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Auf nach Klettenberg

Freitag, 22. September 2006, 08:03 Uhr
Nordhausen (nnz). Unter fachkundiger Führung steht die Wanderung am Sonntag, den 24. September durch das Naturschutzgebiet „Hundegrube“ in der Gemarkung Klettenberg. Mehr dazu in einem Beitrag von Elke Blanke.


Auf nach Klettenberg (Foto: nnz) Auf nach Klettenberg (Foto: nnz) Forstdirektor Dr. Andreas Niepagen leitet die im Rahmen der Themenwanderungen der GFB angebotene Exkursion durch das „Natura 2000“ Gebiet. Die Ausweisung derartiger Schutzgebiete basiert auf einer Richtlinie der EU, deren Ziel es ist, wichtige natürliche Lebensräume zu erhalten und die biologische Vielfalt zu fördern. Im Unterschied zu landwirtschaftlichen Flächen, die relativ kurzfristig vom Menschen gestaltet und beeinflusst werden können, bedarf die Entwicklung von Waldbeständen einer langfristigen Perspektive und vorausschauenden Planung.

Diese gilt es mit zahlreichen zu beteiligenden Partner abzustimmen, um den bestehenden wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Anforderungen gerecht zu werden. Das Gipskarstgebiet Südharz weist auf grund seiner geogenen Vielfalt auf engstem Raum zahlreiche dieser Lebensräume von sog. gemeinschaftlichen Interesse auf. Das sind z.B. die Schlucht- und Hangmischwälder, der Orchideenbuchenwald und die Gipsfelsen mit Felsspaltenvegetation.

Man darf also gespannt sein, wie die Forstwirtschaft die vor ihr stehenden Aufgaben im gemeinsamen Dialog mit den Ansprüchen der Nutzer und Umweltverbände löst. Die ca. 2 stündige Wanderung beginnt um 14.00 Uhr an der Kirche in Klettenberg (bei Mackenrode) und weist einen mittleren Schwierigkeitsgrad auf. Festes Schuhwerk und die Mitnahme von Getränken wird empfohlen. Rückfragen können unter Tel.- 036331 42830 ab 18.00 Uhr beantwortet werden. Informationen zu Wanderungen der GFB sind unter www.gipskarst.de im Internet abrufbar.
Autor: nnz

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