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Von Stars bis Workshops

Donnerstag, 12. Oktober 2006, 07:55 Uhr
Nordhausen (nnz). Ein anspruchsvolles und vielseitiges Programm ist fertig. Eingebunden in die 13. Thüringer Jazzmeile, die drei Monate lang in ganz Thüringen fast täglich Konzerte, Workshops, Lesungen und vieles mehr zum Jazz anbietet, haben die Nordhäuser Organisatoren einen hohen Anteil am Gelingen dieses in Deutschland, ja selbst in Europa einzigartigem Musikevent. Die nnz hat sich das Programm angesehen.


Auch in Nordhausen arbeitet der Jazzclub e.V. mit vielen Partnern zusammen, ohne die dieses Festival nicht möglich wäre. Die Eröffnung ist traditionell in der Kreissparkasse Nordhausen (19.10., 20.00 Uhr) und wird von dieser als Hauptsponsor präsentiert. Die langjährige Zusammenarbeit mit der Kreissparkasse hat einen hohen Stellenwert für die Macher, da sie nicht nur „Geldgeber“ im klassischen Sinne ist, sondern ehrliches Interesse an der Entwicklung und Gestaltung des kulturellen Zusammenlebens der Bürger dieser Stadt praktisch immer wieder zeigt.

Das Jazzfest setzt sich fort mit der Jazztombola in der Südharzgalerie (21.10., 09.30 Uhr) mit vielen attraktiven Preisen, die ausschließlich der Finanzierung des Jazzes in Nordhausen dienen. Danach folgen 6 Konzerte im Cafe` „ESS-BAR“ (21.10., 20.00 Uhr, 23. - 26.10., jeweils 17.00 Uhr, 27.10., 20.00 Uhr)), davon 5 Konzerte mit jungen Nordhäuser Jazzmusikern. Deren Förderung gilt wieder unser besonderes Augenmerk. Der Abschluss dieser „Jazzwoche“ soll dieses Jahr im Cafe „ESS-BAR“ ein Konzert mit den innovativsten Jazzern Wiens sein, wo Jazz in Bars oder Cafe´s Tradition hat.

Natürlich ist die Cyriaci–Kapelle der Kreismusikschule auch wieder Ort der Jazzhochkultur. Es gibt dieses Jahr World Jazz (28.10., 20.00 Uhr). Musiker aus 6 Ländern und 3 Erdteilen werden mit traditionellen US – Jazz, Jazz and Reggae und französischen zeitgenössigen Improvisationen zu erleben sein. Dabei werden wir dem Länderschwerpunkt Frankreich der Thüringer Jazzmeile gerecht und haben die Möglichkeiten, zukünftige Jazzsuperstars zu hören und zu sehen.

Die Zusammenarbeit mit der Kreismusikschule ist wieder ein wichtiger Bestandteil des diesjährigen Jazzfestes. Thema ist diesmal das Schlagzeug (31.10., 15.00 – 18.00 Uhr und 01.11., 10.00 – 17.00 Uhr). Junge Drummer haben die Möglichkeit, unter der Anleitung erfahrener Jazzschlagzeuger ihr Wissen und Können in einem Workshop zu erweitern und zu präzisieren. An Qualität und Innovation der jungen Musiker zeigt sich die Zukunft der Musikkultur.

Am 01.11.06 gibt im Jugendclubhaus der erste wirkliche internationale Superstar in Nordhausen ein Konzert der Superlative. Brian Auger kommt wirklich und wird auch wirklich auftreten. Der weltweit beste Musiker an der legendären Hammond – Orgel wird mit seinen Kindern Hits, die original mit Led Zeppelin, John Mc Laughlin, Eric Burdon, Herbie Hancock und Rod Stewart auf allen Bühnen dieser Welt zu hören waren, zelebrieren. Auch Jazz wird zu hören sein. Ein weiteres unbedingtes „MUSS“.

In diesem Zusammenhang sind auch die Beatles zu hören, allerdings an einem anderen Ort und einem anderen Tag (02.11., 20.00 Uhr). Es konnte ein neuer Spielort gefunden werden. Im Studentenclub der FH Nordhausen wird das Beatles Programm „Helter Skelter“ live performt. Thema ist “So wollten die Beatles wahrscheinlich immer spielen.“.

Traditioneller Höhepunkt des Nordhäuser Jazzfestes ist wieder der JazzRabazz im Nordhäuser Theater (04.11., 19.00 Uhr). Neben der Django Reinhardt Swing Bigband, mit den echten Nachkommen des legendären Swing – Gitarristen werden 8 Bands auf allen Ebenen des Theaters für gelassene und innovative Stimmung sorgen. Von Dixieland über Swing, Blues, Jazzrock und Freejazz wird wieder alles zu hören sein. Der Jazzrabazz ist ein gemeinsames Projekt zwischen Theater und Jazzclub, und Ergebnis einer langjährigen angenehmen und kreativen Zusammenarbeit.

Dieses Jahr wird das 23. Nordhäuser Jazzfest mit einem Projekt beendet, das eine Bestandsaufnahme sein soll (18.11., 20.00 Uhr, Cyriaci Kapelle). Musiker aus 3 europäischen Ländern sehen sich Nordhausen und seine Bewohner an, filmen die Stadt und formen daraus ein musikalisches und filmisches Kunstwerk, welches öffentlich aufgeführt wird. Der Ausgang ist allerdings offen. Gleiches geschieht in 2 weiteren Städten Thüringens. Die Vergleiche werden interessant sein, auch für die Zukunftskultur der Stadt.

Die Musikfreunde dieser Stadt können sich auf ein Jazzfest freuen – Regional, International, Sensationell! Dank an die unterstützenden regionalen Unternehmen und privaten Spender. Der Stadtrat und die Stadtverwaltung Nordhausen haben sich positiv zum Nordhäuser Jazzfest positioniert.
Autor: nnz

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