nnz-Rückspiegel: Doppelt und stündlich
Montag, 06. November 2006, 06:45 Uhr
Nordhausen (nnz). Die Erhöhung der Mehrwertsteuer war bereits vor einem Jahr Gegenstand der nnz-Berichterstattung. Was noch los war an diesem 6. November 2005, das erfahren Sie mit einem einzigen Klick.
Doppelt benachteiligt
Die geplante Mehrwertsteuererhöhung belastet und benachteiligt die Thüringer und den Freistaat gleich doppelt. Das kritisiert Andreas Wieninger von der SPD, der gleichzeitig der Vorsitzende des DGB Kreisverbandes Nordhausen ist. Im bundesweiten Vergleich arbeiten die Thüringer am längsten und verdienen dafür am wenigsten. Dies führt dazu, dass die vorhandene Geldmenge hinter den Lebenshaltungskosten weiter zurück bleibt. Ein weiteres Ansteigen des Menschenstromes, welcher Thüringen den Rücken kehrt, sieht Wieninger als Folge. Die Menschen werden noch stärker als bisher verunsichert sein und versuchen, wenn dies überhaupt noch möglich ist, Rücklagen zu bilden ...ausführlich im nnz-Archiv
Wieder stündlich
Wenn am 11. Dezember 2005 der neue Fahrplan in Kraft tritt, können sich die Südharzer nicht nur über stündliche Verbindungen nach und von Braunschweig und viel mehr Verbindungen als heute nach Berlin freuen. "Durch eine leichte Verschiebung der Fahrpläne ist es den Planern gelungen, den alten Zustand wieder herzustellen: Es gibt wieder eine stündliche Verbindung vom Südharz nach Erfurt und zurück", freut sich Michael Reinboth von der Initiative "Höchste Eisenbahn für den Südharz". Diese Verbindung war im vergangenen Jahr der schlechten Infrastruktur der Erfurter Strecke zum Opfer gefallen. Nun ist sie wieder da. Zwar muss man jedes Mal in Nordhausen umsteigen, doch ist das Angebot ansonsten gut merkbar: "In Erfurt soll es zu jeder Stunde um die gleiche Minute losgehen ...ausführlich im nnz-Archiv
Schule muß aussgleichen
Die Schule muss nach Ansicht der Erfurter Pädagogikprofessorin Karin Richter bei Kindern die Defizite im Elternhaus ausgleichen. Das Argument, dass sie damit überfordert wäre, kann ich überhaupt nicht begreifen, sagte Richter in einem dpa-Gespräch. Es gebe etliche Methoden der individuellen Förderung im Unterricht. Die Pädagogin reagierte damit auf ein Ergebnis der PISA- Studie, nach der Kinder aus sozial schwachen Familien weit geringere Chancen haben, das Gymnasium zu besuchen, als Akademikernachwuchs.
Autor: nnzDoppelt benachteiligt
Die geplante Mehrwertsteuererhöhung belastet und benachteiligt die Thüringer und den Freistaat gleich doppelt. Das kritisiert Andreas Wieninger von der SPD, der gleichzeitig der Vorsitzende des DGB Kreisverbandes Nordhausen ist. Im bundesweiten Vergleich arbeiten die Thüringer am längsten und verdienen dafür am wenigsten. Dies führt dazu, dass die vorhandene Geldmenge hinter den Lebenshaltungskosten weiter zurück bleibt. Ein weiteres Ansteigen des Menschenstromes, welcher Thüringen den Rücken kehrt, sieht Wieninger als Folge. Die Menschen werden noch stärker als bisher verunsichert sein und versuchen, wenn dies überhaupt noch möglich ist, Rücklagen zu bilden ...ausführlich im nnz-Archiv
Wieder stündlich
Wenn am 11. Dezember 2005 der neue Fahrplan in Kraft tritt, können sich die Südharzer nicht nur über stündliche Verbindungen nach und von Braunschweig und viel mehr Verbindungen als heute nach Berlin freuen. "Durch eine leichte Verschiebung der Fahrpläne ist es den Planern gelungen, den alten Zustand wieder herzustellen: Es gibt wieder eine stündliche Verbindung vom Südharz nach Erfurt und zurück", freut sich Michael Reinboth von der Initiative "Höchste Eisenbahn für den Südharz". Diese Verbindung war im vergangenen Jahr der schlechten Infrastruktur der Erfurter Strecke zum Opfer gefallen. Nun ist sie wieder da. Zwar muss man jedes Mal in Nordhausen umsteigen, doch ist das Angebot ansonsten gut merkbar: "In Erfurt soll es zu jeder Stunde um die gleiche Minute losgehen ...ausführlich im nnz-Archiv
Schule muß aussgleichen
Die Schule muss nach Ansicht der Erfurter Pädagogikprofessorin Karin Richter bei Kindern die Defizite im Elternhaus ausgleichen. Das Argument, dass sie damit überfordert wäre, kann ich überhaupt nicht begreifen, sagte Richter in einem dpa-Gespräch. Es gebe etliche Methoden der individuellen Förderung im Unterricht. Die Pädagogin reagierte damit auf ein Ergebnis der PISA- Studie, nach der Kinder aus sozial schwachen Familien weit geringere Chancen haben, das Gymnasium zu besuchen, als Akademikernachwuchs.
