Wölfe schlagen Bullen
Mittwoch, 01. November 2006, 11:46 Uhr
Nordhausen/Braunlage (nnz). Das nennt man eine erfolgreiche Revanche! Nach der unglücklichen 1:2-Penaltyniederlage am Sonntag gegen Halle drehten die Harzer Wölfe den Spieß nun um und siegten in überzeugender Manier mit 3:2 (0:1, 3:0, 0:1) bei den Saale-Bulls. Die hatten am Montag noch den Trainer gewechselt, der Einstand für Ivan Horak verlief allerdings nicht nach seinen Wünschen.
Den besseren Start in die Partie erwischten die Harzer. Doch sowohl Martin Juza als auch Roman Vanek scheiterten an Tim Schnelle im Bulls-Tor. Etwas überraschend fiel so die Führung für die Gastgeber, als Martin Miklik einen Steilpass verwertete (10.). Kurze Zeit später war es dem wieder bestens aufgelegten Wölfe-Goalie Nic Waldner vorbehalten, einen höheren Rückstand zu verhindern.
Der zweite Abschnitt ging dann aber klar an die Harzer. Das 1:1 (22.) war eine klare Familienangelegenheit. Christian Schock hatte geschossen und Bruder Andreas versenkte nach einem Fehler von Schnelle gedankenschnell. In der 26. Minute dann die Führung für die Wölfe. In Überzahl war Jozef Potac mit einem mächtigen Schlagschuss erfolgreich. Die Weichen auf Auswärtssieg stellte schließlich Juza, der in der 30. Minute den dritten Harzer Treffer markierte. Wir waren im zweiten Drittel die klar bessere Mannschaft, haben dann aber zu viele Strafen kassiert, analysierte Wölfe-Coach Jan Furo. Gestützt auf den später zum Spieler des Tages gewählten Waldner überstanden die Harzer die Unterzahlsituationen jedoch schadlos.
Im Schlussdrittel kontrollierten die Wölfe das Spiel sicher, erst nach Oliver Ciganovics Anschlusstreffer (54.) wurde es nochmals spannend. Ernsthaft in Gefahr geriet der Auswärtserfolg jedoch nicht mehr, so dass die Wölfe zusammen mit den rund 50 mitgereisten Fans den wichtigen Sieg feiern konnten. Wir haben verdient gewonnen, befand dann auch Furo, während sein Gegenüber Horak vor allem mit dem zweiten Drittel unzufrieden war.
Mit dem Sieg sind die Harzer nun auf Tabellenplatz Vier gesprungen, haben allerdings noch weniger Spiele als die direkte Konkurrenz. Und just gegen die geht es am kommenden Wochenende. Gleich zweimal messen sich die Wölfe dann mit dem momentanen Dritten aus Erfurt. Zunächst am Freitag im heimischen Wurmbergstadion, dann am Sonntag in der Erfurter Kartoffelhalle.
Robert Koch
Autor: nnzDen besseren Start in die Partie erwischten die Harzer. Doch sowohl Martin Juza als auch Roman Vanek scheiterten an Tim Schnelle im Bulls-Tor. Etwas überraschend fiel so die Führung für die Gastgeber, als Martin Miklik einen Steilpass verwertete (10.). Kurze Zeit später war es dem wieder bestens aufgelegten Wölfe-Goalie Nic Waldner vorbehalten, einen höheren Rückstand zu verhindern.
Der zweite Abschnitt ging dann aber klar an die Harzer. Das 1:1 (22.) war eine klare Familienangelegenheit. Christian Schock hatte geschossen und Bruder Andreas versenkte nach einem Fehler von Schnelle gedankenschnell. In der 26. Minute dann die Führung für die Wölfe. In Überzahl war Jozef Potac mit einem mächtigen Schlagschuss erfolgreich. Die Weichen auf Auswärtssieg stellte schließlich Juza, der in der 30. Minute den dritten Harzer Treffer markierte. Wir waren im zweiten Drittel die klar bessere Mannschaft, haben dann aber zu viele Strafen kassiert, analysierte Wölfe-Coach Jan Furo. Gestützt auf den später zum Spieler des Tages gewählten Waldner überstanden die Harzer die Unterzahlsituationen jedoch schadlos.
Im Schlussdrittel kontrollierten die Wölfe das Spiel sicher, erst nach Oliver Ciganovics Anschlusstreffer (54.) wurde es nochmals spannend. Ernsthaft in Gefahr geriet der Auswärtserfolg jedoch nicht mehr, so dass die Wölfe zusammen mit den rund 50 mitgereisten Fans den wichtigen Sieg feiern konnten. Wir haben verdient gewonnen, befand dann auch Furo, während sein Gegenüber Horak vor allem mit dem zweiten Drittel unzufrieden war.
Mit dem Sieg sind die Harzer nun auf Tabellenplatz Vier gesprungen, haben allerdings noch weniger Spiele als die direkte Konkurrenz. Und just gegen die geht es am kommenden Wochenende. Gleich zweimal messen sich die Wölfe dann mit dem momentanen Dritten aus Erfurt. Zunächst am Freitag im heimischen Wurmbergstadion, dann am Sonntag in der Erfurter Kartoffelhalle.
Robert Koch
