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Gefeiert und gefordert

Montag, 18. September 2006, 15:18 Uhr
Nordhausen (nnz). Die nnz hatte bereits mit wenigen Worten und vielen Bildern über das diesjährige Sommerfest des Nordhäuser Unternehmerverbandes (NUV) berichtet. Heute gibt es einen weiteren Beitrag – mit mehr Worten.

Gefeiert und gefordert (Foto: nnz) Gefeiert und gefordert (Foto: nnz)

Der Vorstand des Nordhäuser Unternehmerverbandes (NUV) hatte am Samstag (16.9.) zum nunmehr dritten Sommerfest eingeladen. NUV-Vorstandsvorsitzender Joachim Junker sprach in seinen Begrüßungsworten von einer kleinen Tradition, die im Gründungsjahr des Verbandes auf der Landesgartenschau begonnen worden war. Danach wurden Minister Dr. Klaus Zeh, Bundestagsabgeordneten Manfred Grund, Landtagsabgeordneter Egon Primas, Oberbürgermeisterin Barbara Rinke und Landrat Joachim Claus sowie die beiden Vertreter von IHK und Handwerkskammer begrüßt.

Junker sprach dann von den weltweiten Veränderungen im Zusammenhang mit der Globalisierung, die auch den hiesigen Unternehmen ständig neue Herausforderungen abverlange. In seinem Resümee ging der NUV-Chef weiterhin auf die politischen Verhältnisse in Thüringen sowie in der kommunalen Politik ein. Letztere hatten sich gerade seit den Kommunalwahlen in diesem Jahr als sehr stabil und damit als verlässlich erwiesen.

Das Jahr 2006 werde nach Ansicht des NUV-Vorstandes für die Mehrheit der Unternehmen der Region ein positives Ergebnis bringen. Diese Bilanz gehe einher mit der weiteren positiven Entwicklung der Stadt Nordhausen und dem Ausbau der Forschungsaktivitäten an der Fachhochschule wie der Gründung des August-Kramer-Institutes. Meilensteine der wirtschaftlichen und politischen Entwicklung seien darüber hinaus die angekündigte Erweiterung der Firma „feuer powertrain“, die Etablierung des Netzwerkes Baustoffe im Verband sowie die Herstellung des Baurechts für das Industriegebiet in der Goldenen Aue.

Seit der Fusion im Jahr 2004 habe das geeinte Sprachrohr der regionalen Wirtschaft über 20 neue Mitglieder verzeichnet, so Joachim Junker. Und mit dieser breiten Front stehe man als Verband gemeinsam mit vielen anderen Menschen in der Region für den Erhalt des Nordhäuser Theaters und des Sonderhäuser Loh-Orchesters, vor allem im Hinblick auf ihre Funktion als weicher Standortfaktor. Gleichzeitig biete man der GmbH Lösungsansätze für eine Verbesserung der Betriebswirtschaftlichkeit an.

Künstler des Nordhäuser Theaters (Brigitte Roth, Anja Daniela Wagner, Thomas Kohl und Repetitor P. Petrovitc) gestalteten den künstlerischen Rahmen mit Ausschnitten aus Opern, Operetten und Musicals). Geehrt wurde an diesem Abend auch der scheidende Bau- und Wirtschaftsdezernent der Nordhäuser Stadtverwaltung, Dietrich Beyse (siehe Foto). Beyse habe in hervorragender Weise die Verbindung zwischen der kommunalen Politik und der Wirtschaft hergestellt und sich große Verdienste bei der positiven Veränderung der Stadt Nordhausen erworben. Hans-Joachim Junker wünschte sich, dass sich Dietrich Beyse auch künftig dem Nordhäuser Unternehmertum verbunden fühlen möge.
Autor: nnz

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