ANTON ADLERAUGE:
Wie einst in der DDR
Samstag, 08. Februar 2025, 17:38 Uhr
Wer von Salza einen kurzen Weg in die Kernstadt wählt, der entscheidet sich durchaus häufig für die Abkürzung REWE, Zorgebrücke in Richtung Endhaltestelle der Linie 2. Auch Anton geht seit vielen Jahren dort entlang und kann es kaum glauben...
Jahrzehnte hielten die DDR-Gehwegplatten durch... (Foto: Anton Adlerauge)
Wer von Salza aus über die Zorgebrücke läuft und nach rechts abbiegt, der wird - egal ob mit Rad oder zu Fuß - vor eine Herausforderung gestellt. Der Weg ist eine Zumutung für den Spaziergänger.
Vermutlich zu DDR-Zeiten angelegt und mit den bekannten Einheits-Gehwegplatten versehen, hat der aktuelle und schon seit vielen Jahren so existierende Zustand etwas Historisches an sich. Warum dieser Abschnitt der Strecke von der Brücke zum ehemaligen Polle-Pavillon immer noch so aussieht, könnten die Verantwortlichen im Rathaus durchaus dem geneigten Leser der nnz erklären.
Auf einmal war mit dem Pflaster Schluss (Foto: Anton Adlerauge)
Vielleicht passt der Abschnitt nicht in die eventuell existierende Fußweg-Konzeption der Verwalter? Irgendwann nach der Wende, als die D-Mark nur so in die neuen Länder floss, wurde auch der Weg, links von der Brücke neu angelegt. mit Pflaster versehen. Nur: warum wurde mit der Pflasterung denn am Plattenweg aufgehört. Am fehlenden Material kann es doch unter marktwirtschaftlichen Bedingungen wahrlich nicht gelegen haben.
Vermutlich sind die rund 100 Meter des historischen Plattenweges auch nur ein weiterer Versuch, die Geschichte der fast 1100jährigen Stadt zu belegen. Andere Belege finden die Fußgänger zum Beispiel auch an anderen Stellen in der Unterstadt. Zu sehen war das in der zurückliegenden Woche zum Beispiel an der Bleiche. Wieder einmal mussten die Männer des städtischen Bauhofes im Bereich zum Nettomarkt den Asphalt ausbessern. Damit wird der in Asphalt gegossenen Straßenzustands-Geschichte der zurückliegenden Jahrzehnte ein aktuelles Kapitel hinzugefügt.
Anton Adlerauge
Autor: psg
Jahrzehnte hielten die DDR-Gehwegplatten durch... (Foto: Anton Adlerauge)
Wer von Salza aus über die Zorgebrücke läuft und nach rechts abbiegt, der wird - egal ob mit Rad oder zu Fuß - vor eine Herausforderung gestellt. Der Weg ist eine Zumutung für den Spaziergänger.
Vermutlich zu DDR-Zeiten angelegt und mit den bekannten Einheits-Gehwegplatten versehen, hat der aktuelle und schon seit vielen Jahren so existierende Zustand etwas Historisches an sich. Warum dieser Abschnitt der Strecke von der Brücke zum ehemaligen Polle-Pavillon immer noch so aussieht, könnten die Verantwortlichen im Rathaus durchaus dem geneigten Leser der nnz erklären.
Auf einmal war mit dem Pflaster Schluss (Foto: Anton Adlerauge)
Vielleicht passt der Abschnitt nicht in die eventuell existierende Fußweg-Konzeption der Verwalter? Irgendwann nach der Wende, als die D-Mark nur so in die neuen Länder floss, wurde auch der Weg, links von der Brücke neu angelegt. mit Pflaster versehen. Nur: warum wurde mit der Pflasterung denn am Plattenweg aufgehört. Am fehlenden Material kann es doch unter marktwirtschaftlichen Bedingungen wahrlich nicht gelegen haben.
Vermutlich sind die rund 100 Meter des historischen Plattenweges auch nur ein weiterer Versuch, die Geschichte der fast 1100jährigen Stadt zu belegen. Andere Belege finden die Fußgänger zum Beispiel auch an anderen Stellen in der Unterstadt. Zu sehen war das in der zurückliegenden Woche zum Beispiel an der Bleiche. Wieder einmal mussten die Männer des städtischen Bauhofes im Bereich zum Nettomarkt den Asphalt ausbessern. Damit wird der in Asphalt gegossenen Straßenzustands-Geschichte der zurückliegenden Jahrzehnte ein aktuelles Kapitel hinzugefügt.
Anton Adlerauge
