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Präventionsprojekt am Herder-Gymnasium

Wer klar sieht, tappt nicht ins Glas

Sonntag, 16. Februar 2025, 13:53 Uhr
An zwei Tagen im Januar verwandelte sich die Aula des Herder-Gymnasiums in einen interaktiven Lern- und Erlebnisraum: Ein Präventionsprojekt zum Thema Alkohol- und Tabakkonsum brachte alle Siebtklässler zum Nachdenken und zum Mitmachen...

Präventivprojekt im Herder-Gymnasium (Foto: Herder-Gymnasium) Präventivprojekt im Herder-Gymnasium (Foto: Herder-Gymnasium)


In enger Zusammenarbeit mit der Suchtberatung und unserer Schulsozialarbeit wurde der sogenannte „KlarSicht- Koffer“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) eingesetzt. Dieses vielseitige Präventionsmaterial bot den Schülern und Schülerinnen die Möglichkeit, auf spielerische und gleichzeitig eindrückliche Weise mehr über die Risiken von Alkohol und Tabak zu erfahren.

Das Projekt umfasste vier Stationen, die die Jugendlichen auf unterschiedliche Weise einbanden:
1. Schätzfragen und Aha-Momente:
Wieviel Promille enthält ein Glas Bier im Vergleich zu einem Schnaps? Diese und andere spannende Schätzfragen führten zu vielen Überraschungen und regten dazu an, das eigene Wissen zu hinterfragen.

2. Die Rauschbrille im Praxistest: MiteinerspeziellenAlkohol-Rausch-Brilledurftendie Schüler und Schülerinnen erleben, wie stark die Wahrnehmung und Motorik unter Alkoholeinfluss beeinträchtigt werden. Nicht wenige stolperten lachend über den Parcours – und merkten dabei, wie ernst das Thema ist.

3. Kreatives Storytelling - Was wäre, wenn...?:
Hier waren die Siebtklässler gefragt, eigene Geschichten über die Auswirkungen von Alkohol- und Tabakkonsum zu erfinden. Von witzigen Missgeschicken bis zu ernsten Szenarien war alles dabei. Anschließend diskutierten sie gemeinsam: „Wie hätte man das besser lösen können?“

4.Rauchzeichen:
Ein weiteres Highlight war ein Quiz in Form einer überdimensionalen Zigarettenschachtel. Die Schüler und Schülerinnen setzten sich dabei kritisch mit Fragen zu den Inhaltsstoffen, gesundheitlichen Risiken und Kosten des Rauchens auseinander. Zudem erhielten die Jugendlichen wichtige Infos zu Jugendschutz, Suchtmechanismen und Ausstiegshilfen.

An jeder Station konnten die Lernenden ihre eigenen Fragen loswerden. Ob es um Gruppenzwang, die Wirkung von Alkohol oder den Schutz vor Nikotinsucht ging – die Fachleute standen mit Rat und Einfühlungsvermögen bereit.

Die Mischung aus Mitmach-Aktionen, lebhaften Diskussionen und fachlicher Expertise kam bei den Jugendlichen sehr gut an. Besonders positiv war die offene Atmosphäre, in der niemand Angst hatte, seine Meinung zu äußern oder Fragen zu stellen. Das Ergebnis? Jede Menge Kreativität, wertvolle Erkenntnisse und die Einsicht, dass kluge Entscheidungen manchmal echte Superhelden-Moves sein können. Der Dank der Organisatoren gilt der Suchtberatung, der Schulsozialarbeit und allen unterstützenden Lehrkräften!


Autor: red

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