Schornstein weg, was Neues her
Montag, 07. Januar 2002, 09:49 Uhr
Nordhausen (nnz). In der kommenden Woche wird in Nordhausen wieder ein Schornstein gesprengt. Wo und was danach passiert, das erfahren Sie exklusiv in Ihrer nnz.
Der Schornstein der ehemaligen Harzer Stielwerke soll umgelegt werden. Das erfuhr die nnz aus der Nordhäuser Stadtverwaltung. Auf dem Gelände sollte bereits in den zurückliegenden Jahren mehrfach Wohnungsbau oder verarbeitendes Gewerbe angesiedelt werden. Alle Versuche, Investoren dafür zu begeistern, schlugen jedoch fehl. Unter anderem verhandelte die Stadtverwaltung mit einem finnischen Unternehmen, das im Bereich der Medizintechnik agiert. Die Finnen wollten erst in die Stadt, dann lieber vor die Tor der Stadt (BIC), schließlich wollten sie überhaupt nicht mehr in die Region um Nordhausen kommen.
Jetzt wird auf dem Gelände der Stielwerke Platz für einen neuen Supermarkt geschaffen. Dafür ist in Nordhausen immer noch recht viel Platz. Gegen den Flächennutzungsplan verstößt das Ansinnen des Investors nicht, der neue Lidl-Markt wird maximal eine Größe von 700 Quadratmeter haben, ist also nicht genehmigungspflichtig. Der Weg zum uneingeschränkten Konsum wird in der Rolandstadt weiter beschritten, darauf hatte die nnz auch in ihrer Betrachtung zum Neuen Jahr hingewiesen (siehe nnz-Archiv).
Autor: nnzDer Schornstein der ehemaligen Harzer Stielwerke soll umgelegt werden. Das erfuhr die nnz aus der Nordhäuser Stadtverwaltung. Auf dem Gelände sollte bereits in den zurückliegenden Jahren mehrfach Wohnungsbau oder verarbeitendes Gewerbe angesiedelt werden. Alle Versuche, Investoren dafür zu begeistern, schlugen jedoch fehl. Unter anderem verhandelte die Stadtverwaltung mit einem finnischen Unternehmen, das im Bereich der Medizintechnik agiert. Die Finnen wollten erst in die Stadt, dann lieber vor die Tor der Stadt (BIC), schließlich wollten sie überhaupt nicht mehr in die Region um Nordhausen kommen.
Jetzt wird auf dem Gelände der Stielwerke Platz für einen neuen Supermarkt geschaffen. Dafür ist in Nordhausen immer noch recht viel Platz. Gegen den Flächennutzungsplan verstößt das Ansinnen des Investors nicht, der neue Lidl-Markt wird maximal eine Größe von 700 Quadratmeter haben, ist also nicht genehmigungspflichtig. Der Weg zum uneingeschränkten Konsum wird in der Rolandstadt weiter beschritten, darauf hatte die nnz auch in ihrer Betrachtung zum Neuen Jahr hingewiesen (siehe nnz-Archiv).
