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Deeskalation

Freitag, 06. Oktober 2006, 07:27 Uhr
Nordhausen (nnz). Morgen wird es neben dem NPD-Aufmarsch auch Gegenveranstaltungen dazu geben. Viel Arbeit für die Polizei, wie die nnz bereits gestern berichtete. Jetzt gibt es weitere Einzelheiten.


“Morgen müssen die Nordhäuser und ihre Gäste mit erheblichen Verkehrseinschränkungen und Behinderungen in der Kreisstadt rechnen. Der Landesverband der NPD hat für diesen Tag eine Demonstration in Nordhausen angemeldet. Von verschiedenen Parteien und Initiativen sind ebenfalls Versammlungen und Demonstrationen angekündigt und angemeldet worden. Davon sind sowohl die Unterstadt, als auch die Oberstadt einschließlich Nordhausen-Nord betroffen. Die Polizei in Nordthüringen steht für die Sicherheit ihrer Bürger“, so die Polizeidirektion Nordhausen in einem Statement.

Aufgabe der Behörden und somit der Polizei ist es auch, die Versammlungs- und Demonstrationsfreiheit zu gewährleisten. Die Polizei geht davon aus, dass alle Veranstaltungen friedlich verlaufen werden. Sollte es dennoch zu Störungen der öffentlichen Sicherheit kommen, wird sie die Veranstalter, unter Einbeziehung ihrer Ordnungskräfte, in Anspruch nehmen und mit Hilfe speziell geschulter Kräfte der Polizei ihr Deeskalationskonzept durchsetzen. Sollten diese Bemühungen nicht zum gewünschten Erfolg führen, so wird die Polizei mit Konsequenz gegen die Störer vorgehen. Die Polizei appelliert deshalb an die Teilnehmer aller Veranstaltungen und die Nordhäuser Bürger, sich friedlich zu verhalten.

Vor und während den Veranstaltungen wird es auch zu Einschränkungen im Straßenverkehr oder der Bewegungsfreiheit von Passanten kommen. Einige Straßen müssen für die Zeit der Veranstaltungen kurzzeitig gesperrt werden. Insbesondere muss darauf hingewiesen werden, dass der Platz der Gewerkschaften (alter Busbahnhof) an diesem Tag nicht als Parkplatz zur Verfügung steht.

Die Bevölkerung wird um Unterstützung der polizeilichen Maßnahmen gebeten und sollte notwendige Einschränkungen akzeptieren. Die Polizei wird alles daran setzen, diese Einschränkungen so gering wie möglich zu halten. Um der Bevölkerung die Möglichkeit zu geben, sich mit Fragen an die Polizei zu wenden oder sich nach der aktuellen Situation in der Stadt zu erkundigen, wurde ein Info-Telefon eingerichtet.

Das Bürgertelefon ist am Samstag ab 11.00 Uhr unter der Nummer (03631) 96-1504 zu erreichen.
Autor: nnz

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