niederlagen gegen 1. FC Sonneberg 04, FC Einheit Rudolstadt, FC Anhalt Dessau, FC Energie Cottbus-Amateure, FC Rot-Weiß Erfurt und Lok Altmark Stendal vervollständigen diesen kleinen Rückblick.
Im vergangenen Jahr bezog Wacker am 13. Spieltag (der wurde kurioserweise wegen der Wetterkapriolen erst nach dem 28. Spieltag ausgetragen) offiziell die erste Niederlage mit 3:5 in Sonneberg, das man neun Tage zuvor mit 6:1 wieder in den Thüringer Wald geschickt hatte.
Aber nicht nur der 13. Spieltag hat für uns einen eher negativen Beigeschmack. Auch an einem 11.11. haben wir in der 101-jährigen Vereinsgeschichte erst viermal gewonnen (1989 bei der TSG Ruhla 1:0, 1967 gegen Motor Gispersleben 8:0, 1951 gegen Chemie Großräschen 6:1 und 1944 gegen Hannovera Niedersachswerfen 3:1). Das kann ja wohl nicht am Faschingsauftakt gelegen haben. Verloren wurde an einem 11.11. u.a. gegen den FC Sachsen Leipzig, den 1. Suhler SV 06 und Motor West Karl-Marx-Stadt.
Hoffentlich gibt es keine Karnevalsnummer an diesem 11.11.2006 um 14 Uhr, dem 13. Spieltag der Thüringenliga. Der Gegner FSV Ulstertal Geisa 1866 konnte von Wacker noch nie besiegt werden.
Am 9. November 2002 reiste Wacker 90 Nordhausen erstmals nach Geisa, um dort deutlich mit 0:3 zu verlieren. Damals wurde den Südharzern besonders die robuste Zweikampfführung der Gastgeber zum Verhängnis.
Wacker lief in diesem Spiel mit Spielern aus vier Nationen auf. Neben J. Ludwig, Mook, Nebelung, M. Verkouter, Pistorius und Heise spielten die drei Polen Lenczewski, Puc und Kulbacki, der Ukrainer Dukhno und der Peruaner, dessen Namen nach Musik klang, Diego Armando Nalvarte. Später wurden noch Dornhofer und Schmidt eingewechselt.
Grobe Abwehrschnitzer führten zu dieser deutlichen Niederlage. Liest man die entsprechenden Spielberichte, so fallen erstaunliche Abwehr-Parallelen zu den drei letzten Auswärtsspielen in Weimar, Ilmenau und Weida auf.
Auch beim Rückspiel 2003 im Albert-Kuntz-Sportpark gelang Nordhausen kein Sieg. Mehrfach staunte die Wackerabwehr über die gekonnten Spielzüge der Gäste. So musste das 2:2-Unentschieden sogar als äußerst schmeichelhaft bezeichnet werden, kam es doch erst in der Nachspielzeit durch einen zweifelhaften Strafstoß, den Pistorius sicher verwandelte, zustande.
Klaus Verkouter
