Jazzclub Nordhausen
Gesungen, gespielt, gelesen
Sonntag, 23. Februar 2025, 09:36 Uhr
Eine Mischung aus Lesung und Konzert hat selbst der Nordhäuser Jazzclub äußerst selten im Programm. Am Samstagabend konnte sich das Publikum davon überzeugen und fand das Ergebnis unterhaltsam und lehrreich...
Die Frauen und der Blues in der JazzMangel (Foto: nnz)
In der JazzMangel war die interessante Symbiose zu erleben. Haide Manns ist Saxophonistin, Sängerin und promovierte Historikerin und hat sich dem Blues verschrieben. Sie ist Bluessängerin und hat ein Buch über "Bluesfrauen" geschrieben.
Zusammen mit dem Pianist Maximilian Tettschlag und dem Bassist Mathias Dittner entführte sie das Publikum in die Geschichte des Blues, der nicht nur in seinen Anfangszeiten des zu Ende gehenden 19. Jahrhunderts in den amerikanischen Südstaaten durch Frauen geprägt war.
"Die Hälfte des Blueshimmels gehört den afroamerikanischen Frauen und ihren Schwestern jeglicher Couleur. Viele stehen im Rampenlicht, manche haben Weltruhm erlangt, alle verkörpern starke Frauen und erzählen in ihren Songs von der Lebenswirklichkeit in der vom Rassismus geprägten US-Gesellschaft ohne tatsächliche Gleichberechtigung und Gleichstellung zwischen den Geschlechtern", sagte Haide Manns.
Die Frauen und der Blues in der JazzMangel (Foto: nnz)
Dem Publikum wurde eine musikalisch unterhaltsame Lektion über die gegenseitige Wirkung von Gesellschaft und Musik, von Hass, Liebe, Armut und Reichtum, Glück und Schmerz geboten. Es war letztlich ein musikalischer Abend mit einer historischen Exkursion, die bei den Wurzeln dieser Musik und Ma Rainey, der Mutter des Blues beginnt und deren Triebe Künstlerinnen und Künstler wie Janis Joplin, Jimi Hendrix, The Doors, Led Zeppelin oder Engerling inspirierte.
Peter-Stefan Greiner
Autor: psg
Die Frauen und der Blues in der JazzMangel (Foto: nnz)
In der JazzMangel war die interessante Symbiose zu erleben. Haide Manns ist Saxophonistin, Sängerin und promovierte Historikerin und hat sich dem Blues verschrieben. Sie ist Bluessängerin und hat ein Buch über "Bluesfrauen" geschrieben.
Zusammen mit dem Pianist Maximilian Tettschlag und dem Bassist Mathias Dittner entführte sie das Publikum in die Geschichte des Blues, der nicht nur in seinen Anfangszeiten des zu Ende gehenden 19. Jahrhunderts in den amerikanischen Südstaaten durch Frauen geprägt war.
"Die Hälfte des Blueshimmels gehört den afroamerikanischen Frauen und ihren Schwestern jeglicher Couleur. Viele stehen im Rampenlicht, manche haben Weltruhm erlangt, alle verkörpern starke Frauen und erzählen in ihren Songs von der Lebenswirklichkeit in der vom Rassismus geprägten US-Gesellschaft ohne tatsächliche Gleichberechtigung und Gleichstellung zwischen den Geschlechtern", sagte Haide Manns.
Die Frauen und der Blues in der JazzMangel (Foto: nnz)
Dem Publikum wurde eine musikalisch unterhaltsame Lektion über die gegenseitige Wirkung von Gesellschaft und Musik, von Hass, Liebe, Armut und Reichtum, Glück und Schmerz geboten. Es war letztlich ein musikalischer Abend mit einer historischen Exkursion, die bei den Wurzeln dieser Musik und Ma Rainey, der Mutter des Blues beginnt und deren Triebe Künstlerinnen und Künstler wie Janis Joplin, Jimi Hendrix, The Doors, Led Zeppelin oder Engerling inspirierte.
Peter-Stefan Greiner



