Ein Blick in die Statistik
Thüringer Energiebilanz
Freitag, 14. März 2025, 11:03 Uhr
Der Primärenergieverbrauch* in Thüringen belief sich 2022 nach endgültigen Angaben der Thüringer Energiebilanz auf ein Volumen von 229.000 Terajoule. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik weiter meldet, entsprach dies gegenüber dem Vorjahr 2021 einer Senkung um 2,4 Prozent...
Für Deutschland wurde für 2022 ein Rückgang des Primärenergieverbrauchs von 6,7 Prozent berechne**. Die Thüringer Energiebilanz basiert auf Ergebnissen der amtlichen Statistik sowie Datenlieferungen von Verbänden und anderen Institutionen der Energiewirtschaft.
Darin werden das Aufkommen, die Umwandlung und der Verbrauch von Energieträgern im Land nachgewiesen. Der Freistaat verzeichnete bei der einheimischen Energiegewinnung 61.000 Terajoule. Im Vergleich zum Jahr 2021 wurden 7.000 Terajoule weniger als Energievolumen der nutzbar gemachten Energieträger in Thüringen selbst gewonnen, erzeugt oder auch gefördert.
Seinen Energiebedarf muss Thüringen vorrangig durch Bezüge aus anderen (Bundes-)Ländern decken. Die Summe der Bezüge betrug im betrachteten Jahr 169.000 Terajoule. Sie machten 73,6 Prozent des im Freistaat zu deckenden Energiebedarfs aus. Anteilig bestimmte der Erdgasverbrauch mit 32,2 Prozent maßgeblich den Primärenergieverbrauch.
Im Vergleich belief sich der Anteil von Erdgas am Primärenergieverbrauch in Deutschland auf 23,3 Prozent**. In Thüringen betrug der Anteil der erneuerbaren Energieträger – unter anderem von Wind, Photovoltaik und Biomasse – am Primärenergieverbrauch 26,2 Prozent. Dies entsprach gegenüber 2021 einem Anstieg von 14,0 Prozent.
*Der Primärverbrauch berechnet sich aus der Gewinnung von Energieträgern, den Bezügen/Lieferungen und den Bestandsveränderungen. Er umfasst für die Umwandlung und den Endverbrauch im Land benötigte Energie sowie den nichtenergetischen Verbrauch.
**Quelle: AGEB e. V. September 2024
Autor: redFür Deutschland wurde für 2022 ein Rückgang des Primärenergieverbrauchs von 6,7 Prozent berechne**. Die Thüringer Energiebilanz basiert auf Ergebnissen der amtlichen Statistik sowie Datenlieferungen von Verbänden und anderen Institutionen der Energiewirtschaft.
Darin werden das Aufkommen, die Umwandlung und der Verbrauch von Energieträgern im Land nachgewiesen. Der Freistaat verzeichnete bei der einheimischen Energiegewinnung 61.000 Terajoule. Im Vergleich zum Jahr 2021 wurden 7.000 Terajoule weniger als Energievolumen der nutzbar gemachten Energieträger in Thüringen selbst gewonnen, erzeugt oder auch gefördert.
Seinen Energiebedarf muss Thüringen vorrangig durch Bezüge aus anderen (Bundes-)Ländern decken. Die Summe der Bezüge betrug im betrachteten Jahr 169.000 Terajoule. Sie machten 73,6 Prozent des im Freistaat zu deckenden Energiebedarfs aus. Anteilig bestimmte der Erdgasverbrauch mit 32,2 Prozent maßgeblich den Primärenergieverbrauch.
Im Vergleich belief sich der Anteil von Erdgas am Primärenergieverbrauch in Deutschland auf 23,3 Prozent**. In Thüringen betrug der Anteil der erneuerbaren Energieträger – unter anderem von Wind, Photovoltaik und Biomasse – am Primärenergieverbrauch 26,2 Prozent. Dies entsprach gegenüber 2021 einem Anstieg von 14,0 Prozent.
*Der Primärverbrauch berechnet sich aus der Gewinnung von Energieträgern, den Bezügen/Lieferungen und den Bestandsveränderungen. Er umfasst für die Umwandlung und den Endverbrauch im Land benötigte Energie sowie den nichtenergetischen Verbrauch.
**Quelle: AGEB e. V. September 2024
