Wer kennt Cernohuby?
Mittwoch, 27. September 2006, 19:06 Uhr
Nordhausen (nnz). Wer Herrn Cernohuby nicht kennt, der bekommt Samstag im AKS dazu Gelegenheit. Seine Landsleute Stepanek und Majer wollen auch kommen. nnz mit Statistischem von Klaus Verkouter.
Widersteht Wacker der tschechischen Fußballkunst?
Nur wenige Fußballvereine Thüringens können für sich in Anspruch nehmen, schon in der höchsten Spielklasse ihre Visitenkarte abgegeben zu haben. Die Steinacher gehörten seit 1963 zwei Jahre lang unter dem Namen Motor dazu und brachten vor allem im idyllischen Heimstadion so manchen alteingesessenen DDR-Oberligisten ins Straucheln.
Natürlich sind diese Zeiten längst vorbei. Aber seit 1957 war Steinach in der 1. und 2. DDR-Liga eine Macht.
Motor Nordhausen West konnte erst im 12. Aufeinandertreffen 1966 gegen die Südthüringer einen 1:0-Sieg verbuchen. Das vollbrachte vor 40 Jahren diese Mannschaft:
Kronenberg; Becker, Cebulla, Strehler; Schmidt, Dufen; Barth, Spielmann, Weiß (Torschütze), Watzlaff und Willing.
Bis zum 2. Sieg (2:0, beide Tore durch Willing) vergingen wieder vier Jahre. Doch von da an hatten die Nordhäuser häufiger die Nase vorn. 1972 holten wir erstmals auch auswärts mit 3:1 die Punkte.
Motor West spielte mit Gröper; Vogt, U. Hoffmann, Eisenschmidt, Schlüter, Wesche, Grafe, Grübner, Schütze (2), Düben, Beyer (1).
Die deutlichste Niederlage mussten die Steinacher 1980 beim 8:1 im AKS einstecken. Dreifacher Torschütze vor 1700 Besuchern war Gerd Engelmann.
Nach der Wende, der Verein nannte sich wieder SV 08, verloren wir im Pokal 2003 zu Hause 0:2. Im vergangenen Spieljahr drehten wir beim Punktspiel der Thüringenliga mit 3:2 in Steinach den Spieß um.
Das letzte Aufeinandertreffen im April 2006 dürfte uns noch immer schwer im Magen liegen. In den 15 Schlussminuten egalisierten mit Majer, Stepanek und Cernohuby drei der vier tschechischen Spieler unseren sicheren 3:0-Vorsprung noch.
Konzentration bis zur letzten Sekunde ist am Sonnabend also gefragt. Immerhin schoss der SV 08 voriges Wochenende gegen Sonneberg vor 750 Zuschauern 4 Tore.
Klaus Verkouter
Autor: nnzWidersteht Wacker der tschechischen Fußballkunst?
Nur wenige Fußballvereine Thüringens können für sich in Anspruch nehmen, schon in der höchsten Spielklasse ihre Visitenkarte abgegeben zu haben. Die Steinacher gehörten seit 1963 zwei Jahre lang unter dem Namen Motor dazu und brachten vor allem im idyllischen Heimstadion so manchen alteingesessenen DDR-Oberligisten ins Straucheln.
Natürlich sind diese Zeiten längst vorbei. Aber seit 1957 war Steinach in der 1. und 2. DDR-Liga eine Macht.
Motor Nordhausen West konnte erst im 12. Aufeinandertreffen 1966 gegen die Südthüringer einen 1:0-Sieg verbuchen. Das vollbrachte vor 40 Jahren diese Mannschaft:
Kronenberg; Becker, Cebulla, Strehler; Schmidt, Dufen; Barth, Spielmann, Weiß (Torschütze), Watzlaff und Willing.
Bis zum 2. Sieg (2:0, beide Tore durch Willing) vergingen wieder vier Jahre. Doch von da an hatten die Nordhäuser häufiger die Nase vorn. 1972 holten wir erstmals auch auswärts mit 3:1 die Punkte.
Motor West spielte mit Gröper; Vogt, U. Hoffmann, Eisenschmidt, Schlüter, Wesche, Grafe, Grübner, Schütze (2), Düben, Beyer (1).
Die deutlichste Niederlage mussten die Steinacher 1980 beim 8:1 im AKS einstecken. Dreifacher Torschütze vor 1700 Besuchern war Gerd Engelmann.
Nach der Wende, der Verein nannte sich wieder SV 08, verloren wir im Pokal 2003 zu Hause 0:2. Im vergangenen Spieljahr drehten wir beim Punktspiel der Thüringenliga mit 3:2 in Steinach den Spieß um.
Das letzte Aufeinandertreffen im April 2006 dürfte uns noch immer schwer im Magen liegen. In den 15 Schlussminuten egalisierten mit Majer, Stepanek und Cernohuby drei der vier tschechischen Spieler unseren sicheren 3:0-Vorsprung noch.
Konzentration bis zur letzten Sekunde ist am Sonnabend also gefragt. Immerhin schoss der SV 08 voriges Wochenende gegen Sonneberg vor 750 Zuschauern 4 Tore.
Klaus Verkouter
