KILA Handwerkercamp in den Sommerferien
Anmeldung ab sofort möglich
Mittwoch, 11. Dezember 2024, 08:17 Uhr
Das KILA Handwerkercamp hat Tradition. Insgesamt 25 Jahre existiert dieses ganz besondere Ferienprogramm und es erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Inzwischen fahren allerhand Kinder mit ins Camp, deren Eltern auch schon beim Camp teilgenommen haben...
Ausgerichtet ist das Camp auf Schulkinder bis 12 Jahre & Familien mit kleinen Kindern. Die Location ist der schönste Zeltplatz im ganzen Harz in Eggerode. Das Camp läuft in der letzten ganzen Ferienwoche der Thüringer Sommerferien und zwar 26.7. – 3.8. 2025. Die Kosten pro Teilnehmer liegen bei 225,- € für jedes Kind. Auch Eltern mit Kleinkindern können teilnehmen, zahlen dabei aber einen höheren Beitrag.
Kein Kind soll wegen Geldmangel zu Hause bleiben! Dieses Versprechen gibt Campleiter Frank Tuschy allen betroffenen Familien. In begründeten Fällen wird der Teilnehmerbeitrag halbiert und wenn nötig auch noch weiter gesenkt. Anmelden kann man sich ab sofort mit einem Anmeldezettel die im KILA ausliegen oder auch online über die Homepage: www.kinder-kirchen-laden.de. Jetzt aber zur Frage: Was erwartet die Teilnehmer in diesem Sommer?
Im Mittelpunkt unseres Camps steht die Lebensgeschichte und das Schaffen von Johann Sebastian Bach. Das ist der wohl bedeutendste deutsche Musiker überhaupt. Er lebte vor etwa 300 Jahren und sogar in unserer Gegend. (Eisenach, Gotha, Sangerhausen, Mühlhausen usw.) Seine Melodien und Texte sind heute, auf der ganzen Welt bekannt und beliebt. Aber keine Angst, sagt Gemeindepädagoge Frank Tuschy: Wir wollen euch Kinder nicht die ganze Zeit mit klassischer Musik traktieren, sondern vor allem auch die spannenden Ereignisse aus Bachs Leben als Theaterstück aufführen.
Das Theaterstück wird jedes Mal extra für das Camp geschrieben und von den vielen Jugendlichen (Mitarbeitern) mit viel Engagement präsentiert. So werden wir z.B. miterleben, wie Johann als Kind im Alter von 12 Jahren damit klarkommen muss, dass beide Eltern im Laufe eines Jahres sterben. Ab diesem Moment muss Johann für sich selber sorgen. Zum Glück kommt er bei seinem 13 Jahre älteren Bruder unter, der auch schon Kirchenmusiker in Ordruf unter. Dann aber fällt das Wohnhaus der Bach Brüder einem Großbrand zum Opfer und wird völlig vernichtet. Deshalb kann Johann Sebastian nicht länger beim Bruder bleiben und geht als Musiker nach Lüneburg. Schon zwei Jahre später bewirbt er sich in Arnstadt die Stelle eines Organisten. Das war aber erst der Anfang eines wechselvollen Lebens. Sehr oft wechselt Bach in den folgenden Jahren die Anstellung, weil er ständig mit seinen Vorgesetzten in Streit geriet.
In diesen Jahren beginnt allerdings auch die Hauptschaffenszeit seines Lebens, die ihn letztlich an die Stelle des Thomaskantors in Leipzig führt. Hier übernimmt er den Thomanerchor, der bis heute existiert. Während seines Lebens geriet Bach auch in Kontakt mit den politischen Konflikten seiner Zeit, wie z.B. dem preußischen Militarismus und seinen brutalen Bestrafungen von Deserteuren oder einer, auch damals schon ausgeprägten Judenfeindlichkeit. Es gibt also viele Anknüpfungspunkte, auf die beim Bibelgespräch immer nach dem Theater eingegangen wird. In seinem Glauben findet Johann Sebastian immer wieder Trost und eine tiefe Geborgenheit.
Im Camp werden täglich mit den Kindern Ermutigungsgeschichten in der Bibel gelesen und darüber geredet. Jeder Tag beginnt mit einer kurzen Morgenandacht am großen Kreuz und endet mit einem Taizé– Gebet im Kerzenlicht. Alle Kinder, die sich darauf einlassen wollen, sind im Camp willkommen, ganz egal ob sie zur Kirche gehören oder nicht. Niemand wird im Camp zu Glaubenshandlungen gezwungen oder manipuliert. Einzig der Respekt für den Glauben des jeweils anderen wird erwartet. Aber nun zum weiteren Camp Programm: Direkt neben den Zelten fließt ein kleiner und glasklarer Bach, in dem geplanscht und sogar einen Staudamm gebaut werden darf. Hier werden die Kinder und Jugendlichen den ganzen Tag an der frischen Luft sein und in Zelten wohnen. Jeder Teilnehmer braucht deshalb eine eigene Iso[1]matte (es gibt in den Zelten keine Pritschen) auf der er schlafen kann und einen nicht zu dünnen Schlafsack. Die Zelte sind noch ziemlich neu, und es passen bis zu 10 Kinder hinein. Zu jeder Zeltgruppe gehören zwei jugendliche Mitarbeiter, die sich um ihre Kinder kümmern.
Somit geht kein Kind in der großen Menge von etwa 80 Kindern verloren. Am Nachmittag wird im Camp gearbeitet. Aus insgesamt 10 verschiedenen Handwerken können die Kinder täglich neu wählen. In diesem Jahr z.B. als Orgelbauer. Flötenschnitzer, Perückenmacher, Kutschenbauer, Lehmofenbäcker usw. Nach getaner Arbeit bleibt noch genügend Zeit um sich auf den Sportplätzen zu tummeln, oder auch bei Geländespielen, der Schachmeisterschaft, am Lagerfeuer, auf der Hüpfburg, bei der Wasserolympiade oder der Camp – Hitparade. Die An - und Abreise ist individuell. Für Familien und Eltern von Kindern bis 7 Jahren gibt es die Möglichkeit über Das Familienhaus am Camp teilzunehmen. Das Camp wird von einer ausgebildeten Krankenschwester begleitet, die sich um alle medizinischen Fragen kümmern kann. Die Verpflegung geschieht durch ein eigenes Küchenteam und es wird täglich frisch gekocht. Daher ist es auch möglich medizinische oder religiöse Besonderheiten bei der Ernährung zu berücksichtigen. Auch eine vegetarische Essensvariante wird täglich angeboten.
Insgesamt sind bei der Durchführung des Camps fast 40 ehrenamtliche Helfer und Mitarbeiter beteiligt. Alle Infos auch zum KILA Programm überhaupt laufen über die KILA Freundeskreisgruppe bei WhatsApp https://chat.whatsapp.com/DsgNfLR0HLv9IAPkYaKWJL Für alle weiteren Fragen steht Gemeindepädagoge Frank Tuschy gern zur Verfügung. 036331/50935 frank.tuschy@t-online.de Finden kann man ihn natürlich oft im KILA im Blasii Pfarrhaus oder an den nächsten beiden Wochenenden (vor Weihnachten) auf dem Blasii Kirchplatz beim Handwerkermarkt.
Frank Tuschy
Der Anmeldezettel für das Camp findet sich hier .
Autor: redAusgerichtet ist das Camp auf Schulkinder bis 12 Jahre & Familien mit kleinen Kindern. Die Location ist der schönste Zeltplatz im ganzen Harz in Eggerode. Das Camp läuft in der letzten ganzen Ferienwoche der Thüringer Sommerferien und zwar 26.7. – 3.8. 2025. Die Kosten pro Teilnehmer liegen bei 225,- € für jedes Kind. Auch Eltern mit Kleinkindern können teilnehmen, zahlen dabei aber einen höheren Beitrag.
Kein Kind soll wegen Geldmangel zu Hause bleiben! Dieses Versprechen gibt Campleiter Frank Tuschy allen betroffenen Familien. In begründeten Fällen wird der Teilnehmerbeitrag halbiert und wenn nötig auch noch weiter gesenkt. Anmelden kann man sich ab sofort mit einem Anmeldezettel die im KILA ausliegen oder auch online über die Homepage: www.kinder-kirchen-laden.de. Jetzt aber zur Frage: Was erwartet die Teilnehmer in diesem Sommer?
Im Mittelpunkt unseres Camps steht die Lebensgeschichte und das Schaffen von Johann Sebastian Bach. Das ist der wohl bedeutendste deutsche Musiker überhaupt. Er lebte vor etwa 300 Jahren und sogar in unserer Gegend. (Eisenach, Gotha, Sangerhausen, Mühlhausen usw.) Seine Melodien und Texte sind heute, auf der ganzen Welt bekannt und beliebt. Aber keine Angst, sagt Gemeindepädagoge Frank Tuschy: Wir wollen euch Kinder nicht die ganze Zeit mit klassischer Musik traktieren, sondern vor allem auch die spannenden Ereignisse aus Bachs Leben als Theaterstück aufführen.
Das Theaterstück wird jedes Mal extra für das Camp geschrieben und von den vielen Jugendlichen (Mitarbeitern) mit viel Engagement präsentiert. So werden wir z.B. miterleben, wie Johann als Kind im Alter von 12 Jahren damit klarkommen muss, dass beide Eltern im Laufe eines Jahres sterben. Ab diesem Moment muss Johann für sich selber sorgen. Zum Glück kommt er bei seinem 13 Jahre älteren Bruder unter, der auch schon Kirchenmusiker in Ordruf unter. Dann aber fällt das Wohnhaus der Bach Brüder einem Großbrand zum Opfer und wird völlig vernichtet. Deshalb kann Johann Sebastian nicht länger beim Bruder bleiben und geht als Musiker nach Lüneburg. Schon zwei Jahre später bewirbt er sich in Arnstadt die Stelle eines Organisten. Das war aber erst der Anfang eines wechselvollen Lebens. Sehr oft wechselt Bach in den folgenden Jahren die Anstellung, weil er ständig mit seinen Vorgesetzten in Streit geriet.
In diesen Jahren beginnt allerdings auch die Hauptschaffenszeit seines Lebens, die ihn letztlich an die Stelle des Thomaskantors in Leipzig führt. Hier übernimmt er den Thomanerchor, der bis heute existiert. Während seines Lebens geriet Bach auch in Kontakt mit den politischen Konflikten seiner Zeit, wie z.B. dem preußischen Militarismus und seinen brutalen Bestrafungen von Deserteuren oder einer, auch damals schon ausgeprägten Judenfeindlichkeit. Es gibt also viele Anknüpfungspunkte, auf die beim Bibelgespräch immer nach dem Theater eingegangen wird. In seinem Glauben findet Johann Sebastian immer wieder Trost und eine tiefe Geborgenheit.
Im Camp werden täglich mit den Kindern Ermutigungsgeschichten in der Bibel gelesen und darüber geredet. Jeder Tag beginnt mit einer kurzen Morgenandacht am großen Kreuz und endet mit einem Taizé– Gebet im Kerzenlicht. Alle Kinder, die sich darauf einlassen wollen, sind im Camp willkommen, ganz egal ob sie zur Kirche gehören oder nicht. Niemand wird im Camp zu Glaubenshandlungen gezwungen oder manipuliert. Einzig der Respekt für den Glauben des jeweils anderen wird erwartet. Aber nun zum weiteren Camp Programm: Direkt neben den Zelten fließt ein kleiner und glasklarer Bach, in dem geplanscht und sogar einen Staudamm gebaut werden darf. Hier werden die Kinder und Jugendlichen den ganzen Tag an der frischen Luft sein und in Zelten wohnen. Jeder Teilnehmer braucht deshalb eine eigene Iso[1]matte (es gibt in den Zelten keine Pritschen) auf der er schlafen kann und einen nicht zu dünnen Schlafsack. Die Zelte sind noch ziemlich neu, und es passen bis zu 10 Kinder hinein. Zu jeder Zeltgruppe gehören zwei jugendliche Mitarbeiter, die sich um ihre Kinder kümmern.
Somit geht kein Kind in der großen Menge von etwa 80 Kindern verloren. Am Nachmittag wird im Camp gearbeitet. Aus insgesamt 10 verschiedenen Handwerken können die Kinder täglich neu wählen. In diesem Jahr z.B. als Orgelbauer. Flötenschnitzer, Perückenmacher, Kutschenbauer, Lehmofenbäcker usw. Nach getaner Arbeit bleibt noch genügend Zeit um sich auf den Sportplätzen zu tummeln, oder auch bei Geländespielen, der Schachmeisterschaft, am Lagerfeuer, auf der Hüpfburg, bei der Wasserolympiade oder der Camp – Hitparade. Die An - und Abreise ist individuell. Für Familien und Eltern von Kindern bis 7 Jahren gibt es die Möglichkeit über Das Familienhaus am Camp teilzunehmen. Das Camp wird von einer ausgebildeten Krankenschwester begleitet, die sich um alle medizinischen Fragen kümmern kann. Die Verpflegung geschieht durch ein eigenes Küchenteam und es wird täglich frisch gekocht. Daher ist es auch möglich medizinische oder religiöse Besonderheiten bei der Ernährung zu berücksichtigen. Auch eine vegetarische Essensvariante wird täglich angeboten.
Insgesamt sind bei der Durchführung des Camps fast 40 ehrenamtliche Helfer und Mitarbeiter beteiligt. Alle Infos auch zum KILA Programm überhaupt laufen über die KILA Freundeskreisgruppe bei WhatsApp https://chat.whatsapp.com/DsgNfLR0HLv9IAPkYaKWJL Für alle weiteren Fragen steht Gemeindepädagoge Frank Tuschy gern zur Verfügung. 036331/50935 frank.tuschy@t-online.de Finden kann man ihn natürlich oft im KILA im Blasii Pfarrhaus oder an den nächsten beiden Wochenenden (vor Weihnachten) auf dem Blasii Kirchplatz beim Handwerkermarkt.
Frank Tuschy
Der Anmeldezettel für das Camp findet sich hier .
