Jüdisches Leben und Erbe in Bleicherode
Purim in Bleicherode - Gedenken und feiern
Mittwoch, 05. März 2025, 09:25 Uhr
Die Interessengruppe Jüdisches Leben und Erbe in Bleicherode lädt anlässlich des Freudenfestes "Purim" herzlich ein. Am Samstag kommender Woche will man dabei nicht nur ausgelassen feiern, sondern auch eine Blick auf die Geschichte der Kinder und Jugendlichen werfen...
Der 15. März, beginnt mit einer Führung über den 1728 errichteten jüdischen Friedhof mit Dr. Marie-Luis Zahradnik, die einen Blick auf Kinder und Jugendliche wirft, die im 19. und 20. Jahrhundert in Bleicherode gelebt haben und in der jüdischen Gemeinde verstarben. Treffpunkt ist an der Wendeschleife am Vogelberg um 10.30 Uhr.
"Sie hatten keine Chance,um bleibende Erinnerung zu schaffen. Das gilt auch für drei Jugendliche aus der Bleicheröder jüdischen Gemeinde, die nach der nationalsozialistischen Machtergreifung ab 1933 umgebracht wurden. Ihre Namen konnten kürzlich recherchiert werden. Für Inge Zerline Rothenberg, Erich Bernd Schwabe und Gerd[t] Selig gibt es kein Grab auf dem jüdischen Friedhof. Zu ihnen wird weiter recherchiert und an sie wird erinnert.", sagt Frau Dr. Zahradnik.
Ab 12:00 Uhr öffnet die Alte Kanzlei mit aktuellen Ausstellungen sowie einer Erklärung des Synagogenmodells um 13:00 Uhr durch Dr. Marie-Luis Zahradnik. Der Förderverein der Alten Kanzlei sorgt für das leibliche Wohl.
Gedenken und Feiern in Bleicherode (Foto: Rosemarie Hilger)
Purim ist ein ausgelassenes Fest, es ist das Freudenfest im Judentum und wird oft auch als jüdischer Fasching bezeichnet, denn an diesem Tag gehören Verkleidung, Aufführungen und Musik wie in unserem Fasching oder Karneval, dazu. Der Tag erinnert an die Rettung des jüdischen Volkes in der persischen Diaspora im 5. Jahrhundert vor Christus.
Für Kinder ist es besonders fröhlich, denn sie dürfen z. B. mit Ratschen ihre Freude zur Errettung ihres Volkes zum Ausdruck bringen. Von 15:00 - 17:00 Uhr laden die Musiker von KlangArt um Klaus Hagedorn zu stimmungs-und temperamentvoller Musik anlässlich des PURIM-Festes in den ehemaligen Nähsaal des Gebäudeensembles ein. Alle ehrenamtlich Engagierten der Interessengruppe laden herzlich ein.
Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.
Autor: redDer 15. März, beginnt mit einer Führung über den 1728 errichteten jüdischen Friedhof mit Dr. Marie-Luis Zahradnik, die einen Blick auf Kinder und Jugendliche wirft, die im 19. und 20. Jahrhundert in Bleicherode gelebt haben und in der jüdischen Gemeinde verstarben. Treffpunkt ist an der Wendeschleife am Vogelberg um 10.30 Uhr.
"Sie hatten keine Chance,um bleibende Erinnerung zu schaffen. Das gilt auch für drei Jugendliche aus der Bleicheröder jüdischen Gemeinde, die nach der nationalsozialistischen Machtergreifung ab 1933 umgebracht wurden. Ihre Namen konnten kürzlich recherchiert werden. Für Inge Zerline Rothenberg, Erich Bernd Schwabe und Gerd[t] Selig gibt es kein Grab auf dem jüdischen Friedhof. Zu ihnen wird weiter recherchiert und an sie wird erinnert.", sagt Frau Dr. Zahradnik.
Ab 12:00 Uhr öffnet die Alte Kanzlei mit aktuellen Ausstellungen sowie einer Erklärung des Synagogenmodells um 13:00 Uhr durch Dr. Marie-Luis Zahradnik. Der Förderverein der Alten Kanzlei sorgt für das leibliche Wohl.
Gedenken und Feiern in Bleicherode (Foto: Rosemarie Hilger)
Purim ist ein ausgelassenes Fest, es ist das Freudenfest im Judentum und wird oft auch als jüdischer Fasching bezeichnet, denn an diesem Tag gehören Verkleidung, Aufführungen und Musik wie in unserem Fasching oder Karneval, dazu. Der Tag erinnert an die Rettung des jüdischen Volkes in der persischen Diaspora im 5. Jahrhundert vor Christus. Für Kinder ist es besonders fröhlich, denn sie dürfen z. B. mit Ratschen ihre Freude zur Errettung ihres Volkes zum Ausdruck bringen. Von 15:00 - 17:00 Uhr laden die Musiker von KlangArt um Klaus Hagedorn zu stimmungs-und temperamentvoller Musik anlässlich des PURIM-Festes in den ehemaligen Nähsaal des Gebäudeensembles ein. Alle ehrenamtlich Engagierten der Interessengruppe laden herzlich ein.
Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.
