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Adventskonzert des Herder-Gymnasiums

Musikalischer Weihnachtszauber beim Adventskonzert

Dienstag, 17. Dezember 2024, 08:55 Uhr
Am Abend des 12. Dezembers herrschte im Schulgebäude des Herder-Gymnasiums eine besonders festliche Stimmung: Ein liebevoll gestalteter, schulinterner Weihnachtsmarkt im Dachgeschoss lud Eltern und Kinder vor dem Adventskonzert zum Erkunden und Verweilen ein…

Abends öffnete dann die festlich geschmückte Aula ihre Türen für das traditionelle Adventskonzert, das auch in diesem Jahr mit einem fast zweistündigen Programm große und kleine Gäste auf die bevorstehende Weihnachtszeit einstimmte. Die Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrerchor begeisterten in dieser Zeit mit einer stimmungsvollen Mischung aus klassischen Werken, modernen Interpretationen und beeindruckenden Instrumentalsolos bekannter Weihnachtslieder. Kurz vor dem dritten Advent gelang es der engagierten Schulgemeinschaft mit dem diesjährigen Programm, die Zuhörer mit musikalischer Vielfalt und vorweihnachtlicher Atmosphäre zu verzaubern.

Um 18:00 Uhr eröffnete Schulleiter Andreas Trump das Programm für die zahlreich erschienenen Gäste mit einer herzlichen Begrüßung, die sich an Eltern, Großeltern, Schüler, Lehrer und Ehemalige gleichermaßen richtete. Er betonte in seiner Ansprache, dass der Musik die wunderbare Fähigkeit innewohne, Menschen zu verbinden und zu berühren. Mit diesem Anspruch und unter viel Hingabe habe der Schülerchor das heutige Programm gestaltet, um die Anwesenden zu verzaubern und aus dem stressigen Alltag zu entführen. Zum Abschluss der Eröffnungsrede dankte Andreas Trump allen Mitwirkenden und Verantwortlichen, insbesondere Dr. Irina Gemsa, für die Leitung und Organisation sowie Sarah Schollmeyer für die Betreuung der Technik, und wünschte viel Freude mit der Musik.

Das Programm moderierten Nele Marquardt, Pauline Herzberg, Maren Lüttich und Clarissa Hofsommer, die das Publikum zur Eröffnung mit den Worten von Heinrich Hoffmann von Fallersleben zum Nachdenken anregten. Nach Fallersleben soll der Mensch sich der voranschreitenden Zeit beugen und Vergangenes hinter sich lassen, aber dabei immer hoffnungsvoll bleiben und nach vorn schauen. Mit A Winters Day und Frau Holle eröffneten Sofia Wolf, Helene Müller und Juliane Müller an den Gitarren, Max Kurtz an der Bassgitarre, Anton Cieslack und Timea Nebelung an den Mandolen sowie Jette Gryphan und Daniela Heise an den Mandolinen gemeinsam das Programm. Freudig, heiter und zuversichtlich unterstrich der gesamte Schülerchor dann den Gedanken von Fallersleben mit Da Pacem Domine, Celtic Carol und This Little Light of Mine. Drei Klaviersolistinnen verliehen dem zweiten Teil des Programms eine besondere Note: Mit Für Elise präsentierte Elina Berg ein emotionales Klaviersolo, bevor Nele Marquardt mit Oft gefragt anschloss und ihr souveränes Tastenspiel durch ihren ausdrucksstarken Gesang bereicherte.

Nocturne in Cis-Moll, Op. posthum von Chopin, gespielt von Helene Gruppe, führte zu einem vorzeitigen Applaus des Publikums, der jedoch an passender Stelle abgeschlossen wurde und als ehrliches Kompliment zu verstehen war. Für einen Gänsehautmoment sorgte Lina Kurch mit ihrer gefühlvollen Interpretation von Adeles Love in the Dark.Im Gesangsduett schlossen Jocelin Motzko und Halima Lahlou stimmungsvoll mit City of Stars an, bevor Tom Kresin der Aula mit seinem Klavierspiel von Lindemanns Zeit eine nachdenkliche Atmosphäre verlieh, die das Publikum sichtlich ergriff. Begleitet von der Gitarre durch Sofia Wolf trat danach der Lehrerchor mit O komm, o komm, du Morgenstern in einen gesanglichen Dialog mit Licht und Dunkelheit. Go, Tell It to the Mountain setzte als lebhaftes Spiritual einen gelungenen Kontrast zu den zuvor gespielten, tiefsinnig-andächtigen Stücken und leitete zu Emilian Hertels einprägsamem Klavierspiel von A Million Dreams über, das er dynamisch und einfühlsam interpretierte.



Auch die jüngsten Herderianer begeisterten das Publikum mit ihrem Talent und ihrer Spielfreude: Fatima Valiyeva entfaltete mit ihrem gefühlvollen Geigensolo von Freude, schöner Götterfunken die angekündigte Magie der Musik. Marta Reuter und Milou Severin setzten mit ihrem Cello-Duett zu Jingle Bell Rock einen schwungvollen Akzent, bevor Lotta Vopel die Aula mit Winter Wonderland in eine zauberhafte Winterstimmung hüllte. Tristan Scherfling brachte das Publikum mit seinem mitreißenden Schlagzeugspiel von Nicht schon wieder die Melodie zum Mitklatschen und leitete so schwungvoll zum letzten Teil des Abends über.

Zu einem gelungenen Abschluss führte der Schülerchor mit beeindruckenden und
stimmgewaltigen Darbietungen von Hallelujah, Freuet euch und Hymn. Beim abschließenden O Tannenbaum stimmte dann auch das Publikum begeistert mit ein und ließ die eröffnenden Worte des Schulleiters über die verbindende Kraft der Musik in der gesamten Aula spürbar werden.

Zum Abschied dankte Dr. Irina Gemsa, Chorleiterin und Wegbereiterin des Abends, nach einem minutenlangen Applaus den Gästen, allen Mitwirkenden und insbesondere den Eltern, die ihren Kindern mit ihrem Engagement und ihrer Unterstützung im gesamten Jahr zur Seite gestanden hatten. Ebenso bedankte sie sich für die zahlreichen Spenden, welche die technische Modernisierung des Chors unterstützt und ermöglicht hatten. Mit herzlichen Worten wünschte sie allen Anwesenden eine besinnliche Weihnachtszeit.
Philipp Kugelmeier
Autor: red

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