pro vita Akademie in der KSK-Galerie
Perspektiven der Zukunft
Dienstag, 18. Februar 2025, 19:34 Uhr
Sie lassen sich in ihrer Bildungseinrichtung unter anderem zur Pflegekraft, zum Sozialassistenten, Heilerziehungspfleger, Sozialpädagogen, Medizinischen Bademeister oder zum Physiotherapeuten ausbilden. Seit Jahren sind zudem im Vorgarten ihrer Akademie mit großer Kreativität und bewundernswertem Einfallsreichtum geschaffene Kunstwerke zu bestaunen und vor allem auch Botschaften herauszulesen. Doch das ist längst nicht alles…
Die Rede ist von den Auszubildenden der Berufsbildenden Schule pro vita Akademie in der Nordhäuser Geschwister-Scholl-Straße. Erstmals präsentiert sich die Einrichtung mit einer beeindruckenden Ausstellung in der Galerie der Kreissparkasse am Nordhäuser Kornmarkt der Öffentlichkeit. Vornehmlich sind es junge Kunstschaffende der Klassen für Heilerziehung und Erziehung.
Perspektiven der Zukunft haben die Auszubildenden ihre Schau betitelt und unternehmen damit den Versuch, in Form von geschaffenen Kunstwerken soziale Teilhabe, Verantwortung für unsere Umwelt sowie Herausforderungen, die auf junge Menschen zukommen, zum Thema zu machen. Die künstlerischen Werke besitzen die Eigenschaft, uns Geschichten zu erzählen.
Diese Thematik griff auch Carisma Wagner in ihrer Laudatio auf, als sie darauf verwies, dass die einzelnen Kunstwerke (etwa 30 an der Zahl) in anschaulicher Form von Mut, Engagement und dem Willen, die Welt aus neuen Perspektiven zu betrachten erzählen. Ein zentrales Element der Ausstellung sei das Thema des Perspektivwechsels. Mithilfe der künstlerischen Verfremdungstechnik würden die Betrachtenden eingeladen, den Alltag mit neuen Augen zu sehen.
Diese Technik, so die Laudatorin weiter, entzieht dem Bekannten seinen gewohnten Kontext und eröffnet überraschende, oft auch provozierende Blickwinkel. An anderer Stelle machte Carisma Wagner auf die gegenwärtigen ökologischen Herausforderungen und sozialen Umbrüche aufmerksam und wie diese letztlich in Kunstwerken – und seien sie auch verfremdet – ihren Ausdruck finden können.
Mit dieser Ausstellung ist es den jungen Leuten in beeindruckender Weise gelungen, darzustellen, wie Kunst Brücken schlagen kann – zwischen Generationen, zwischen unterschiedlichen Lebensweisen und zwischen scheinbar unvereinbaren Themen. Die Laudatorin lud abschließend dazu ein, die Ausstellung zu erkunden und sich auf die vielen Facetten dieser künstlerischen Ausdrucksformen einzulassen.
Ohne Zweifel tragen die künstlerischen Installationen und kreativ gestalteten Modelle dazu bei, die Welt in einem neuen Licht zu sehen. Es geht um Hoffnung und Freude, um erforderlichen Wandel im persönlichen oder gesellschaftlichen Leben, aber auch um Mut, Neues anzugehen und zu gestalten. Zudem zeigt sich, dass gerade junge Menschen es für notwendig erachten, sowohl ökologische wie auch gesellschaftlich relevante Themen aufzugreifen und Lösungswege aufzuzeigen, damit eine bessere Zukunft keine Utopie bleibt.
Sind es bei Vernissagen in der Regel einzelne Künstler, die ihren jeweiligen Instrumenten entsprechende Töne entlocken, so gestaltete an diesem Diensttagnachmittag der Schulchor der pro vita Akademie unter der Leitung von Caterina Krüger das musikalische Rahmenprogramm mit gleichsam erfrischenden wie auch nachdenklichen Liedern, die bei so manchem in der Tat für Gänsehautmomente sorgten.
Die neue Sonderausstellung der pro vita Akademie Uta Triebel Stiftung ist ab sofort zu sehen und dauert bis zum 04. April 2025. Die Öffnungszeiten der Galerie in der Kreissparkasse Nordhausen, Kornmarkt 9, sind Montag bis Freitag jeweils von 08.00 bis 18.00 Uhr. Der Eintritt ist wie immer frei.
Hans-Georg Backhaus
Autor: redDie Rede ist von den Auszubildenden der Berufsbildenden Schule pro vita Akademie in der Nordhäuser Geschwister-Scholl-Straße. Erstmals präsentiert sich die Einrichtung mit einer beeindruckenden Ausstellung in der Galerie der Kreissparkasse am Nordhäuser Kornmarkt der Öffentlichkeit. Vornehmlich sind es junge Kunstschaffende der Klassen für Heilerziehung und Erziehung.
Perspektiven der Zukunft haben die Auszubildenden ihre Schau betitelt und unternehmen damit den Versuch, in Form von geschaffenen Kunstwerken soziale Teilhabe, Verantwortung für unsere Umwelt sowie Herausforderungen, die auf junge Menschen zukommen, zum Thema zu machen. Die künstlerischen Werke besitzen die Eigenschaft, uns Geschichten zu erzählen.
Diese Thematik griff auch Carisma Wagner in ihrer Laudatio auf, als sie darauf verwies, dass die einzelnen Kunstwerke (etwa 30 an der Zahl) in anschaulicher Form von Mut, Engagement und dem Willen, die Welt aus neuen Perspektiven zu betrachten erzählen. Ein zentrales Element der Ausstellung sei das Thema des Perspektivwechsels. Mithilfe der künstlerischen Verfremdungstechnik würden die Betrachtenden eingeladen, den Alltag mit neuen Augen zu sehen.
Diese Technik, so die Laudatorin weiter, entzieht dem Bekannten seinen gewohnten Kontext und eröffnet überraschende, oft auch provozierende Blickwinkel. An anderer Stelle machte Carisma Wagner auf die gegenwärtigen ökologischen Herausforderungen und sozialen Umbrüche aufmerksam und wie diese letztlich in Kunstwerken – und seien sie auch verfremdet – ihren Ausdruck finden können.
Mit dieser Ausstellung ist es den jungen Leuten in beeindruckender Weise gelungen, darzustellen, wie Kunst Brücken schlagen kann – zwischen Generationen, zwischen unterschiedlichen Lebensweisen und zwischen scheinbar unvereinbaren Themen. Die Laudatorin lud abschließend dazu ein, die Ausstellung zu erkunden und sich auf die vielen Facetten dieser künstlerischen Ausdrucksformen einzulassen.
Ohne Zweifel tragen die künstlerischen Installationen und kreativ gestalteten Modelle dazu bei, die Welt in einem neuen Licht zu sehen. Es geht um Hoffnung und Freude, um erforderlichen Wandel im persönlichen oder gesellschaftlichen Leben, aber auch um Mut, Neues anzugehen und zu gestalten. Zudem zeigt sich, dass gerade junge Menschen es für notwendig erachten, sowohl ökologische wie auch gesellschaftlich relevante Themen aufzugreifen und Lösungswege aufzuzeigen, damit eine bessere Zukunft keine Utopie bleibt.
Sind es bei Vernissagen in der Regel einzelne Künstler, die ihren jeweiligen Instrumenten entsprechende Töne entlocken, so gestaltete an diesem Diensttagnachmittag der Schulchor der pro vita Akademie unter der Leitung von Caterina Krüger das musikalische Rahmenprogramm mit gleichsam erfrischenden wie auch nachdenklichen Liedern, die bei so manchem in der Tat für Gänsehautmomente sorgten.
Die neue Sonderausstellung der pro vita Akademie Uta Triebel Stiftung ist ab sofort zu sehen und dauert bis zum 04. April 2025. Die Öffnungszeiten der Galerie in der Kreissparkasse Nordhausen, Kornmarkt 9, sind Montag bis Freitag jeweils von 08.00 bis 18.00 Uhr. Der Eintritt ist wie immer frei.
Hans-Georg Backhaus



















