nnz nachgehakt
Wenn man da runter muss, kann man nur beten
Donnerstag, 20. Februar 2025, 19:06 Uhr
Die Straße zwischen Hörningen und Herreden ist lebensgefährlich, schreibt uns eine nnz-Leserin. Schon das Bankett sei eine Katastrophe, aber da fängt der Ärger wohl erst an. Die nnz hat nachgehakt…
Die Stadt müsse dringend etwas an der Verbindungsstraße zwischen den beiden Orten machen. Sie ist viel zu schmal und das Bankett viel zu hoch. Wenn man da runter muss, kann man nur beten., schreibt uns Frau O.
Wenn man die Strecke befährt werde deutlich, dass kaum zwei Fahrzeuge aneinander vorbei passten und das auf einem Abschnitt, auf dem häufig auch Busse und Traktoren verkehrten. Das Tempo ist selbst mit 50 noch zu hoch. Da dürften höchstens 30 km/h sein und das auf der gesamten Strecke. Ich muss jeden morgen da lang fahren und mir graut es jedes mal., heißt es in der Zuschrift.
Es müsse sich dringend etwas tun, noch bevor die Straße nach Niedersachswerfen wieder geschlossen wird. Ein wenig Schotter werde nicht reichen, um die Straße sicher zu machen.
Die nnz hat nachgehakt und zunächst ist festzuhalten, dass Herreden und Hörningen zwar Ortsteile der Stadt Nordhausen sind, für die Straße aber der Kreis zuständig ist. Aus dem Landratsamt erhielten wir folgende Antwort:
Zwischen Mai und Oktober 2021 wurde die Kreisstraße und das Brückenbauwerk über den Herreder Bach durch den Landkreis saniert. Vor der Sanierung befand sich die Kreisstraße im gesamten Streckenverlauf in einem schlechten baulichen Zustand. Der Oberbau wies massive Risse und Aufbrüche auf, so dass insbesondere der Begegnungsverkehr in diesem Abschnitt nur mit deutlich verminderter Geschwindigkeit möglich war.
Im Rahmen der Sanierung wurde durch einen Profilausgleich die Ebenheit der Straße deutlich verbessert und mit der Erneuerung der Asphaltdeckschicht auch die Straßenoberfläche entsprechend saniert. Dazu wurde eine neue Randmarkierung aufgebracht und die Bankette wurden erneuert. Durch diese Maßnahme konnte die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer deutlich erhöht werden.
Die Problematik der geringen Straßenbreite blieb allerdings trotz Sanierung bestehen, da aufgrund der örtlichen Gegebenheiten eine Querschnittsverbreiterung nicht möglich war. Die vorhandene Fahrbahnbreite von im Mittel 4.80 m entspricht allerdings den geltenden Normen.
Bedingt durch die Sperrung der B4 zwischen Nordhausen und Niedersachswerfen war auf der Kreisstraße zwischen Herreden und Hörningen im Sperrzeitraum der B4 eine deutliche Verkehrszunahme festzustellen. Dies führte unter anderem dazu, dass die Bankette über das normal Maß hinaus beansprucht wurden und nun in Teilbereichen tiefliegend sind. Im Rahmen des Straßenbetriebsdienstes werden die Bankette allerdings regelmäßig instand gesetzt.
Aufgrund der Straßenbreite ist die Höchstgeschwindigkeit in diesem Abschnitt der Kreisstraße auf 70 km/h reduziert. Eine weitere Reduzierung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit außerorts ist nicht ohne weiteres möglich, da hierfür die rechtlichen Voraussetzungen fehlen. Auch in der Unfallstatistik des Landkreises ist diese Ortsverbindungsstraße unauffällig, d.h. durch die Polizei ist hier weder ein Unfallschwerpunkt erfasst worden, noch ist hier eine Zunahme des Unfallgeschehens zu beobachten.
Autor: redDie Stadt müsse dringend etwas an der Verbindungsstraße zwischen den beiden Orten machen. Sie ist viel zu schmal und das Bankett viel zu hoch. Wenn man da runter muss, kann man nur beten., schreibt uns Frau O.
Wenn man die Strecke befährt werde deutlich, dass kaum zwei Fahrzeuge aneinander vorbei passten und das auf einem Abschnitt, auf dem häufig auch Busse und Traktoren verkehrten. Das Tempo ist selbst mit 50 noch zu hoch. Da dürften höchstens 30 km/h sein und das auf der gesamten Strecke. Ich muss jeden morgen da lang fahren und mir graut es jedes mal., heißt es in der Zuschrift.
Es müsse sich dringend etwas tun, noch bevor die Straße nach Niedersachswerfen wieder geschlossen wird. Ein wenig Schotter werde nicht reichen, um die Straße sicher zu machen.
Die nnz hat nachgehakt und zunächst ist festzuhalten, dass Herreden und Hörningen zwar Ortsteile der Stadt Nordhausen sind, für die Straße aber der Kreis zuständig ist. Aus dem Landratsamt erhielten wir folgende Antwort:
Zwischen Mai und Oktober 2021 wurde die Kreisstraße und das Brückenbauwerk über den Herreder Bach durch den Landkreis saniert. Vor der Sanierung befand sich die Kreisstraße im gesamten Streckenverlauf in einem schlechten baulichen Zustand. Der Oberbau wies massive Risse und Aufbrüche auf, so dass insbesondere der Begegnungsverkehr in diesem Abschnitt nur mit deutlich verminderter Geschwindigkeit möglich war.
Im Rahmen der Sanierung wurde durch einen Profilausgleich die Ebenheit der Straße deutlich verbessert und mit der Erneuerung der Asphaltdeckschicht auch die Straßenoberfläche entsprechend saniert. Dazu wurde eine neue Randmarkierung aufgebracht und die Bankette wurden erneuert. Durch diese Maßnahme konnte die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer deutlich erhöht werden.
Die Problematik der geringen Straßenbreite blieb allerdings trotz Sanierung bestehen, da aufgrund der örtlichen Gegebenheiten eine Querschnittsverbreiterung nicht möglich war. Die vorhandene Fahrbahnbreite von im Mittel 4.80 m entspricht allerdings den geltenden Normen.
Bedingt durch die Sperrung der B4 zwischen Nordhausen und Niedersachswerfen war auf der Kreisstraße zwischen Herreden und Hörningen im Sperrzeitraum der B4 eine deutliche Verkehrszunahme festzustellen. Dies führte unter anderem dazu, dass die Bankette über das normal Maß hinaus beansprucht wurden und nun in Teilbereichen tiefliegend sind. Im Rahmen des Straßenbetriebsdienstes werden die Bankette allerdings regelmäßig instand gesetzt.
Aufgrund der Straßenbreite ist die Höchstgeschwindigkeit in diesem Abschnitt der Kreisstraße auf 70 km/h reduziert. Eine weitere Reduzierung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit außerorts ist nicht ohne weiteres möglich, da hierfür die rechtlichen Voraussetzungen fehlen. Auch in der Unfallstatistik des Landkreises ist diese Ortsverbindungsstraße unauffällig, d.h. durch die Polizei ist hier weder ein Unfallschwerpunkt erfasst worden, noch ist hier eine Zunahme des Unfallgeschehens zu beobachten.

