Eine runde Sache
Montag, 30. Oktober 2006, 13:27 Uhr
Nordhausen (nnz). Im Frühsommer wird die Dorferneuerung in Nordhausens Ortsteil Steinbrücken fortgesetzt - mit dem Abschluss der Sanierung des Steinbrücker Rings in der Ortsmitte. Bei einem Vor-Ort-Termin von Ortsbürgermeister Andreas Kruse und Nordhausens Bürgermeister Matthias Jendricke wurde der Fortgang der Arbeiten besprochen...
Ich bin zufrieden mit dem, was bis jetzt geschafft wurde. Und ich glaube, die Mehrheit der Steinbrücker ist auch, sagte Kruse bei der Begehung. Im fertigen Sanierungsabschnitt seien die Straßen tipp topp, an sämtlichen dort befindlichen Grundstücken seinen die Abwasserleitung heran gelegt, und das Oberflächenwasser laufe auch nicht mehr unkontrolliert die Straße hinab. Insgesamt mache der 1. Teil des Steinbrücker Rings und die ebenfalls sanierte Straße Hosenbein einen ordentlichen Eindruck. Viele Leute, die lange nicht in Steinbrücken waren, sagen `Mensch, Euer Dorf hat sich gemacht´, und ich freue mich auch, dass auch viele Privateigentümer die Dorferneuerung genutzt haben, um ihre Grundstücke auf Vordermann zu bringen, sagte Kruse. Im Nordhäuser Ortsteil Steinbrücken leben rund 240 Menschen.
Begonnnen wurde mit den Arbeiten im 1. Bauabschnitt im Sommer 2005. Insgesamt 230.000 Euro wurden bisher in die Dorferneuerung investiert, 40 Prozent - rund 92.000 Euro - davon sind aus der Stadtkasse geflossen, den Rest gab das Flurneuordnungsamt Gotha. Ich bin froh, dass sich die Stadträte auf ihrer Klausur zum Haushalt 2007 dafür entscheiden haben, auch im kommenden Jahr den städtischen Anteil für den Fortgang in Höhe von noch einmal rund 50.000 Euro zur Verfügung zu stellen und damit gesichert ist, dass die Sache ordentlich zu Ende gebracht werden kann, meinte Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD). Längerfristig sei noch eine gute Radweg-Anbindung des Ortsteiles an die Kernstadt wünschenswert, dort werden wir nach Lösungen suchen und beim Nordthüringer Straßenbauamt in Leinefelde Druck machen, so der Bürgermeister. Gleiches gelte auch für das Gebäude der ehemaligen Gaststätte im Ort. Diese sei, so Ortsbürgermeister Kruse, der Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens im Ort gewesen und müsste wieder belebt werden.
Thema bei der Ortsbegehung war auch der Anschluss der Steinbrücker Grundstücke an eine zentrale Kläranlage. Die Arbeiten dazu sollen ebenfalls im kommenden Jahr beginnen. Jendricke und Kruse nahmen den möglichen Standort einer Kläranlage in Augenschein am Ortsausgang in Richtung Werther.
Allerdings prüfe der der Stadtentwässerungsbetrieb derzeit noch, ob der Bau einer eigenen Kläranlage an dieser Stelle tatsächlich die günstigere Variante sei oder der Anschluss der Grundstücke an die große Kläranlage in Nordhausen, sagte Kruse. Dank der Dorferneuerung sind bereits jetzt die Voraussetzungen für rund die Hälfte aller Steinbrücker Grundstücke zum Anschluss an eine Kläranlage gegeben. Ziel ist es, bis zum Jahr 2011 die letzte Hauskläranlage des Ortes außer Betrieb gehen zu lassen, so Kruse.
Autor: nnzIch bin zufrieden mit dem, was bis jetzt geschafft wurde. Und ich glaube, die Mehrheit der Steinbrücker ist auch, sagte Kruse bei der Begehung. Im fertigen Sanierungsabschnitt seien die Straßen tipp topp, an sämtlichen dort befindlichen Grundstücken seinen die Abwasserleitung heran gelegt, und das Oberflächenwasser laufe auch nicht mehr unkontrolliert die Straße hinab. Insgesamt mache der 1. Teil des Steinbrücker Rings und die ebenfalls sanierte Straße Hosenbein einen ordentlichen Eindruck. Viele Leute, die lange nicht in Steinbrücken waren, sagen `Mensch, Euer Dorf hat sich gemacht´, und ich freue mich auch, dass auch viele Privateigentümer die Dorferneuerung genutzt haben, um ihre Grundstücke auf Vordermann zu bringen, sagte Kruse. Im Nordhäuser Ortsteil Steinbrücken leben rund 240 Menschen.
Begonnnen wurde mit den Arbeiten im 1. Bauabschnitt im Sommer 2005. Insgesamt 230.000 Euro wurden bisher in die Dorferneuerung investiert, 40 Prozent - rund 92.000 Euro - davon sind aus der Stadtkasse geflossen, den Rest gab das Flurneuordnungsamt Gotha. Ich bin froh, dass sich die Stadträte auf ihrer Klausur zum Haushalt 2007 dafür entscheiden haben, auch im kommenden Jahr den städtischen Anteil für den Fortgang in Höhe von noch einmal rund 50.000 Euro zur Verfügung zu stellen und damit gesichert ist, dass die Sache ordentlich zu Ende gebracht werden kann, meinte Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD). Längerfristig sei noch eine gute Radweg-Anbindung des Ortsteiles an die Kernstadt wünschenswert, dort werden wir nach Lösungen suchen und beim Nordthüringer Straßenbauamt in Leinefelde Druck machen, so der Bürgermeister. Gleiches gelte auch für das Gebäude der ehemaligen Gaststätte im Ort. Diese sei, so Ortsbürgermeister Kruse, der Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens im Ort gewesen und müsste wieder belebt werden.
Thema bei der Ortsbegehung war auch der Anschluss der Steinbrücker Grundstücke an eine zentrale Kläranlage. Die Arbeiten dazu sollen ebenfalls im kommenden Jahr beginnen. Jendricke und Kruse nahmen den möglichen Standort einer Kläranlage in Augenschein am Ortsausgang in Richtung Werther.
Allerdings prüfe der der Stadtentwässerungsbetrieb derzeit noch, ob der Bau einer eigenen Kläranlage an dieser Stelle tatsächlich die günstigere Variante sei oder der Anschluss der Grundstücke an die große Kläranlage in Nordhausen, sagte Kruse. Dank der Dorferneuerung sind bereits jetzt die Voraussetzungen für rund die Hälfte aller Steinbrücker Grundstücke zum Anschluss an eine Kläranlage gegeben. Ziel ist es, bis zum Jahr 2011 die letzte Hauskläranlage des Ortes außer Betrieb gehen zu lassen, so Kruse.
