JUH-Rettungswache wieder "am Netz"
Mittwoch, 02. Januar 2002, 14:58 Uhr
Nordhausen (nnz). Heute Vormittag: Krisensitzung im Rettungsdienstzweckverband. Hintergrund: Der Beschluß des Verwaltungsgerichtes Weimar. nnz mit den Einzelheiten.
Der Kreisverband der Johanniter-Unfall-Hilfe wird die Rettungswache am Nordhäuser Südharz-Krankenhaus weiter betreiben. Bis zum 7. Januar. Darauf verständigten sich heute die Spitzen des Rettungsdienstzweckverbandes und der JUH während einer Sitzung im Südharz-Krankenhaus. Neben den Mitarbeitern der JUH werden auch ein Krankentransportwagen sowie ein Rettungswagen eingesetzt. Nicht zum Einsatz kommt das Notarzteinsatzfahrzeug der JUH, bestätigte der stellvertretende Landrat Matthias Jendricke (SPD) der nnz, der an dieser Beratung teilnahm. Nach nnz-Informationen sollten diese Festlegungen ab 14.00 Uhr wirksam werden. Bis zu diesem Zeitpunkt sollten auch die funktechnischen Voraussetzungen für eine Teilhabe der JUH am bodengebundenen Rettungsdienst geschaffen werden. Kurz nach 14 Uhr kam dann auch die erste Alarmierung für den Krankentransportwagen, für die Besatzung ging es nach Ellrich. Der Rettungswagen wurde nach 14.30 Uhr im Stadtgebiet von Nordhausen eingesetzt.
Ursprünglich, so der Landesvorstand der JUH auf einer Pressekonferenz, sollten die notwendigen 16 Mitarbeiter der Hilfsorganisationen auf die anderen Leistungserbringer des Zweckverbandes verteilt werden. Dagegen hatten sich die JUH-Vertreter verwehrt, denn ihrer Ansicht nach sollte per Gerichtsbeschluß aus Weimar die alte Aufgabenverteilung (Personen und Struktur der Rettungswachen) wieder hergestellt werden. Die neue Situation nahm auch Landtagsabgeordnete Dagmar Becker (SPD) zur Kenntnis, sie ließ sich in der JUH-Rettungswache informieren. Ein weiterer Punkt des Gerichtsbeschlusses wurde ebenfalls bereits umgesetzt. Die neuen Schriftzüge (siehe nnz-Archiv) wurden auf den neuen Einsatzfahrzeugen des Zweckverbandes mit weißen Magnettafeln überklebt.
Autor: nnz
Der Kreisverband der Johanniter-Unfall-Hilfe wird die Rettungswache am Nordhäuser Südharz-Krankenhaus weiter betreiben. Bis zum 7. Januar. Darauf verständigten sich heute die Spitzen des Rettungsdienstzweckverbandes und der JUH während einer Sitzung im Südharz-Krankenhaus. Neben den Mitarbeitern der JUH werden auch ein Krankentransportwagen sowie ein Rettungswagen eingesetzt. Nicht zum Einsatz kommt das Notarzteinsatzfahrzeug der JUH, bestätigte der stellvertretende Landrat Matthias Jendricke (SPD) der nnz, der an dieser Beratung teilnahm. Nach nnz-Informationen sollten diese Festlegungen ab 14.00 Uhr wirksam werden. Bis zu diesem Zeitpunkt sollten auch die funktechnischen Voraussetzungen für eine Teilhabe der JUH am bodengebundenen Rettungsdienst geschaffen werden. Kurz nach 14 Uhr kam dann auch die erste Alarmierung für den Krankentransportwagen, für die Besatzung ging es nach Ellrich. Der Rettungswagen wurde nach 14.30 Uhr im Stadtgebiet von Nordhausen eingesetzt.Ursprünglich, so der Landesvorstand der JUH auf einer Pressekonferenz, sollten die notwendigen 16 Mitarbeiter der Hilfsorganisationen auf die anderen Leistungserbringer des Zweckverbandes verteilt werden. Dagegen hatten sich die JUH-Vertreter verwehrt, denn ihrer Ansicht nach sollte per Gerichtsbeschluß aus Weimar die alte Aufgabenverteilung (Personen und Struktur der Rettungswachen) wieder hergestellt werden. Die neue Situation nahm auch Landtagsabgeordnete Dagmar Becker (SPD) zur Kenntnis, sie ließ sich in der JUH-Rettungswache informieren. Ein weiterer Punkt des Gerichtsbeschlusses wurde ebenfalls bereits umgesetzt. Die neuen Schriftzüge (siehe nnz-Archiv) wurden auf den neuen Einsatzfahrzeugen des Zweckverbandes mit weißen Magnettafeln überklebt.
