nnz-online

nnz-Rückspiegel: Geburtstag und Abschied

Dienstag, 10. Oktober 2006, 06:45 Uhr
Nordhausen (nnz). Vor einem Jahr berichtete die nnz über den ersten Geburtstag einer Einrichtung, die es besser nicht hätte geben sollen. Was noch an diesem 10. Oktober 2005 berichtenswert war, das erfahren Sie im Rückspiegel der nnz.


Eine erste Bilanz
Vor mehr als einem Jahr, am 15. September 2004, war die Arbeitsgemeinschaft des Landkreises Nordhausen feierlich gegründet worden. Zu diesem Zeitpunkt – im September des vergangenen Jahres - war für die Beteiligten – die Nordhäuser Arbeitsagentur und das Landratsamt Nordhausen - zwar der politische Wille klar, doch noch konnte niemand den realen Aufwand absehen, welcher für die Menschen die künftig auf Hilfe angewiesen sein werden, zu erbringen sein wird. In einer ersten damaligen Bestandsaufnahme wurde für den Landkreis Nordhausen von 5.500 Bedarfgemeinschaften mit darin 8.200 befindlichen Personen ausgegangen...ausführlich im nnz-Archiv


Ein leiser Abschied
Seit einigen Wochen vermissen die Mitarbeiter des Jugendsozialwerks in Nordhausen ihren neuen Chef. Am 1. März war Dr. Wolfgang Jessen voller Elan angetreten, um nicht Thomas Pape zu sein. Ein wenig holt er ihn jetzt aber ein. Es ist schwierig mit diesen Personalien. Vor allem, wenn nicht immer alles glatt geht. Auch bei dDr. Jessen ist das so. Da wird in Nordhausen nicht nur seit dem Wochenende gemunkelt, dass sich Jessen wieder verabschieden wolle. Zwar nicht ganz vom Jugensozialwerk, wohl aber von der Rolandstadt.

Nach einem längeren Urlaub und einem dienstlichen Aufenthalt in Kenia soll der Direktor des JUSOWE einen Brief an den Chef des Vereins, Prof. Dr. König geschrieben haben. Darin habe er gebeten, ihn von seinen Verpflichtungen in Nordhausen zu entbinden. Wohl aber wolle er noch für das Jugendsozialwerk von Frankfurt am Main aus (Home-Arbeitsplatz) arbeiten und sich vor allem den Projekten in Kenia widmen ...ausführlich im nnz-Archiv


Europa ist schon hier
Seit dem 1. Oktober ist im Automobilhandel die Welt ein wenig anders geworden. Der deutsche Automobilhandel wird die seit 1. Oktober geltende Niederlassungsfreiheit nach Ansicht des Zentralverbandes des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes (ZDK) zur internationalen Expansion nutzen. Der Vorstand des Verbandes sprach in seiner "Berliner Sitzung" vor wenigen Tagen zwar von einem zukunftweisenden Termin, warnte gleichzeitig aber vor überzogenen Erwartungen und Hoffnungen. Das Positive an diesem Termin im Rahmen der Gruppenfreistellungsverordnung sei die Möglichkeit des autorisierten Handels, ohne Zustimmung des Herstellers oder Importeurs unbegrenzt Verkaufsstellen und Auslieferungsstellen im Gebiet der EU errichten zu können. Die haben vermutlich noch nicht an die Türen der Händler im Landkreis Nordhausen geklopft, wohl aber Anbieter aus anderen Bundesländern. So expandiert einer der Großen, die Hallesche PS-Union nach Thüringen. Ein erstes Ziel könnte Nordhausen sein. Dort geht es dem angestammten Ford-Händler in der Helmestraße wirtschaftlich nicht so gut. Gegenüber der nnz betonte zum Beispiel PS-Union-Chef Volker Ciesiolka, dass man an dem Standort in Nordhausen durchaus interessiert sei. Das Interesse sei so groß, dass die Hallenser den Nordhäuser Traditionsbetrieb eigentlich schon zum 1. September übernehmen wollten. Doch daraus wurde nichts, hieß es in Halle vorsichtig, es gebe in Nordhausen noch viele Probleme zu lösen......ausführlich im nnz-Archiv


Verteilen und verschweigen
In der Kreisverwaltung aber auch in der Nordhäuser Stadtverwaltung wird derzeit an den Haushaltsentwürfen für das kommende Jahr gebastelt. Und da gibt es unterschiedlichen Befindlichkeiten. In der vergangenen Woche kündigte die Nordhäuser Stadtverwaltung eine Verschiebung der Beschlussfassung ihres Haushaltes für das kommende Jahr an. Obwohl man doch mit dem Stadtrat in einer Klausur eine „Friede-Freude-Situation“ hergestellt hatte, soll nun noch einmal nachgebessert werden. Vor allem im sozialen Bereich. Wie in allen anderen Bereichen soll auch da gekürzt werden. Doch die Ausgaben für Soziales, Jugend und Kultur stehen in Nordhausen unter einem besonderen Schutz. Seit Jahren. Diese Unterschutzstellung resultiert auch aus der Zusammensetzung des Stadtrates, quer durch alle Fraktionen. Von „Sozialmafia“ ist da ab und zu schon mal scherzhaft die Rede. Doch die „Sozialfraktion“ hat zum Beispiel etwas auszusetzen an der Kürzung im Bereich der Jugendarbeit ...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

Drucken ...
Alle Texte, Bilder und Grafiken dieser Web-Site unterliegen dem Urherberrechtsschutz.
© 2026 nnz-online.de