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Kurt Wiesemann forschte zu diesem besonderen Pädagogen

Neues über Basilius Faber

Sonntag, 16. Februar 2025, 07:04 Uhr
Ein ehemaliger Nordhäuser ist berühmt für sein lateinisches Schulbuch? Tatsächlich! Bei seinen umfangreichen Familienforschungen stieß Pfarrer i.R. Kurt Wiesemann aus Friedrichsrode auf einen besonderen Pädagogen, der von Pfarrer Johann Spangenberg 1546 als Schulleiter des Gymnasiums eingesetzt wurde: Basilius Faber...

Der Pfarrer im Ruhestand Kurt Wiesemann erforschte das Leben des Basilius Faber (Foto: privat) Der Pfarrer im Ruhestand Kurt Wiesemann erforschte das Leben des Basilius Faber (Foto: privat)


1520 wurde er als Basilius Schmidt in Sorau geboren.
Das große Interesse, über diesen Mann mehr zu erfahren, ließ Kurt Wiesemann weiter forschen. Er fand in Landesbibliotheken und Archiven manches, was über Basilius Faber noch nicht bekannt war. So konnte Wiesemann herausfinden, dass Faber bereits 1535-1538 als Hauslehrer bei Pfarrer Spangenberg war und ihn auch in der neugegründeten Schule unterstützte.

Bekannt in der Geschichte ist allerdings sein wohl bedeutendstes Werk „Thesaurus eruditionis scholastica“, das 1571 zum ersten Mal gedruckt wurde. Dieses geniale Werk war nicht nur ein Lexika der lateinischen Sprache sondern eine große ‚Schatzkammer‘ für das Unterrichten und Erlernen der lateinischen Sprache. Für fast zweihundert Jahre blieb es das Unterrichtsbuch in allen Schulen landauf und landab. Von seinen Söhnen wurde das Werk 1587 erneut herausgegeben. Basilius Faber kam später über Magdeburg, und Quedlinburg 1570 in das Amt des Schulleiters am Ratsgymnasium nach Erfurt und starb schon 1575.

Die Veröffentlichung ist unter der ISBN-Nummer 9789403755991 bestellbar. Sie umfasst 36 Seiten und kostet 7,90 Euro.
Autor: red

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