Millionen - aber wann?
Freitag, 27. Oktober 2006, 15:24 Uhr
Nordhausen (nnz). Das Bundesverkehrsministerium in Berlin hat heute den Investitionsplan bis 2010 vorgelegt. Ob von dem Invest-Kuchen auf was für den Landkreis Nordhausen abfällt, das hat der CDU-Bundestagsabgeordnete Manfred Grund der nnz mitgeteilt.
Auch der vierspurige Ausbau der Bundesstraße 243 ist Bestandteil der dringenden Maßnahmen, für die nach den Worten von Bundestagsabgeordneten Manfred Grund Gelder eingeplant sind. Ganz oben auf der Prioritätenliste steht der Bau der A 38 als Teil der Verkehrsprojekte Deutsche Einheit. Nächster Teil ist der Abschnitt Breitenworbis – Bleicherode. Für die 12 Kilometer sind 114,7 Millionen Euro eingestellt. Gleich nach der Autobahn steht der vierstreifige Ausbau der Bundesstraße 4 zwischen Nordhausen und der Kreisstraße 4 ganz oben in der Liste.
Das Projekt hat mit der Planfeststellung Baureife erlangt. Etwas warten muss noch der Neubau der B 4 an den Sundhäuser Bergen, wird aber im Zeitrahmen des Planes bis 2010 realisiert. Bislang haben die Planer einen Streckenverlauf bestimmt, der nun durch die Planungsverfahren zu bestätigen ist. Davon hänge ab, ob die Fertigstellung auch vor 2010 möglich ist, sagt der Bundestagsabgeordnete Manfred Grund.
Erstmals legte das Verkehrsministerium einen Investitionsrahmenplan für die Verkehrsinfrastruktur des Bundes für den Zeitraum 2006 – 2010 (IRP) vor. Darin wird die Trennung der Investitionspläne für Schiene, Straße und Wasserwege aufgehoben. Der IRP gibt Ausfluss über den größten Investitionsetats im Bundeshaushalt. 11 Milliarden Euro, also rund 47 Prozent aller investiven Ausgaben des Bundes, fließen in den Verkehrsetat. Damit sollen bis 2010 bundesweit 760 Kilometer Autobahnen, 2000 Kilometer Bundesfernstraßen und rund 300 Ortsumfahrungen erstellt, verbreitert oder saniert werden.
Keine Aussage trifft der IRP zu konkreten Zeitpunkten für einzelne Bauprojekte, legt aber Prioritäten fest. Das Bundesverkehrsministerium habe mit dem IRP gegenüber dem Parlament die aus dem Bundesverkehrswegeplan 2003 – 2015 abgeleiteten dringenden Maßnahmen aufgelistet. Manfred Grund betont, dass so für eine transparente Reihenfolge gesorgt ist, welche Projekte vor Ort als erstes angefasst werden müssen.
Für Thüringen werden insgesamt 1.584 Millionen Euro vorgesehen, die in den Neu- und Ausbau von Autobahnen, Bundesstraßen inklusive Ortsumfahrungen sowie Bahngleisen innerhalb von vier Jahren investiert werden können. Wasserstraßen in Thüringen sind nicht Bestandteil der Investitionsvorhaben.
Autor: nnzAuch der vierspurige Ausbau der Bundesstraße 243 ist Bestandteil der dringenden Maßnahmen, für die nach den Worten von Bundestagsabgeordneten Manfred Grund Gelder eingeplant sind. Ganz oben auf der Prioritätenliste steht der Bau der A 38 als Teil der Verkehrsprojekte Deutsche Einheit. Nächster Teil ist der Abschnitt Breitenworbis – Bleicherode. Für die 12 Kilometer sind 114,7 Millionen Euro eingestellt. Gleich nach der Autobahn steht der vierstreifige Ausbau der Bundesstraße 4 zwischen Nordhausen und der Kreisstraße 4 ganz oben in der Liste.
Das Projekt hat mit der Planfeststellung Baureife erlangt. Etwas warten muss noch der Neubau der B 4 an den Sundhäuser Bergen, wird aber im Zeitrahmen des Planes bis 2010 realisiert. Bislang haben die Planer einen Streckenverlauf bestimmt, der nun durch die Planungsverfahren zu bestätigen ist. Davon hänge ab, ob die Fertigstellung auch vor 2010 möglich ist, sagt der Bundestagsabgeordnete Manfred Grund.
Erstmals legte das Verkehrsministerium einen Investitionsrahmenplan für die Verkehrsinfrastruktur des Bundes für den Zeitraum 2006 – 2010 (IRP) vor. Darin wird die Trennung der Investitionspläne für Schiene, Straße und Wasserwege aufgehoben. Der IRP gibt Ausfluss über den größten Investitionsetats im Bundeshaushalt. 11 Milliarden Euro, also rund 47 Prozent aller investiven Ausgaben des Bundes, fließen in den Verkehrsetat. Damit sollen bis 2010 bundesweit 760 Kilometer Autobahnen, 2000 Kilometer Bundesfernstraßen und rund 300 Ortsumfahrungen erstellt, verbreitert oder saniert werden.
Keine Aussage trifft der IRP zu konkreten Zeitpunkten für einzelne Bauprojekte, legt aber Prioritäten fest. Das Bundesverkehrsministerium habe mit dem IRP gegenüber dem Parlament die aus dem Bundesverkehrswegeplan 2003 – 2015 abgeleiteten dringenden Maßnahmen aufgelistet. Manfred Grund betont, dass so für eine transparente Reihenfolge gesorgt ist, welche Projekte vor Ort als erstes angefasst werden müssen.
Für Thüringen werden insgesamt 1.584 Millionen Euro vorgesehen, die in den Neu- und Ausbau von Autobahnen, Bundesstraßen inklusive Ortsumfahrungen sowie Bahngleisen innerhalb von vier Jahren investiert werden können. Wasserstraßen in Thüringen sind nicht Bestandteil der Investitionsvorhaben.
