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Drei Heimspiele aber nur ein Sieg

Montag, 03. März 2025, 12:11 Uhr
Heimvorteil ist nicht gleich Heimsieg. Das mussten die Senioren der TSG Salza und der 2. Mannschaft vom Nordhäuser SV diesmal zur Kenntnis nehmen. Und auch die NSV-Erste tat sich ungewohnt schwer, rettete erst im Schlussgang die Siegpunkte...

Im Hinspiel der Landesliga 120 Wurf waren die Senioren des Nordhäuser SV in Langula erfolgreich. Nun beim Rückkampf auf der Bahn an der Rotleimwiese waren die Langulaer drauf und dran den Spieß umzudrehen. Vor der letzten Bahn lagen sie knapp in Führung. Doch der Reihe nach.

Im ersten Paar schien Uwe Schmögner nach schwacher erster Bahn auf gutem Weg. Dann aber überließ er auf den Bahnen Drei und Vier jeweils mit dem letzten Wurf den Sieg seinem Gegner. Der Punkt war damit weg. Auch Reiner Hagemeier kam schwer ins Spiel, spielte dann aber souverän und holte sicher den Punkt. Bei 1:1 Punkten standen aber nur plus 29 Holz auf der Habenseite für den NSV.

Und die schmolzen im zweiten Paar kräftig weg. Tina Romhardt blieb weit unter ihrem gewohnten Niveau, rettete auf der zweiten Bahn zwar ein Remis, geriet danach aber weiter deutlich in Rückstand. Und da Enric Winkler gegen den ganz stark startenden Frank Eckhardt auch in Rückstand geriet, die nächsten beiden Bahnen nur knapp für sich verbuchen konnte, lag der NSV vor der letzten noch zu spielenden Bahn bei 2:2 Punkten mit einem Holz in Rückstand. Das wäre der Gesamtsieg für die Gäste. Doch dann bekam Tina Romhardt doch noch die Kurve. Zwar war der Punkt schon weg, doch sie konnte ihren Rückstand durch eine starke Bahn noch deutlich verkürzen. Und auch Enric Winkler legte noch einen starken Schlussspurt hin. Damit für den Tabellenführer gerade noch mal gut gegangen.

Nordhäuser SV – SV 1883 Langula4:2(2046:2017/9,5:6,5)
Uwe Schmögner0:1(508:520/1:3)
Reiner Hagemeier1:0(530:489/4:0)
Tina Romhardrt0:1(477:497/1,5:2,5)
Enric Winkler1:0(531:511/3:1)



Das gelang dem Team von der TSG Salza im Duell mit den Ilmtal-Senioren nicht. Dabei sah es trotz vieler Probleme lange gut aus. Steffi Boenki holte gleich zu Beginn mit Tagesbestleistung einen deutlichen Holzvorsprung heraus. Ines Werner fand leiser nicht zur gewohnten Konstanz, musste sich knapp geschlagen geben.

Im zweiten Paar konnte Heike Hase nach verhaltener erster Bahn zunächst an die starken Leistungen der letzten Spiele anknüpfen und ging in Führung. Doch im letzten Räumen zu viele Fehlwürfe und ihr Gegner konnte wieder knapp vorbeiziehen. Tragischer Held aber diesmal der sonst so zuverlässige Rainer Schubert, der einen rabenschwarzen Tag hatte. Auf keiner Bahn fand er zu gewohnter Leistungsstärke, wirkte kraftlos. Insgesamt 19 Fehlwürfe. Er kämpfte zwar gegen seine Schwäche, hatte bis kurz vor Schluss auch noch die Chance, einen winzigen Holzvorsprung für seine Salzaer ins Ziel zu retten. Doch ein Fehlwurf mit der vorletzten Kugel besiegelte die Niederlage.

TSG Salza – SG Ilmtal1:5(1988:1992/8:8)
Steffi Boenki1:0(534:471/4:0)
Ines Werner0:1(480:487/1:3)
Heike Hase0:1(508:514/2:2)
Rainer Schubert0:1(466:520/1:3)



Auch die NSV-Zweite musste in ihrem Heimspiel der Landesklasse 100 Wurf gegen Altenfeld über eine Niederlage quittieren. Es gelang kein einziger Einzelsieg. Steffen Kratzien begann ganz schwach, konnte sich danach aber deutlich steigern, kam immerhin noch zu einem Unentschieden. Ingo Koudele musste in die Vollen seinen Gegner zu deutlich ziehen lassen. 21 Miese, das schien aber für das zweite NSV-Paar noch aufholbar zu sein. Uwe Hempowicz und vor allem Holger Matthes machten dann auch richtig gute Spiele. Beide hatten es aber mit noch stärkerer Gegnerschaft zu tun und mussten sich vor allem im Räumen geschlagen geben.
Uwe Tittel

Nordhäuser SV II – SG Altenfeld1560:1611
Steffen Kratzien369:369
Ingo Koudele375:396
Uwe Hempowicz395:420
Holger Matthes421:426

Autor: red

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