Kleinbetriebe dominieren
Freitag, 28. Dezember 2001, 11:19 Uhr
Nordhausen (nnz/tls). Im Thüringer Ausbaugewerbe dominieren kleine Betriebe. Das hat einer Jahreserfassung des Statistischen Landesamtes ergeben. Die konkreten Zahlen wie immer in Ihrer nnz.
Im Ausbaugewerbe Thüringens werden in der jährlichen Erhebung zum Stichtag 30. Juni die Betriebe von Unternehmen mit 10 Beschäftigten und mehr erfasst, die schwerpunktmäßig zur Bauinstallation und zum sonstigen Baugewerbe gehören. Im Jahr 2001 meldeten dazu 1 006 Betriebe mit 21 862 tätigen Personen. Das waren per Saldo 185 Betriebe weniger als Mitte 2000, resultierend aus einem Zugang von 137 und einem Abgang von 322 Betrieben. Die Anzahl der Beschäftigten ging um 4 190 zurück (- 16,1 Prozent). Die rückläufige Entwicklung der Anzahl von Betrieben und Beschäftigten war nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik in allen Betriebsgrößenklassen festzustellen. Im zweiten Quartal 2001 belief sich der Gesamtumsatz des Thüringer Ausbaugewerbes auf 699 Millionen DM (358 Millionen EUR). Das waren 14,0 Prozent weniger als im 2. Vierteljahr 2000.
Die meisten Betriebe gab es im Juni 2001 in der Größenklasse bis 19 Beschäftigte, was einen Anteil von fast zwei Drittel der Betriebe insgesamt entsprach. In den Betrieben dieser Größenklasse waren 39,0 Prozent aller Beschäftigten tätig. Sie erzielten im 2. Vierteljahr 2001 einen Umsatz von 252 Millionen DM, was einem Anteil von 36,0 Prozent am Gesamtumsatz des Ausbaugewerbes entsprach. Gegenüber dem vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres ging der Umsatz um 8,6 Prozent zurück.
57,8 Prozent des Umsatzes wurden in den Betrieben mit 20 bis 99 Beschäftigten erbracht, in denen 55,1 Prozent aller Beschäftigten des Ausbaugewerbes einen Arbeitsplatz hatten. Der Umsatz in dieser Betriebsgrößenklasse war ebenfalls rückläufig (- 15,2 Prozent). Die Betriebe mit 100 und mehr Beschäftigten hatten einen Umsatzanteil von 6,2 Prozent und einen Beschäftigtenanteil von 6,0 Prozent. Mit minus 29,2 Prozent wurde in dieser Betriebsgrößenklasse der stärkste Umsatzrückgang festgestellt.
Autor: nnzIm Ausbaugewerbe Thüringens werden in der jährlichen Erhebung zum Stichtag 30. Juni die Betriebe von Unternehmen mit 10 Beschäftigten und mehr erfasst, die schwerpunktmäßig zur Bauinstallation und zum sonstigen Baugewerbe gehören. Im Jahr 2001 meldeten dazu 1 006 Betriebe mit 21 862 tätigen Personen. Das waren per Saldo 185 Betriebe weniger als Mitte 2000, resultierend aus einem Zugang von 137 und einem Abgang von 322 Betrieben. Die Anzahl der Beschäftigten ging um 4 190 zurück (- 16,1 Prozent). Die rückläufige Entwicklung der Anzahl von Betrieben und Beschäftigten war nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik in allen Betriebsgrößenklassen festzustellen. Im zweiten Quartal 2001 belief sich der Gesamtumsatz des Thüringer Ausbaugewerbes auf 699 Millionen DM (358 Millionen EUR). Das waren 14,0 Prozent weniger als im 2. Vierteljahr 2000.
Die meisten Betriebe gab es im Juni 2001 in der Größenklasse bis 19 Beschäftigte, was einen Anteil von fast zwei Drittel der Betriebe insgesamt entsprach. In den Betrieben dieser Größenklasse waren 39,0 Prozent aller Beschäftigten tätig. Sie erzielten im 2. Vierteljahr 2001 einen Umsatz von 252 Millionen DM, was einem Anteil von 36,0 Prozent am Gesamtumsatz des Ausbaugewerbes entsprach. Gegenüber dem vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres ging der Umsatz um 8,6 Prozent zurück.
57,8 Prozent des Umsatzes wurden in den Betrieben mit 20 bis 99 Beschäftigten erbracht, in denen 55,1 Prozent aller Beschäftigten des Ausbaugewerbes einen Arbeitsplatz hatten. Der Umsatz in dieser Betriebsgrößenklasse war ebenfalls rückläufig (- 15,2 Prozent). Die Betriebe mit 100 und mehr Beschäftigten hatten einen Umsatzanteil von 6,2 Prozent und einen Beschäftigtenanteil von 6,0 Prozent. Mit minus 29,2 Prozent wurde in dieser Betriebsgrößenklasse der stärkste Umsatzrückgang festgestellt.
