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Über Grenzen hinweg

Freitag, 29. September 2006, 13:32 Uhr
Nordhausen (nnz). Projekte zur Arbeitsförderung von Langzeitarbeitslosen sollen auch über die Grenzen des Landkreises Nordhausen hinweg möglich sein. Dazu wurde ein Arbeitskreis gegründet. Weitere Informationen hat Ihre nnz.


Im Norden des Freistaates hat sich ein Regionalbeirat für Arbeitsmarktpolitik für Nordthüringen gegründet. Dessen Vorsitzender ist der Beigeordnete des Kyffhäuserkreises, Georg Schäfer. In diesem Beirat gibt es mehrere Arbeitskreise, unter anderem einen für das Sozialgesetzbuch II. Darin arbeiten die Geschäftsführer der ARGEN der Landkreise Unstrut-Hainich, Kyffhäuser und Nordhausen sowie der des Grundsicherungsamtes im Landkreis Eichsfeld zusammen.

Die Ziele der Zusammenarbeit formuliert ARGE-Geschäftsführer Hans-Georg Müller folgendermaßen: „Bislang war es den einzelnen Arbeitsgemeinschaften nur möglich Projekte und Maßnahmen innerhalb eines Landkreises zu fördern. Das soll jetzt anders werden. Wir wollen auch solche Vorhaben angehen, die über die Landkreisgrenzen hinaus gehen.“ Als Beispiel sei die Beschilderung eines Wanderweges genannt, der nun mal vor den Grenzen eines Landkreises keinen Halt macht.

Weiterhin soll der Fluss der Fördermittel aus Bund, Land sowie dem europäischen Sozialfonds (ESF) besser mit den Möglichkeiten abgestimmt werden, die die Arbeitsgemeinschaften bieten. Das gibt auch den Trägern der Maßnahmen eine höhere Sicherheit bei der Planung. Aus diesem Grund ist der Nordthüringer Beirat eng an die Strukturen der Gesellschaft für Arbeit und Wirtschaft (GfAW) angelehnt. So ergibt sich eine noch bessere Vernetzung der unterschiedlichen Partner.
Autor: nnz

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