Penaltysieg gegen Leipzig
Samstag, 21. Oktober 2006, 18:37 Uhr
Nordhausen/Braunlage (nnz). Eishockeyherz, was willst du mehr? Spannung, Dramatik und ein hochklassiges Spiel bekamen die Zuschauer beim 5:4 (2:1, 2:2, 0:1–1:0)-Penaltytriumph der Harzer Wölfe über die Blue Lions Leipzig geboten. Vor fast 1300 stimmgewaltigen Fans fügten die Harzer dem Spitzenreiter somit die erste Saisonniederlage bei.
Von Beginn an entwickelte sich ein Match auf höchstem Regionalliga-Niveau, wobei die Gäste zunächt leichte Vorteile hatten. Patrick Czajka brachte die Leipziger folgerichtig mit 1:0 in Führung (5.). Mit einer sensationellen Tat verhinderte Wölfe-Goalie Nic Waldner kurz darauf das 0:2.
Doch es sollte noch besser kommen für die Harzer. Per Doppelschlag sorgten Jozef Potac und Alexander Deibert in der 13. Minute für die 2:1-Führung der Wölfe. Mit diesem Zwischenstand ging es auch in die erste Drittelpause.
Die bekam den Wölfen weit besser als den Leipzigern. Der Schuss des überragenden Roman Vanek in den Winkel bedeutete das 3:1 (22.), Stefan Bilsteins Rückhandheber gar das 4:1 (29.). Sogar weitere Wölfetreffer lagen in der Luft, etwa bei Andreas Schocks Unterzahlbreak.
Doch die Leipziger bewiesen Klasse und konterten. Zunächst retteten noch Waldner und Verteidiger Bruno Kähm per Hechtsprung. Doch gerade als eine Strafzeit gegen die Wölfe abgelaufen war, brachte Lars Hoffmann den Puck im Tor unter (36.). Und Daniel Bartell erzielte noch vor der zweiten Pause den direkten Anschlusstreffer (39.).
Beim 4:3 für die Wölfe blieb es in einem nervenaufreibenden Schlussdrittel bis kurz vor Schluss. Auf beiden Seiten waren die Torhüter in größter Not zur Stelle, wobei Waldner seinen schon starken Gegenüber Jan Pospisil noch ausstach. Sogar 90 Sekunden doppelte Unterzahl überstanden die Wölfe mit viel Einsatz und Kampf. 44 Sekunden vor Schluss sorgte Florian Eichelkraut mit seinem Ausgleich aber doch für das Penaltyschießen.
Hier legten die Wölfe durch Vanek und Bilstein vor, Leipzig war dann aber drei Mal erfolgreich. Deiberts abgezockter Penalty rettete die Wölfe vor der Niederlage. In der Verlängerung des Shoot-Outs parierte Waldner dann gegen Ron Gaudet, während Vanek zum umjubelten Siegtreffer verwandelte.
Eigentlich haben wir einen Punkt verloren, ärgerte sich Wölfe-Coach Jan Furo trotz der starken Leistung seines Teams über den späten Ausgleich. Leipzigs Trainer Zdenek Travnicek lobte dagegen die gute Moral seiner Mannschaft.
Statistik:
Tore: 0:1 Czajka (Gaudet, Geistler) 4:37, 1:1 Potac (Vanek) 5-4 12:32, 2:1 Deibert (Kulczynski, Vanek) 12:53, 3:1 Vanek (Deibert, Juza) 5-4 21:33, 4:1 Bilstein (Adamec, Salzmann) 28:17, 4:2 Hoffmann (Czajka, Gaudet) 35:14, 4:3 Bartell (Eichelkraut, Kastner) 59:16 – 5:4 Vanek PEN
Strafen: Harzer Wölfe 20 – Leipzig 14
Zuschauer: 1245
Robert Koch
Autor: nnzVon Beginn an entwickelte sich ein Match auf höchstem Regionalliga-Niveau, wobei die Gäste zunächt leichte Vorteile hatten. Patrick Czajka brachte die Leipziger folgerichtig mit 1:0 in Führung (5.). Mit einer sensationellen Tat verhinderte Wölfe-Goalie Nic Waldner kurz darauf das 0:2.
Doch es sollte noch besser kommen für die Harzer. Per Doppelschlag sorgten Jozef Potac und Alexander Deibert in der 13. Minute für die 2:1-Führung der Wölfe. Mit diesem Zwischenstand ging es auch in die erste Drittelpause.
Die bekam den Wölfen weit besser als den Leipzigern. Der Schuss des überragenden Roman Vanek in den Winkel bedeutete das 3:1 (22.), Stefan Bilsteins Rückhandheber gar das 4:1 (29.). Sogar weitere Wölfetreffer lagen in der Luft, etwa bei Andreas Schocks Unterzahlbreak.
Doch die Leipziger bewiesen Klasse und konterten. Zunächst retteten noch Waldner und Verteidiger Bruno Kähm per Hechtsprung. Doch gerade als eine Strafzeit gegen die Wölfe abgelaufen war, brachte Lars Hoffmann den Puck im Tor unter (36.). Und Daniel Bartell erzielte noch vor der zweiten Pause den direkten Anschlusstreffer (39.).
Beim 4:3 für die Wölfe blieb es in einem nervenaufreibenden Schlussdrittel bis kurz vor Schluss. Auf beiden Seiten waren die Torhüter in größter Not zur Stelle, wobei Waldner seinen schon starken Gegenüber Jan Pospisil noch ausstach. Sogar 90 Sekunden doppelte Unterzahl überstanden die Wölfe mit viel Einsatz und Kampf. 44 Sekunden vor Schluss sorgte Florian Eichelkraut mit seinem Ausgleich aber doch für das Penaltyschießen.
Hier legten die Wölfe durch Vanek und Bilstein vor, Leipzig war dann aber drei Mal erfolgreich. Deiberts abgezockter Penalty rettete die Wölfe vor der Niederlage. In der Verlängerung des Shoot-Outs parierte Waldner dann gegen Ron Gaudet, während Vanek zum umjubelten Siegtreffer verwandelte.
Eigentlich haben wir einen Punkt verloren, ärgerte sich Wölfe-Coach Jan Furo trotz der starken Leistung seines Teams über den späten Ausgleich. Leipzigs Trainer Zdenek Travnicek lobte dagegen die gute Moral seiner Mannschaft.
Statistik:
Tore: 0:1 Czajka (Gaudet, Geistler) 4:37, 1:1 Potac (Vanek) 5-4 12:32, 2:1 Deibert (Kulczynski, Vanek) 12:53, 3:1 Vanek (Deibert, Juza) 5-4 21:33, 4:1 Bilstein (Adamec, Salzmann) 28:17, 4:2 Hoffmann (Czajka, Gaudet) 35:14, 4:3 Bartell (Eichelkraut, Kastner) 59:16 – 5:4 Vanek PEN
Strafen: Harzer Wölfe 20 – Leipzig 14
Zuschauer: 1245
Robert Koch
