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nnz-Forum: Die Lüge der Armut!

Donnerstag, 19. Oktober 2006, 07:05 Uhr
Nordhausen (nnz). Unterschichten, Oberschichten, Armut und Reichtum. In die aktuelle Debatte bringen sich auch die Leser der nnz ein.


Zur Zeit fliegt wieder ein Geist durch unser Land der mir die Heuchelei der deutschen verwöhnten Gesellschaft klarstellt. Da diskutieren Politiker darüber, wie man Menschen mit geringem Einkommen nun nennen sollte. Das Wort "Unterschicht" sei ja nicht angemessen. Nicht angemessen ist auch was nach europäischer Richtlinie arm ist, nämlich jeder Bürger der weniger als 900 Euro im Monat zur Verfügung hat.

Es gibt in diesem Land tatsächlich Menschen, denen es an vielen Dingen mangelt. Aber ist man arm, wenn man sich keine 2 Wochen Urlaub in der Südsee leisten kann oder eben nicht das neueste Handy besitzt?

Wenn 900 Euro die Armutsgrenze sein soll, dann sind Millionen Menschen in Afrika schon längst tot. Aber da sieht man die Perversion und Heuchelei deutscher Weichei- und so genannter "sozialer Gerechtigkeits"-Politik. Sie fordern anstatt Arbeit wieder bezahlbar zu machen noch mehr Sozialleistung, das weiter dazu führen wird, dass die noch arbeitende Bevölkerung noch mehr belastet wird.

Hier haben sich überflüssige Gewerkschafter für 28!! Stunden Woche z.B. bei VW eingesetzt, da gehen unsere Kinder länger in die Schule! Die lächerliche Ausrede, dass die Vorstände aber weiterhin Millionen verdienen (was ich auch verabscheue), soll dem dummen Bürger nur von unfähiger Wirtschaftspolitik ablenken. Wir werden erst wieder in diesem Lande vorwärts kommen wenn eben keine Gewerkschafts- oder Globalplayerlobbyisten mehr Gehöhr verschafft wird, sondern uns einer freien und individuellen Gesellschaft widmen, die Arbeit und Fleiß wieder bezahlbar macht und nicht neidvolle und egoistische Menschen hervorbringt die es nicht ertragen können, das es anderen Menschen besser geht.
Sebastian Fütterer, Nordhausen
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Autor: nnz

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